„Hols-Dir“ unser neuer Shop für Abholungen

Nie war es einfacher, Ballonkraftwerke zu installieren! Viele Normen sind gefallen und die Preise für Komponenten sind so gering wie noch nie. Die Auftragslage ist gut und wir montieren wöchentlich mehrere Anlagen. Gern würden wir aber noch mehr zur Klimawende beitragen und dafür brauchen wir euch!

In unserem neuen Shop (aka interaktives Bestellformular) könnt ihr euch jetzt einfach all unsere verwendeten Komponenten ansehen und euch das passende Balkonkraftwerksset auswählen.

Damit ihr weiterhin von unserer Expertise profitiert, aber für uns der Organisationsaufwand sinkt, erfolgt bei der Abholung wie gewohnt ein Beratungsgespräch. Hierbei werden anhand mitgebrachter Bilder und Beschreibungen von euch die optimalen Komponenten für das Projekt ausgewählt. Zudem kann auf Besonderheiten wie z. B. benötigte längere Anschlusskabel geachtet werden.

Für jedes unserer Montagesysteme haben wir detaillierte Anleitungen mit Bildern und Beschreibungen. Die Installation ist also auch für Laien gut umsetzbar. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann schaut doch entweder mal hier im Shop vorbei oder informiert euch vorher über die Montagemöglichkeiten hier auf unserer Webseite.

Der Ablauf:

  1. Prüfen, ob eine Selbstinstallation mithilfe unserer Anleitungen in Frage kommt.
  2. Im Shop das passende Balkonkraftwerk auswählen
  3. Bestellen und im Anschluss online Termin vereinbaren (mit dem zugesendeten Link)
  4. Balkonkraftwerk abholen und individuell beraten lassen
  5. Balkonkraftwerk aufstellen und Energie & CO₂ einsparen
  6. Zugesendete Rechnung bezahlen

Rückblick FLINTA*-SolarCamp 2026

25 FLINTA* erfolgreich zu PV-Hilfskräften ausgebildet

Rückblick zum SolarCamp 2026 in Kassel

(C): Stadt Kassel / Bernd Schoelzchen

Eine Woche. 25 Teilnehmende. Zwei Übersetzer*innen. Drei Köch*innen. Eine externe Referentin. Drei ehrenamtliche Helfer*innen. Das vierköpfige SolarCamp-Team von SoLocal Energy. Und: Unzählige Momente, in denen aus Neugier Empowerment wurde.

Unser viertes SolarCamp in Kassel – und bereits das zweite im FLINTA*-Rahmen – liegt hinter uns. Nach fünf intensiven Tagen sind wir vor allem eins: Dankbar und beeindruckt von dem, was in dieser Woche entstanden ist. Und ein bisschen müde 😉

Vom ersten Schraubenzieher bis zur fertigen PV-Anlage

Die Gruppe war so vielfältig wie die Menschen, die die Energiewende braucht. Einige Teilnehmende hatten bereits handwerkliche oder elektrotechnische Vorkenntnisse, andere hielten zum ersten Mal Akkuschrauber oder Crimpzange in der Hand.

Deshalb ging es zunächst darum, alle auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen. Vormittags standen Photovoltaik, Elektrotechnik und Arbeitssicherheit auf dem Programm. Nachmittags wurde das Gelernte direkt am Musterdach umgesetzt – Schritt für Schritt. Vom Montieren der Unterkonstruktion über das Verlegen der Module bis zur Verkabelung konnten alle die einzelnen Arbeitsschritte selbst ausprobieren.

Besonders schön war zu beobachten, wie schnell Unsicherheiten verschwanden und gegenseitige Unterstützung ganz selbstverständlich wurde. Wer einen Handgriff schon beherrschte, zeigte ihn der nächsten Person.

Ein Lernraum, der den Unterschied macht

Während der Woche besuchten uns auch unsere Kooperationspartner*innen und kamen mit den Teilnehmenden ins Gespräch. Dabei wurde noch einmal deutlich, warum das FLINTA*-Format für viele so wichtig ist.

Mehrere Teilnehmende erzählten, dass sie sich ohne diesen geschützten Rahmen wahrscheinlich gar nicht angemeldet hätten. Die Möglichkeit, ohne Leistungsdruck Fragen zu stellen, Neues auszuprobieren und voneinander zu lernen, habe ihnen den Einstieg ins Klimahandwerk deutlich erleichtert.

Rund ein Viertel der Teilnehmenden kam aus Kassel und Umgebung, viele andere reisten aus ganz Deutschland an. Das zeigt uns, dass der Bedarf nach solchen Angeboten weiterhin groß ist.

Begegnungen, die inspirieren

Ein besonderes Highlight war auch der Besuch von Wilmary von Cecosesola aus Venezuela. Der Austausch über selbstorganisierte Zusammenarbeit, Solidarität und gemeinschaftliches Wirtschaften eröffnete noch einmal eine ganz andere Perspektive darauf, wie wir die Energiewende gestalten können – technisch, aber eben auch gesellschaftlich.

Auch abseits des Unterrichts entstand echtes Camp-Gefühl: beim gemeinsamen Essen, bei Gesprächen am Abend oder einfach beim gegenseitigen Unterstützen während der Praxis.

„Jetzt traue ich mir das zu“

Die Abschlussrunde war geprägt von großer Wertschätzung – füreinander und für die gemeinsame Woche. Besonders freuen wir uns überAussagen wie diese:

„Ich habe schon lange viele PV-Anlagen um mich, aber ich fühle mich jetzt nach dem SolarCamp zum ersten Mal in der Lage, selbst eine zu installieren.“

Und auch dieses Feedback zeigt genau das, was wir mit dem SolarCamp erreichen möchten:

„Vor dem SolarCamp war meine größte Sorge die Elektrik, aber einige Handgriffe sitzen jetzt schon nach der Woche Theorie & Praxis. Jetzt habe ich Lust, weiterzulernen und weniger Respekt vor dem Thema.“

Genau darum geht es: Hemmschwellen abbauen, Selbstvertrauen stärken und Menschen den Einstieg ins Klimahandwerk ermöglichen.

Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an unsere Kooperationspartner*innen, die uns finanziell und ideell unterstützt haben!

Wie geht es weiter?

Für einige Teilnehmende ist das SolarCamp nur der Anfang. Einige planen bereits, sich im Bereich Photovoltaik beruflich weiterzuentwickeln oder sich damit sogar ein zusätzliches berufliches Standbein aufzubauen. Andere möchten zunächst bei Baustellen mithelfen oder weitere praktische Erfahrungen sammeln.

Welche langfristigen Wirkungen das Camp entfaltet, werden wir in unserer laufenden Evaluation noch genauer untersuchen. Schon jetzt zeigt sich jedoch, dass die Woche weit mehr war als ein Einführungskurs in Photovoltaik.

Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Mit jedem SolarCamp lernen auch wir dazu. Nach unserem vierten Camp sind viele Abläufe inzwischen eingespielt, gleichzeitig entwickeln wir das Konzept jedes Jahr weiter – gemeinsam mit den Erfahrungen und dem Feedback der Teilnehmenden.

Deshalb steht für uns schon jetzt fest: Auch im nächsten Jahr soll es wieder mindestens ein SolarCamp in Kassel geben.

Wenn du beim nächsten Mal dabei sein möchtest, kannst du dich bereits jetzt auf unsere Interessiertenliste eintragen. Alle Informationen findest du hier: SolarCamp Kassel.

Fotos: (C) SoLocal Energy e.V.

FLINTA*-SolarCamp 2026 in Kassel gestartet

Gemeinsam für Energiewende und Fachkräfte von morgen

SolarCamp-Teilnehmende am Musterdach in der Waldschule, das Team von SoLocal Energy e.V. (in den gelben Shirts), am Banner von r.n.l: Nicole Mütterthies (Bürgerstiftung für Stadt und Landkreis Kassel), Dr. Anja Starick (Umwelt- und Gartenamt, Stadt Kassel), Merle-Theresa Bartling (Energie 2000 e.V.). Copyright: Stadt Kassel/ Bernd Schoelzchen

Kassel, den 02.07.2026. Auf Dächern arbeiten, Solarmodule montieren und die Energiewende praktisch mitgestalten: Seit dieser Woche lernen 25 Frauen sowie trans*, inter*, nicht-binäre und agender Personen (FLINTA*) beim SolarCamp Kassel die Grundlagen der Photovoltaik. Das Bildungsprojekt von SoLocal Energy vermittelt praxisnah Wissen rund um Photovoltaik, Elektrotechnik und Arbeitssicherheit – und eröffnet gleichzeitig neue berufliche Perspektiven im Klimahandwerk.

Eine Woche lang verwandelt sich die Waldschule Kassel in einen Lern- und Begegnungsort für Menschen, die die Energiewende nicht nur unterstützen, sondern selbst anpacken wollen. Vormittags stehen Theorieeinheiten auf dem Programm, nachmittags wird an Musterdächern und Demo-Anlagen geschraubt. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, bei einer echten Solarbaustelle praktische Erfahrungen zu sammeln. Am Ende steht ein Zertifikat als Photovoltaik-Hilfskraft.

Der Solarausbau gelingt nur, wenn deutlich mehr Menschen PV-Anlagen planen und installieren können“, sagt Kerstin Lopau vom Organisationsteam des SoLocal Energy e.V.. „Gleichzeitig sind Frauen und queere Menschen im Handwerk weiterhin stark unterrepräsentiert. Mit dem SolarCamp schaffen wir einen Raum, in dem Menschen auch ohne Vorerfahrung ausprobieren können, ob das Klimahandwerk etwas für sie ist.“

Der Bedarf ist groß: Photovoltaik gilt als eine der zentralen Technologien für eine klimaneutrale Energieversorgung. Gleichzeitig suchen Handwerksbetriebe in ganz Deutschland dringend Fachkräfte. Das SolarCamp möchte deshalb nicht nur technisches Wissen vermitteln, sondern auch Hemmschwellen abbauen und Wege in Ausbildung, Beruf oder ehrenamtliches Engagement aufzeigen.

Die Qualifizierung von Fachkräften für den Ausbau erneuerbarer Energien ist auch in Nordhessen ein wichtiges Zukunftsthema. Dr. Anja Starick, Leiterin des Umwelt- und Gartenamts der Stadt Kassel, betont: „Für das Gelingen der Energiewende brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte vor Ort. Das SolarCamp eröffnet Menschen neue berufliche Perspektiven und stärkt zugleich die regionale Umsetzung der Energiewende.“

Teilnehmerin Vanja dazu: „Ich habe mich für das SolarCamp angemeldet, weil ich mich für klimaresiliente Städte einbringe. Bei der letzten Hitzewelle haben wir gesehen, wie wichtig das Thema ist. Das SolarCamp ist super, weil es ermöglicht, selbst praktisch tätig werden zu können in einem immer relevanteren Feld. Ich bin extra aus Bremen angereist, weil das SolarCamp hier im FLINTA*-Rahmen stattfindet und das sehr bestärkend ist.“

Für viele Teilnehmende ist daher besonders die Kombination aus praktischem Lernen und gemeinschaftlicher Atmosphäre attraktiv. Neben dem fachlichen Programm bietet das Camp Gelegenheit zum Austausch, Vernetzen und gegenseitigen Unterstützen. So entsteht ein angenehmes Lernumfeld, das nicht nur für Laien interessant ist.

Bo ist bereits eine Auszubildende Elektrotechniker_in: „Das Umfeld hier ist etwas besonderes – nicht nur sind FLINTA* im Handwerk in der Unterzahl, einen technischen Beruf von Frauen beigebracht zu bekommen ist leider sehr selten. Alle, die mich sonst in meinem Alltag ausbilden, sind Männer. Allein das schreckt oft ab und gibt vielen interessierten FLINTA*-Personen das Gefühl, nicht die Energie zu haben, sich da zusätzlich zu den schlecht bezahlten 40h auch noch durch so ein Umfeld zu kämpfen. Egal wie nett oder kompetent die Ausbilder, Kollegen oder Mitazubis sind – die Strukturen verändern sich viel zu langsam. Deswegen ist das Camp ein wichtiger Raum, in dem wir viel lernen können.“

Möglich gemacht wird das SolarCamp durch die Unterstützung zahlreicher Partner aus der Region. Gefördert wird das Projekt von der Stadt Kassel, dem Landkreis Kassel über die Planungs- und Betriebs GmbH, der Bürgerstiftung für Stadt und Landkreis Kassel, der Heidehof Stiftung sowie dem VDE Kassel. Weitere Kooperationspartner sind Energie 2000 e.V. und die bundesweite Vernetzungs-Organisation SolarCamp 4 Future.

Nicola Mütterthies von der Bürgerstiftung für Stadt Kassel und den Landkreis Kassel zur Unterstützung: „Wir möchten interessierte Menschen ermutigen, neue Fähigkeiten rund um das Thema Solarenergie zu entdecken und ihre Zukunft auf diesem Gebiet aktiv zu gestalten. Das SolarCamp schafft dafür die notwendigen Voraussetzungen und eröffnet Zugänge zu einem wichtigen Zukunftsfeld.

v.l.n.r.: Dr. Anja Starick (Umwelt- und Gartenamt, Stadt Kassel), Merle-Theresa Bartling (Energie 2000 e.V.) und Nicole Mütterthies (Bürgerstiftung für Stadt und Landkreis Kassel) im Gespräch mit Kerstin Lopau (SoLocal Energy e.V., unten rechts) und Teilnehmerin Julia (ausgebildete Geigenbauerin auf Wanderschaft, unten rechts) Copyright: Stadt Kassel/ Bernd Schoelzchen

Das Camp findet bereits zum vierten Mal in Kassel statt. Organisiert wird es vom Kasseler Photovoltaik-Kollektiv SoLocal Energy, das sich für Bürgerenergie, Klimabildung und eine sozial gerechte Energiewende engagiert. Das diesjährige FLINTA*-SolarCamp knüpft an die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre an und zeigt, wie Klimaschutz, Bildung und Fachkräfteförderung erfolgreich zusammengedacht werden können.

Weitere Informationen:
www.solocal-energy.de/solarcamp

Pressekontakt: Kerstin Lopau
kerstin.lopau@solocal-energy.de | 0561 / 4739 169-2

Veranstalter: SoLocal Energy e.V.

Gefördert durch:

PV-Anlage-Albert-Schweitzer-Schule

18 kWp für die Albert-Schweitzer-Schule

Gruppenfoto ASS

An vier Tagen haben wir vom 18. bis 21. Mai 2026 gemeinsam mit Schüler*innen auf der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel eine Photovoltaikanlage auf das Schuldach gebaut.

Nach einer einführenden Schulstunde, in der wir über die Klimakrise, die Energiewende und auch die konkrete Anlagenplanung informiert und gesprochen haben, ging es für die insgesamt 13 Elftklässler*innen und die zwei betreuenden Lehrkräfte aufs Dach.

Die 40 Module wurden von den Schüler*innen unter Anleitung auf die selbst zusammengebaute Unterkonstruktion geschraubt und anschließend verkabelt und angeschlossen. Dabei konnte jeder Schritt des Anlagenbaus kennengelernt, verstanden und ausprobiert werden. Die Schüler*innen konnten so wichtige Einblicke ins Handwerk und in die PV-Planung mitnehmen.

Die 18kWp-Anlage wurde in den vier Tagen komplett fertiggestellt und wird nach dem Netzanschluss durch ÖkoTronik jährlich etwa 17 000 kWh Energie produzieren.

Zusammen konnten wir damit einen wichtigen Beitrag für die Energiewende leisten und gehen mit dem guten Gefühl aus dem Projekt, gemeinschaftlich den Bau angepackt und geschafft zu haben.

Weitere Schulen von Stadt und Landkreis Kassel sind schon an der Planung ähnlicher Solarbau-Projekte und auch wir freuen uns schon darauf, bald wieder mit engagierten Schüler*innen eine PV-Anlage verwirklichen zu können.

Anmeldung SolarCamp 2026 eröffnet

PRESSEMITTEILUNG

Solar boomt trotz unsicherer Rahmenbedingungen – Kasseler SolarCamp bildet PV-Hilfskräfte aus

Eine Woche Solarwissen in Theorie und Praxis

Gruppenbild FLINTA*-SolarCamp
SolarCamp – selbst Hand anlegen für die Energiewende (Bildrechte SoLocal Energy e.V. vom SolarCamp 2025)

Kassel, 06.05.2026. Der Ausbau von Photovoltaikanlagen gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Energiewende und ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Das haben auch die vielen Hausbesitzer*innen verstanden, die sich trotz ungewisser Fördermöglichkeiten eine PV-Anlage aufs Dach schrauben lassen. Denn aktuell zeigen die geopolitischen Konflikte: Lokale und erneuerbare Energiequellen machen unabhängig und schonen den Geldbeutel.

Damit der Ausbau der Solarenergie gelingt, braucht es jedoch nicht nur politische Ziele und Nachfrage, sondern auch genügend Menschen, die Solaranlagen installieren. Genau hier setzt das FLINTA*-SolarCamp Kassel an: Ab sofort ist die Anmeldung für die vierte Ausgabe des Camps geöffnet.

Das SolarCamp findet vom 29. Juni bis 3. Juli statt und vermittelt die wichtigsten Photovoltaik-Grundlagen – praxisnah, gemeinschaftlich und niedrigschwellig. Ziel ist es, mehr Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen (FLINTA*) für das Klimahandwerk zu begeistern. Denn sie sind im Handwerk und auch im Bereich erneuerbare Energien weiterhin deutlich unterrepräsentiert.

Photovoltaik ist eine der wichtigsten Säulen für eine klimaneutrale Zukunft. Und noch wurde kein PV-Installations-KI erfunden“, sagt Kerstin Lopau vom Organisationsteam von SoLocal Energy e.V. „Deshalb brauchen wir möglichst viele unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Perspektiven und Erfahrungen im Handwerk.“

Das SolarCamp findet eine Woche lang in der Waldschule Kassel statt. Vormittags stehen theoretische Grundlagen zu Photovoltaik, Sicherheit und Elektrotechnik auf dem Programm, nachmittags wird praktisch an einem Musterdach gearbeitet. „Gerade die Verbindung aus Theorie und Praxis macht das SolarCamp besonders“, sagt Sabrina Schaub, Planungs- und Betriebs GmbH des Landkreises Kassel, aus dem Kreis der Kooperationspartner*innen. Im Anschluss erhalten Teilnehmende außerdem die Möglichkeit, bei einer echten Solarbaustelle von SoLocal Energy mitzubauen und erste praktische Erfahrungen auf der Baustelle zu sammeln.

Neben dem fachlichen Lernen steht auch das gemeinsame Miteinander im Mittelpunkt. Die Veranstalter*innen möchten einen angenehmen und solidarischen Lernraum schaffen, in dem sich Teilnehmende ausprobieren und gegenseitig unterstützen können. „Die Energiewende braucht den Beitrag vieler Menschen. Deshalb sind geschützte Lernräume wie das SolarCamp wichtig“, betont eine Teilnehmerin des SolarCamps 2025.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Zusätzlich bietet das Organisationsteam am 9. Mai einen digitalen Infocall an, an dem Interessierte Fragen rund um das Camp stellen können.

Organisiert wird das SolarCamp von SoLocal Energy e.V., einem Kasseler Kollektiv für PV-Handwerk und Klimabildung. Das Camp findet bereits zum vierten Mal in Kassel statt. Gefördert wird das Projekt von der Stadt Kassel, dem Landkreis Kassel (über die Planungs- und Betriebs GmbH), der Bürgerstiftung Kassel, der Heidehof Stiftung sowie dem VDE Kassel. Weitere Kooperationspartner*innen sind die Bundesorganisation SolarCamp 4 Future und Energie 2000 e.V..

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
solocal-energy.de/solarcamp

Pressekontakt: Kerstin Lopau
kerstin.lopau@solocal-energy.de | 0561 / 4739 169-2

FÖJ bei SoLocal Energy 2026/2027

Freiwilliges ökologisches Jahr in unserem Verein

Das Team von SoLocal Energy trägt ein Solarmodul, Schriftzug Pack mit uns an bei deinem FÖJ!

Ab September 2026 haben wir wieder einen Platz für ein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ). Freiwillige zwischen 16 und 27 können für ein Jahr in unsere Vereinsarbeit reinschnuppern. Dabei gibt es Einblicke in die Arbeit in unserem Kollektiv und die Möglichkeit bei der Planung, Logistik und Installation von großen und kleinen PV-Anlagen dabei zu sein. Zudem kann bei der Organisation und Durchführung von Workshops und Veranstaltungen zu Photovoltaik und Energiewende unterstützt werden. Außerdem kannst du dich auch in unsere Öffentlichkeitsarbeit einbringen. Es ist also ein abwechslungsreiches Jahr zwischen Büro, Lager und Baustelle möglich.

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Bewerbungsfrist ist der 31.5. Bitte schick uns bis dahin das ausgefüllte Formular zurück.

Wir führen laufend Bewerbungsgespräche, je nach Eingang der Unterlagen. Wenn es passt, werden wir uns auch schon vor dem Ende der Frist entscheiden (und dies hier im Beitrag kommunizieren). Das heißt, wenn es dir wichtig ist, bewirb dich gerne so früh wie möglich.

Falls wir uns bis Ende Mai noch für keine Person entscheiden konnten, finden die letzten Bewerbungsgespräche am 3. oder 9. Juni statt. Bitte halte dir diese Termine frei zum Kennenlernen, falls du dich Mitte/Ende Mai bewirbst.

Allerspätestens Mitte Juni werden wir uns dann entscheiden.

Wir ermutigen insbesondere FLINTA* (Frauen, Lesben, inter, non-binäre, trans und a-gender-Personen) zu einer Bewerbung, da wir einen FLINTA*-Überhang im Team anstreben.

Kontakt

Falls ihr Lust auf mehr Infos habt oder euch bewerben wollt, meldet euch gerne bei Anna. Erreichen könnt ihr sie unter anna.schilling@solocal-energy.de und 0561 / 4739 169-4

Träger des FÖJ ist das Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie.

Einspeisevergütung möglich für Balkonkraftwerke bei der EAM Netz (Nordhessen / Südniedersachsen)

Einspeisevergütung möglich für Balkonkraftwerke bei der EAM Netz (Nordhessen / Südniedersachsen)

Stand: 22.04.2026

Die EAM Netz GmbH hat lange das Votum der Clearingstelle EEG missachtet, dass auch Balkonkraftwerke Anspruch auf Einspeisevergütung haben – egal ob rund um Kassel, Göttingen, Waldeck oder Marburg.

(Achtung: im Stadtgebiet Kassel ist das Netzgebiet der Städtischen Werke. Dort gibt es schon seit 2023 Vergütung für alle Balkonkraftwerke. Mehr dazu hier.)

Mittlerweile kommt es bei der EAM Netz auf die Sachbearbeiter*in an – und eure Hartnäckigkeit! Wir haben schon einige Fälle begleitet, bei denen die EAM mittlerweile doch Vergütung zahlt. Allerdings hören wir auch weiterhin davon, dass im ersten Schritt die Vergütung nicht gewährt wird.

Mit dem folgenden Schreiben könnt ihr – vermutlich auch rückwirkend ab Einbau des Zwei-Richtungs-Zählers – Einspeisevergütung für euer Balkonkraftwerk erhalten. Es kann sein, dass die EAM dafür von euch noch das Ausfüllen eines weiteren Formulars einfordert.

Klickt für eine fertige Vorlage auf den folgenden Mailto-Link: erzeugungsanlagen-mitte@eam-netz.de
Oder schreibt selbst die Mail:


Guten Tag,

ich betreibe seit [Datum] mein Balkonkraftwerk mit [Leistung in Watt, bei zwei 450 Watt-Modulen z.B. 900] Watt Photovoltaik-Leistung und den zulässigen 800 Watt Wechselrichter-Leistung.
Die Anlage ist ordnungsgemäß im Marktstammdatenregister [Ggf. hier die Registrierungsnummer einfügen] angemeldet.

Gemäß der Einstufung der Clearingstelle EEG sind auch steckerfertige Erzeugungsanlagen unter 800W grundsätzlich berechtigt, EEG-Vergütung in Anspruch zu nehmen:
https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/haeufige-rechtsfrage/235

Insofern beantrage, dass meine steckerfertige Erzeugungsanlage als vergütungsfähig aufgenommen wird.

Ich weise auch darauf hin, dass die Städtischen Werke als benachbarter Netzbetreiber standardmäßig EEG-Vergütung für Balkonkraftwerke vorsehen und routinemäßig auszahlen – bei gleicher Rechtsgrundlage.

Hier meine Kontodaten zur Auszahlung der Einspeisevergütung:
[Kontodaten eintragen]

Ich bin nicht vorsteuerabzugsberechtigt.

Melden Sie sich bitte innerhalb von vier Wochen bei mir, falls Sie weitere Unterlagen zur Auszahlung der Einspeisevergütung für die steckerfertige Erzeugungsanlage von mir benötigen.

Mit freundlichen Grüßen


Anschließend solltet ihr dann die Zusage zur Einspeisevergütung erhalten.

Nachdem ihr rund um den 31. Dezember dann euren Einspeisezählerstand für das Jahr gemeldet habt, bekommt ihr im Januar rückwirkend für das letzte Jahr (und vermutlich damit zusammen auch für die Einspeisewerte aus den Vorjahren, da die ja bislang nicht erfasst wurden und daher auch nicht abgezogen werden können) eure Gutschrift in Höhe von voraussichtlich 10 bis maximal 30 € pro Jahr überwiesen (aktuell 7,8 ct pro eingespeister Kilowattstunde) – und das zuverlässig 20 volle Jahre lang ab dem Installationsjahr.

Wenn ihr weitere Erfahrungen macht, teilt uns die bitte mit – wir aktualisieren diesen Blogbeitrag gern.

Denn die zusätzlichen Euros könnt ihr dann gut für weitere Klimawendeprojekte nutzen – eine Spende, politische Projekte, ein kleiner Beitrag zu eurem Deutschlandticket um das eigene Auto überflüssig zu machen oder Ähnliches. Denn zu tun gibt es genug!

FLINTA*-SolarCamp 2026 in Kassel

Anmeldung für FLINTA*-SolarCamp 2026 in Kassel eröffnet!

Du willst anpacken und die Energiewende voranbringen?

Du suchst eine Arbeit mit Sinn und Zukunft?

Photovoltaik kennenlernen in Theorie und viel Praxis!

Gemeinsam aktiv werden und Camp-Feeling erfahren!

Mit 24 anderen Teilnehmer*innen lernst du in der SolarCamp-Woche vom 29. Juni bis zum 3. Juli 2026 das Wichtigste, was es rund um Photovoltaik zu wissen gibt.

Vormittags versorgen wir dich mit der nötigen Theorie zu Photovoltaik, Elektrotechnik und Arbeitssicherheit. Nachmittags schraubst du dann am Musterdach und den Demo-Anlagen. Untergebracht sind wir in der Waldschule Kassel oder du organisierst dir einen privaten Schlafplatz.

Von Küche bis Programm ist vieles vorbereitet, aber am Ende braucht es dich, um das SolarCamp mit Leben zu füllen. Pack die Energiewende in Nordhessen an und werde Photovoltaik-Hilfskraft!

Frauen & trans, inter, nicht-binäre, agender Personen: Weil diesen Personengruppen der Zugang zum Handwerk leider immer noch erschwert wird, möchten wir nach den tollen Erfahrungen im letzten Jahr diesen Sommer wieder einen angenehmen Raum schaffen, in dem FLINTA* einen Einblick ins Klimahandwerk bekommen und aktiv werden können.

Anmeldung und mehr Informationen gibt es unter solocal-energy.de/solarcamp

Helft uns, das Angebot zu verbreiten und erzählt euren Freund*innen, Kolleg*innen und Bekannten davon!

Hier gibt es auch noch einen Flyer zum Verschicken.

Energiewende verteidigen – Gaskostenfalle stoppen. Klimastreik am 24.4.

Wir rufen als Teil eines breiten Bündnisses mit auf zum großen Klimastreik in Kassel am 24. April 16 Uhr am Hauptbahnhof.

Mitten im Ölpreis-Schock greift die Gas-Lobbyistin Katherina Reiche (heute CDU-Bundes-Wirtschaftsministerin) die Energiewende an. Wir müssen sie stoppen!

Schon als Büroleiterin des damaligen CDU-Wirtschaftsministers Altmaier hat sie die Abrissbirne gegen Erneuerbare Energien wüten lassen. 100.000 Zukunfts-Jobs im Handwerk und der Industrie für Solar und Wind hat sie schon 2013 mit zerstört – und droht jetzt wieder damit.

Ihren absurden Plänen müssen wir uns entgegenstellen – lasst uns gemeinsam die Energiewende retten!

Planbarkeit statt Verunsicherung: Die Einspeisevergütung und der Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien müssen bleiben! Es kann nicht sein, dass viel zu viele sündhaft teure Gaskraftwerke mit Milliarden an Subventionen neu aufgebaut werden, während die sauberen Erneuerbaren Energien klein gehalten werden und erstmals Netzentgelte für ihren eingespeisten Strom zahlen sollen. Wir akzeptieren es nicht, dass die CDU uns wieder in die Abhängigkeit von fossilem Erdgas stürzt.

Wärmepumpe und erneuerbare Wärme statt Kostenfalle Erdgas: In Kassel wohnen 8 von 10 Leuten zur Mistreiken wir für Klimagerechtigkeit und die Energiewende.ete – uns allen drohen massiv steigende Kosten durch den verschleppten Gasausstieg. Wir sagen Friedrich Merz und Katherina Reiche klar und deutlich: klimafreundliches Heizen darf kein Luxus sein! Die SPD muss Rückgrat für Mieter*innen zeigen statt zum Handlanger der fossilen Konzerne für Kohle, Gas oder Atom zu werden.

Daher kommt als Teil des bundesweiten Klimastreiks mit uns in Kassel auf die Straße: Am Freitag, 24. April um 16:00 Uhr(Start: Hauptbahnhof) streiken wir für Klimagerechtigkeit und die Energiewende.

Komm dazu und bring wen mit!

Mehr Infos zum bundesweiten Aktionstag zur Rettung der Energiewende bei Fridays for Future.

#ZusammenBesser

50 € für dich – 50 € für unseren Verein

 

Liebes Mitglied, liebe Unterstützer*in,

wir wollen dir heute die Bürgerwerke-Aktion #ZusammenBesser vorstellen, bei der wir als Verein mitmachen. Im Rahmen dieser Aktion kannst du durch den Wechsel deines Stromanbieters unseren Verein unterstützen und selbst 50 € sparen. Und zusammen bringen wir damit die Energiewende in Bürgerhand voran.

Wer sind die Bürgerwerke?

Seit über zehn Jahren zählen die Bürgerwerke zu den wenigen echten Ökostrom-Anbietern in Deutschland. Unter dem Dach der Bürgerwerke bündeln mehr als 125 Bürger-Energiegenossenschaften ihre Kräfte, um Menschen in ganz Deutschland mit BürgerÖkostrom und BürgerÖkogas zu versorgen. Das gemeinsame Ziel: die Energiewende in Bürgerhand. Mit ihrer Aktion #ZusammenBesser möchten die Bürgerwerke zeigen, wie viel Energie in Gemeinschaft steckt und wie viele Menschen sich in ganz Deutschland für unser Zusammenleben engagieren.

Was sind die Ziele der Aktion #ZusammenBesser?

Energiewende voranbringen

Zusammen mit den Bürgerwerken setzen wir ein Zeichen für die Kraft der Gemeinschaft und bringen ganz konkret die Energiewende in Bürgerhand voran: Denn wer zu den Bürgerwerken wechselt, bekommt 100 % Ökostrom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen und fördert außerdem mit jeder verbrauchten Kilowattstunde Bürger-Energiegenossenschaften – auch in der eigenen Nachbarschaft. Diese Genossenschaften bauen mit dem Geld weiter die Erneuerbaren Energien aus und beteiligen immer mehr Menschen an der Energiewende in Bürgerhand.

Vereinsarbeit unterstützen

Für jede Person, die mit unserem Aktionscode* SoLocal-Energy zu den Bürgerwerken wechselt, bekommen wir von den Bürgerwerken 50 € für unsere Organisation. Du erhältst zusätzlich 50 € als Dankeschön – gutgeschrieben auf deiner ersten Abrechnung. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer die Wirkung – für unseren Verein und für Umwelt- und Klimaschutz.

Wie kann ich mitmachen?

Auf dieser Seite kannst du deinen Tarif für BürgerÖkostrom und BürgerÖkogas berechnen und mehr über die Bürgerwerke erfahren. Nachdem du deine Daten eingegeben hast, gib bitte den Aktionscode* SoLocal-Energy ein, damit dein Wechsel unserem Verein zugeordnet wird und du ebenfalls 50 € Dankeschön erhältst.

Der Aktionscode ist bis 30.06.2026 gültig und kann von allen Personen eingelöst werden, die unsere Organisation mit ihrem Wechsel unterstützen wollen. Wenn du also Menschen kennst, für die diese Aktion interessant sein könnte, leitet die Mail gern weiter.

Wen kann ich ansprechen, wenn ich Fragen habe?

Sind noch Fragen offengeblieben? Das Kundendialog-Team der Bürgerwerke kann deine Fragen zum Wechsel zu den Angeboten der Bürgerwerke am besten beantworten. Du erreichst den Kundendialog der Bürgerwerke montags bis freitags von 8-17 Uhr telefonisch unter 06221 35700-64 oder per Mail an kundendialog@buergerwerke.de.

*Gutscheinbedingungen:

Bis zum 30.06.2026 einlösbar. Der Wert des Gutscheins wird bei der ersten Abrechnung gutgeschrieben. Einmalig einlösbar, nicht übertragbar, keine Barauszahlung möglich.