Balkonkraftwerks-Förderung bis Ende 2026 gesichert

Förderung für Kasseler Balkonkraftwerke bis Ende 2026 gesichert

Auch das Balkonkraftwerk von Familie Suhm ist städtisch gefördert worden (v.l.n.r.): Fabian Berger (Stadt Kassel), Tabita und Sebastian Suhm (Antragstellende) mit Kind, Silvia Klaffer (Stromspar‐Check) und Arvid Jasper (Solocal Energy e.V.).

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Kassel mit Energie 2000 und SoLocal Energy.

Der Ablauf ist einfach: Interessierte Haushalte können über die städtische Website www.kassel.de/balkonkraftwerk einen Antrag stellen. Daraufhin erfolgt die Kontaktaufnahme durch die Energieagentur des Landkreises Kassels, Energie 2000 e.V. Es folgt ein kostenloser Stromsparcheck, der individuelle Einsparpotenziale im Haushalt aufzeigt und prüft, ob der Balkon für eine kleine Solaranlage geeignet ist.

Bei den Absprachen mit dem Vermieter erhalten die Antragstellenden Unterstützung. Anschließend wird das Balkonkraftwerk vom Solar‐Kollektiv SoLocal Energy e.V. kostenlos installiert.

Klaus und Ellen Hartmann aus Harleshausen, die bereits ein Balkonkraftwerk über das Programm erhalten haben, berichten: „Das Balkonkraftwerk läuft einwandfrei, und die Förderung durch die Stadt Kassel war hervorragend und erfreulich unbürokratisch. Auch der Stromspar‐Check war sehr hilfreich: Die Beratung war informativ, und die sofort umgesetzten Maßnahmen haben bereits auf der letzten Stromrechnung spürbare
Einsparungen gezeigt.“

Mehr Klimaschutz und Teilhabe – besonders für Mieterinnen und Mieter

„Mit Balkonkraftwerken können auch alle an der Energiewende mitwirken, die zur Miete wohnen“, so Arvid Jasper vom Solar‐Kollektiv SoLocal Energy e.V. „Balkonkraftwerke sind ein wunderbarer Einstieg, ein bisschen das Klima zu stabilisieren und so unsere Lebensgrundlagen zu schützen.“ Jedes Modul spart über seine Lebensdauer von rund 20 Jahren mehr als zwei Tonnen Treibhausgase ein. „Mit jedem Sonnenstrahl auf dem Balkonkraftwerk muss in den fossilen Kraftwerken weniger Kohle oder Gas verbrannt werden“, erläutert Jasper.

Stadtklimarätin Simone Fedderke betont den inklusiven Charakter des Förderprogramms: „Wir gestalten Energiewende als Gemeinschaftsprojekt – für alle. Mit der Förderung von Balkonkraftwerken für Haushalte mit niedrigem Einkommen schaffen wir soziale Teilhabe und ermöglichen konkrete Entlastung im Alltag. Klimaschutz darf keine Frage des Geldbeutels sein. Jede installierte Anlage ist ein Schritt in Richtung Klimaneutralität und zeigt: Energiewende funktioniert dann am besten, wenn alle mitmachen können.“

Auch die Projektleiterin des Stromspar‐Check Silvia Klaffer freut sich über das Angebot und erläutert noch einen Vorteil des Stromspar‐Checks: „Neben der wichtigen CO2-Reduktion profitieren Kommunen auch von den sinkenden Kosten der Unterkunft, wenn Haushalte im Sozialleistungsbezug Energie sparen. Das Programm reduziert also die Kosten der Unterkunft und nutzt der kommunalen Umweltbilanz. Eine nachhaltige Symbiose aus Klimaschutz und Sozialpolitik.“

Energie 2000 e.V. und SoLocal Energy e.V. als Partner der Umsetzung

Energie 2000 e.V., die Energieagentur des Landkreises Kassel, koordiniert die Antragstellungen, führt die Stromsparchecks durch und begleitet Haushalte damit auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz. SoLocal Energy e.V. übernimmt im Rahmen des Förderprogramms sowohl Detailabsprachen als auch Montage und Gewährleistung der Balkonkraftwerke.

Weitere Fördermöglichkeiten für alle Kasseler Haushalte

Neben diesem Programm für Haushalte mit niedrigem Einkommen bietet die Stadt
Kassel ein zweites Balkonkraftwerks‐Förderprogramm, das allen Bürgerinnen und Bürgern offensteht – unabhängig vom Einkommen. Die Antragstellung für die Förderung in Höhe von 150 Euro ist ebenfalls über die städtische Webseite möglich.

Balkonsolar in 2025 und 2026

Balkonsolar-News: Förderung in 2026, starker Zubau in 2025 & Produktnorm

Erhöhte Förderung der Stadt Kassel für 1 PV-Modul für Transferleistungsempfänger*innen und Geringverdiener*innen geht in die nächste Runde

Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Förderrunde legt die Stadt nochmal nach: 40 Stück komplett finanzierte Balkonkraftwerke mit jeweils einem Modul komplett kostenfrei! Aufgebaut werden die Anlagen durch uns, die Drumherum-Organisation inkl. Anmeldung übernimmt die lokale Energieagentur Energie 2000 im Rahmen des StromSparChecks

Das gilt, wenn ihr 

  • Bürgergeld

  • Sozialhilfe

  • Wohngeld

  • geringe Rente (Anspruch auf Grundrente)

  • Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz oder

  • Kinderzuschlag bezieht,

  • oder euer Netto‐Einkommen unterhalb des Pfändungsfreibetrags (1.500 Euro) liegt.

Dabei kriegt ihr auch noch eine Energieberatung zuhause ganz umsonst. Ihr könnt dabei neben guten Energiespartipps auch LEDs oder andere kleine technische Energiesparhilfen bekommen.

Macht also gern einen Termin für diese Energieberatung mit Balkonkraftwerk aus – das geht auch auf der gleichen Förderseite:
www.kassel.de/balkonkraftwerk

Kassel trotzt dem Bundestrend: BKW-Zubau verdoppelt sich

Während der bundesweite Ausbau von Balkon-Kraftwerken 2025 erstmals leicht rückläufig ist, setzt Kassel ein starkes Zeichen: In diesem Jahr werden in Kassel genauso viele Balkonkraftwerke installiert wie insgesamt bis Ende 2024 registriert waren.
Damit verdoppelt unsere Stadt innerhalb eines einzigen Jahres ihre Gesamtzahl an Mikro-PV-Anlagen und zeigt, dass lokale Energiewende-Initiativen auch bei politischem Gegenwind deutliche Erfolge erzielen können.

Neue Produktnorm: Mehr Sicherheit und Klarheit für Steckersolargeräte

Die neue Produktnorm DIN VDE V 0126‑95 für Steckersolargeräte, die im November 2025 vom VDE veröffentlicht wurde, bringt endlich mehr Rechtssicherheit für Hersteller, Händler und Nutzer von Balkonkraftwerken. Sie definiert ab der Gültigkeit (1.12.2025) erstmals klar, was ein normkonformes Steckersolargerät ist – also die Kombination aus Solarpanel, Wechselrichter, Kabeln, Stecker und Montage‑/Bedienungsanleitung – und legt technische Mindestanforderungen fest, an denen sich normkonforme Produkte zukünftig orientieren müssen. Die Norm regelt auch die Leistungsgrenzen: Neue Geräte dürfen bis zu 960 Wp mit dem normalen Schuko-Stecker oder bis zu 2.000 Wp mit speziellem Energiestecker (oder fest verkabelt wie meist bei uns) betrieben werden. Durch diese Grenzen wird die Überlastung des bestehenden Stromkreises und der Steckdose vermieden, sodass eine sichere Nutzung für alle Laien im Haushalt gewährleistet wird.

Die Norm richtet sich primär an Hersteller und Inverkehrbringer. Für alle bestehenden bzw. schon von den Vermieter*innen genehmigten Anlagen gilt so oder so auf jeden Fall Bestandsschutz. Auch zukünftig müssen nicht alle Balkonkraftwerke die Norm einhalten – genauso wie heute auch Papier außerhalb der DIN A4-Norm verkauft werden darf. Aber die Norm bietet eben klare Orientierung. Zukünftig werden sich vor allem schrittweise mehr Wohnungsbaugesellschaften, Förderprogramme oder Versicherungen auf die Einhaltung der Norm beziehen. Damit schafft die Norm bald auch für Mieter*innen mehr Planungs- und Betreibersicherheit. Zumindest sobald dann auch normkonforme Balkonkraftwerke angeboten werden können. Das hängt gerade noch an den Herstellern der Wechselrichter und der Unterkonstruktionen. Wir sind aber dran.

Wichtig: Speicher sind in dieser Norm nicht enthalten, hier gilt weiterhin der Stand der Technik, und das Nutzen eines Schuko‑Steckers ist unserer technischen Einschätzung nach unproblematisch. Es sollten allerdings keine selbst zusammengebastelten Speicherlösungen verwendet werden – diese können tatsächlich gefährlich sein. Wenn ihr eine Anlage mit uns baut, prüfen wir, ob im Einzelfall ein Tausch der Sicherung durch eine 10A oder 13A-Sicherung angebracht ist.

Rückblick 2025 und Ausblick 2026

Jahresrückblick 2025 und Ausblick auf 2026

SharePic: Unser 2025 → 850 Menschen erreicht mit 44 Events → 84 Balkonkraftwerke (= 64 kWp) .→ 4 Groß-Solaranlagen (= 212 kWp) mit ca. 120 Helfer*innen ...und tolle neue Kontakte mit der Schulsolarbildung! in gelbem Rahmen

Rückblick 2025

Wieder ist ein Jahr rum – und dieses Jahr konnten wir unser 5-jähriges Jubiläum feiern! Danke an alle, die mit uns Projekte realisieren und uns unterstützen, egal ob seit 5 Jahren, 5 Monaten oder 5 Minuten!

Wir blicken zurück auf unsere drei Bausteine:

Gemeinschaftlicher Solarbau

Das zweite Jahr mit vollem Fokus auf die richtig großen Dächer haben wir richtig gerockt: Das Solarteam, bestehend aus Anne, Anni und Jan, hat 4 Dach-Baustellen realisiert dieses Jahr:

  • Casseler Frauen Ruderverein: 16,6 kWp (April 25)
  • Goetheschule: 73,7 kWp (Mai 25)
  • Lichtenberg-Gymnasium 97,2 kWp (August 25)
  • Heinrich Schütz Schule: 25 kWp (Oktober 25)

Wir freuen uns besonders über die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stadt Kassel und der Planungs- und Betriebs GmbH des Landkreises in Bezug auf die Schuldächer – wir nehmen die Schüler*innen nicht nur mit aufs Dach, sondern haben auch die Möglichkeit, „am Boden“ mit unseren Schulsolarbildungs-Modulen weiter mit den Schüler*innen zu arbeiten (mehr dazu unter Klimabildung).

Klimabildung

Mit unseren ca. 40 Veranstaltungen haben wir dieses Jahr über 850 Menschen erreicht!

Neben diversen Workshops zu Klimakommunikation, Balkonkraftwerken und PV-Basics für Frauen*, haben wir dieses Jahr einen weiteren Schwerpunkt etabliert: Unsere Schulsolarbildung, die die Solarbaustellen super ergänzt. Möglich wurde das erst durch die Förderung der Deutschen Postcode Lotterie – vielen herzlichen Dank nochmal an alle Beteiligten!

Im Rahmen des Förderprojekts haben wir verschiedene Module (weiter-)entwickelt: Projekttage mit Experimentiersets, eine Solar-AG und die Begleitung der Bauwochen.

Diese Module wollen wir gerne an weitere Schulen in Stadt und Landkreis Kassel bringen – wenn ihr Kontakte habt, gerne her damit!

Das Highlight des Jahres war für uns das bundesweit erste FLINTA*-SolarCamp! Dieses Jahr waren wir dafür mit 25 Frauen und Queers in der Kommune Niederkaufungen und haben sie in 2 Wochen Theorie & Praxis zu PV-Hilfskräften ausgebildet.

Balkonkraftwerke

Der Balkonsolar-Schwerpunkt liegt weiterhin auf Installationen & Abholungen. Damit haben wir in 2025 84 Balkonkraftwerke in die Haushalte gebracht, die zusammen auf eine Leistung von knapp 65 kWp kommen, da der Trend zu 800W-Anlagen geht.

Dieses Jahr konnten wir auch endlich unsere Preise senken und Balkonkraftwerke noch attraktiver machen für mehr Menschen. Neu ist auch, dass wir nun Speicher mit im Angebot haben.

Die Förderung der Stadt Kassel für Balkonkraftwerke begeistert zusätzlich für die eigene Stromerzeugung am Balkon. Wir wünschen uns, dass auch die besondere Förderung für Menschen mit geringem Einkommen noch mehr genutzt wird, denn in solchen Haushalten kann ein Balkonkraftwerk einen echten Unterschied machen auf der Stromrechnung!

Während der bundesweite Ausbau von Balkon-Kraftwerken 2025 erstmals leicht rückläufig ist, setzt Kassel ein starkes Zeichen: In diesem Jahr werden in Kassel genauso viele BKW installiert wie insgesamt bis Ende 2024 registriert waren.
Damit verdoppelt die Region innerhalb eines einzigen Jahres ihre Gesamtzahl und zeigt, dass lokale Energiewende-Initiativen auch in einem stagnierenden Markt deutliche Erfolge erzielen können!

 

Team

Wir dürfen wieder ein neues Kollektivmitglied begrüßen: Seit Mai 2025 arbeitet Thomas vor allem im Balkonkraftwerke-Team dabei und ist wenige Monate später auch schon Kollektivmitglied geworden.

Seit September unterstützt uns Mateo als FÖJ-ler. Danke an dieser Stelle auch nochmal an Yentl, die als Freiwillige bis August dabei war!

Anfang Dezember haben wir intensive Kollektivtage im Schwarzwald verbracht und dabei auch mal wieder neue Fotos gemacht:

Gruppenbild Kollektiv
Das Kollektiv im Dez. 2025 (es fehlen die Teammitglieder Lukas und Mateo)

Ausblick 2026

Das politische Klima wird rauer, aber wir bleiben hier!

Auch in 2026 werden wir wieder PV-Anlagen bauen mit Schüler*innen, unseren Bildungsbereich breiter aufstellen und die Energiewende an Kassels Balkonen sichtbar machen!

Besonders spannend könnte es im Bereich Mehrparteien-PV werden:

Die Umsetzung von Projekten zur Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) läuft deutschlandweit schleppend, aber immerhin sind inzwischen ein gutes Dutzend Projekte realisiert. In Kassel hat der dafür nötige Smart-Meter-Ausbau begonnen; auch die Stadtwerke sind am Thema GGV dran, auch wenn der Aufbau der nötigen Software noch dauert. Wir begleiten ein mögliches Pilotprojekt schon länger und gehen davon aus, dass es im nächsten Jahr umgesetzt wird. Daher sind wir zuversichtlich, dass das Eis bald gebrochen wird und der Weg frei ist für den so wichtigen Ausbau von Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern in Kassel! Außerdem wurde nun endlich nach jahrelanger Verzögerung ein deutsches Modell für das Energy Sharing beschlossen – das jetzt aber erstmal den Praxistest bestehen muss. Wir bleiben dran!

Danke nochmal an alle, die uns auf unserem Weg begleiten – ohne euch wären wir nichts!

PS: Wer uns unterstützen möchte, kann dies ganz einfach per Online-Spende tun. Danke auch dafür!

Danke für euer Interesse und eure Unterstützung!

Bleibt gesund & energiegeladen!

Neuigkeiten aus dem Balkonkraftwerke-Team

Unser Balkonsolar-Angebot aktualisiert: Preise & Speicher

Preisreduzierungen für Balkonkraftwerke

Auf dem Solarmarkt hat sich einiges getan. Besonders die Wechselrichter und die Photovoltaik-Module selbst – die beiden teuersten Bauteile neben dem Befestigungsmaterial – sind in den letzten Monaten spürbar im Preis gefallen. Für uns bedeutet das: Wir konnten unsere Kalkulation komplett überarbeiten und unsere Preise sowohl für Abholungen inkl. individueller Beratung als auch für Komplett-Installationen nachhaltig senken:

  • Abholungen sind ab sofort mindestens 100 € günstiger
  • Installationen mit drei Modulen sogar bis zu 350 € günstiger

Schaut gern in die aktuelle Preisliste, so sehr gelohnt haben sich Balkonkraftwerke vom Geld her betrachtet bislang noch nie! Denn wenn ihr ein Balkonkraftwerk selbst installiert, habt ihr durch die eingesparten Stromkosten das Balkonkraftwerk bei ordentlicher Ausrichtung schon nach knapp vier Jahren wieder „drin“ (falls ihr den Normalpreis wählt). Wenn wir es für euch installieren, dauert es mit rund sechs Jahren auch kaum länger.

Über die Laufzeit spart jedes der neuen Module wegen dem gestiegenen Stromertrag sogar über 3 Tonnen CO2 ein – so treibt ihr die Klimawende voran!

Speicher – sinnvoll ab drei Modulen

Auch beim Thema Speicher hat sich viel getan: Die Preise sind inzwischen so attraktiv, dass wir aus wirtschaftlicher Sicht ab drei Modulen klar zu einem Speicher raten können. Bei zwei Modulen sind Kosten, der ökologische Ressourcenaufwand und der Zusatzaufwand für die Installation des Speichers zu hoch, da der Strom aus den zwei Modulen ja weitgehend schon von den Grundlastverbrauchern im Haushalt verbraucht wird und damit der Nutzen eher gering ist.
Aufgrund immer mehr Nachfragen haben wir verschiedene Speicher-Systeme getestet. Unsere größte Kritik: Viele Hersteller setzen zur Nutzung zwingend auf eine Cloud-Anbindung. Das Teilen von WLAN-Passwörtern und des Standorts birgt allerdings Cybersecurity-Risiken und bringt eine Abhängigkeit von den Servern des Hersteller mit sich (z. B. im Insolvenzfall würden viele klassische Speicher nicht mehr funktionieren). Im ärgsten Fall schalten manche Hersteller auch mal Speicher oder Wechselrichter aus der Ferne ab – das kann wenn es hunderttausendfach passiert schon mal einen Blackout verursachen. Deshalb war uns wichtig: ein Speicher, der im worst case auch lokal weiterbetrieben werden kann.
Dabei hat uns der Zendure SolarFlow 800 Pro am meisten überzeugt. Das liegt insbesondere an der Möglichkeit, dass der Speicher auch z.B. nach Insolvenz und Abschaltung der Hersteller-Server lokal und ohne Cloud-Anbindung weiterhin smart betrieben werden kann. Weitere Vorteile des Systems sind:

  • Bis zu 4 einzeln gesteuerte Module mit unterschiedlichen Ausrichtungen anschließbar.
  • Notstromsteckdose → Auch für mobile Anwendungen einsetzbar, wenn ihr mal damit campen wollt oder das Homeoffice an die Buga verlegen wollt.
  • Erweiterbar → Wer mehr als die durchschnittliche Kapazität von 1,92 kWh wünscht, kann unkompliziert einen Zusatzakku nachrüsten.
  • AC-Laden und Nachrüstung für bestehende Balkonkraftwerke möglich → Der Speicher kann direkt über das Hausnetz mit Netzstrom geladen werden. Über die Notstromsteckdose lassen sich aber auch bestehende Balkonkraftwerke anschließen.
  • Smartes Laden mit Wetterprognosen → Das integrierte Energiemanagement kann sich an den Wettervorhersagen orientieren und so die Lade- und Entladezeiten optimieren.
  • Netzdienlich & zukunftsfähig → Durch die Möglichkeit, dynamische Stromtarife zu nutzen, könnt ihr das Stromsystem unterstützen und dabei noch mehr Stromkosten sparen.
  • Attraktiver Preis → Im Vergleich zu anderen Systemen deutlich günstiger.

Der Speicher nutzt die Lithium-Eisen-Phosphat-Technologie, die schon mit deutlich weniger des problematischen Lithiums auskommt als klassische Lithium-Ionen-Akkus. Dennoch warten wir weiter auf ökologisch sehr viel bessere Natrium-Ionen-Akkus, die in den nächsten 1-2 Jahren wohl auch für Balkonkraftwerke kommen werden. Wir halten euch auf dem Laufenden dazu.
Beim Zendure SolarFlow 800 Pro sehen wir aktuell den besten Kompromiss bzgl. Sicherheit, Unabhängigkeit und Flexibilität bei gleichzeitig fairem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ein Speicher macht aus unserer Sicht nur dann Sinn, wenn er mit einem Energiemessgerät im Stromzählerschrank oder der Unterverteilung kombiniert ist. Denn dieses Messgerät erfasst, wieviel Strom gerade im gesamten Haushalt verbraucht wird, sodass der Speicher dann bedarfsgerecht einspeisen kann. Da gibt es auch erste Varianten mit Infrarot-Auslesung, die sich selbst installieren lassen, aber regelmäßig neue kleine Akkus brauchen. In der Regel installieren wir also ein dauerhaftes Messgerät für euch. Für die Kommunikation braucht es in beiden Fällen eine WLAN-Verbindung vom Speicher zum Zählerschrank. Wenn nötig kann dafür aber auch mit einem WLAN-Repeater nachgeholfen werden.

Weitere spannende Infos zum Thema Speicher findet ihr auch in unseren Häufigen Fragen (FAQs).

Neuer FÖJ-ler Mateo

Willkommen, Mateo!

Auch dieses Jahr bieten wir wieder eine FÖJ-Stelle an und heißen Mateo herzlich willkommen!

Hier stellt er sich vor:

Ab Anfang September 2025 mache ich mein Freiwilliges Ökologisches Jahr bei SoLocal Energy.

Nach meinem Abitur möchte ich dieses Jahr nutzen, um mich für Gesellschaft und Umwelt zu engagieren und dabei auch wichtige Erfahrungen und Orientierungshilfen für meinen zukünftigen Lebensweg zu sammeln.

Das FÖJ bei SoLocal Energy gibt mir die Möglichkeit, in unterschiedlichen Bereichen die praktische Arbeit für die Energiewende kennenzulernen und mich einzubringen. Durch die vielfältigen Aufgaben im Handwerk, der Bildungsarbeit und mehr leiste ich hier einen Beitrag für Klimagerechtigkeit, was mir persönlich sehr am Herzen liegt.

Beim gemeinsame Arbeiten mit den Kollektivmitgliedern kann ich viel von anderen Personen lernen, meine eigenen Fähigkeiten auszuprobieren und neue Stärken zu entdecken.

Ich freue mich sehr auf ein spannendes Jahr mit tollen Menschen!

Erreichen könnt ihr mich unter mateo.kraus@solocal-energy.de und 0561/4739 169-11.

Rückblick SolarCamp 2025

25 FLINTA* zu PV-Hilfskräften ausgebildet!

(Frauen, Lesben, inter, non-binäre, trans, agender und weitere diverse)

Die SolarCamp-Teilnehmer*innen am Musterdach mit unseren Kooperationspartnern

Unser drittes SolarCamp war ein besonderes: Bundesweit erstmalig war das Angebot nur auf FLINTA* (Frauen, Lesben, inter, non-binäre, trans, agender und weitere diverse) ausgerichtet. 

Aus unserer langjährigen Baustellen-Erfahrung wissen wir, dass es für viele FLINTA* geschützte Räume braucht, um sich an Werkzeugen und technischen Projekten auszuprobieren, da diese Bereiche gesellschaftlich leider immer noch männlich geprägt sind.

Deshalb wollten wir dieses Jahr mal ausprobieren, ein SolarCamp nur für FLINTA* anzubieten und siehe da: Es gab großes Interesse, sodass wir über die 25 Teilnehmenden hinaus sogar noch einige Menschen auf der Warteliste nicht mit einem Platz versorgen konnten.

[Warum wir von FLINTA* und nicht nur von Frauen sprechen, haben wir hier mal aufgeschrieben.]

Die Teilnehmenden eigneten sich in 2 Wochen PV-Basics in Theorie & Praxis an. Nach der ersten Woche „Trockenübungen“ am Musterdach ging es in der zweiten Woche wieder in Praxisbetriebe in der Region, um die Fähigkeiten im „echten Leben“ zu erproben.

Glückwunsch an alle 25 erfolgreiche Absolvent*innen des SolarCamps 2025!

Und natürlich ein großes Dankeschön an alle Kooperationspartner*innen, die das möglich machten und an die Kommune Niederkaufungen, die uns hervorragend untergebracht und verköstigt hat!

Wer Interesse hat, im nächsten Jahr mitzumachen, kann sich unter solocal-energy.de/solarcamp auf die Interessiertenliste eintragen. Wir freuen uns drauf!

Neues Team-Mitglied Thomas

Willkommen, Thomas!

Neues Team-Mitglied Thomas

Wir haben Zuwachs bekommen im Bereich Balkonkraftwerke und heißen Thomas herzlich willkommen!

Hier stellt er sich vor:

Seit Mai 2025 bin ich Teil von SoLocal Energy und unterstütze das Balkonkraftwerk-Team

Mein Fokus liegt auf allem rund um Balkonkraftwerke: Ich berate Interessierte, plane individuelle Lösungen, organisiere Logistik und Installation, kümmere mich um die Anmeldung und begleite auch nach der Inbetriebnahme weiter. Mir ist wichtig, für jede Situation eine passende und praktikable Lösung zu finden – um möglichst vielen Menschen einen unkomplizierten Zugang zur Solarenergie zu ermöglichen.

Nach meinem Bachelor in Geographie und dem Master „Regenerative Energien und Energieeffizienz“ habe ich eine Weiterbildung zum Energieberater abgeschlossen. Anschließend war ich in der Windenergiebranche tätig. Die Begeisterung für Photovoltaik begleitet mich jedoch schon lange – und bei SoLocal Energy habe ich endlich die handwerkliche Komponente gefunden, die mir bisher gefehlt hat.

Ich möchte meine Begeisterung für die Energiewende weitergeben, Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit anderen konkrete Veränderungen anstoßen. Besonders motivierend finde ich, Menschen – gerade auch im urbanen Raum – Teilhabe an der Energiewende zu ermöglichen. Die kollektive Arbeitsweise bei SoLocal eröffnet mir zudem eine neue Perspektive auf Zusammenarbeit, Verantwortung und das Verständnis von Arbeit – die ich nicht mehr missen möchte.

Erreichen könnt ihr mich unter thomas.schwander@solocal-energy.de und 0561/4739 169-7.

FÖJ bei SoLocal Energy 2025/2026

Freiwilliges ökologisches Jahr in unserem Verein

Das Team von SoLocal Energy trägt ein Solarmodul, Schriftzug Pack mit uns an bei deinem FÖJ!

Ab September 2025 haben wir wieder einen Platz für ein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ). Freiwillige zwischen 18 und 27 können für ein Jahr in unsere Vereinsarbeit reinschnuppern. Dabei gibt es Einblicke in die Arbeit in unserem Kollektiv und die Möglichkeit bei der Planung, Logistik und Installation von großen und kleinen PV-Anlagen dabei zu sein. Zudem kann bei der Organisation und Durchführung von Workshops und Veranstaltungen zu Photovoltaik und Energiewende unterstützt werden. Es ist also ein abwechslungsreiches Jahr zwischen Büro, Lager und Baustelle möglich.
Träger des FÖJ ist das Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Falls ihr Lust auf mehr Infos habt oder euch bewerben wollt, meldet euch gerne bei Anna. Erreichen könnt ihr sie unter anna.schilling@solocal-energy.de und 0561 / 4739 169-4

Hier erzählt unsere aktuelle FÖJ-lerin Yentl von ihrem Freiwilligendienst:

Erstes SolarCamp Kassel nur für Frauen und TINA*

Die Energiewende braucht mehr als nur Männer

Vom Montag 4. August bis zum 15. August lädt das Kasseler SolarCamp erstmals ausschließlich Frauen und TINA* (trans*, inter*, nicht-binäre & agender Personen) ein, in die Welt der Photovoltaik einzutauchen. Organisiert vom lokalen Photovoltaik-Kollektiv SoLocal Energy in Kooperation mit der cdw-Stiftung, der Stadt Kassel und der PBG des Landkreises Kassel, dem VDE Kassel, SMA und den lokalen Handwerksbetrieben ÖkoTronik und KAS, bietet das Camp praxisnahe Einblicke in das Klimahandwerk. Das SolarCamp soll insbesondere Frauen und Menschen mit diversen Geschlechtsidentitäten für die bislang männerdominierte Solarbranche begeistern und ihnen berufliche Perspektiven eröffnen.

Kristina Lenhard hat 2023 am SolarCamp in Lüneburg teilgenommen und berichtet begeistert: „Mit meinem nur 1,63m großen Körper war ich mir unsicher, ob ich das Handwerk packen kann. Das SolarCamp schien mir die perfekte Gelegenheit, das auszuprobieren – mit Erfolg. Heute arbeite ich schon seit einem Jahr in der Solarmontage, inzwischen in meiner zweiten Anstellung. Die Baustellen verwalte ich selbst. Letzte Woche haben wir mit zwei Frauen eine große Anlage mit Steil- und Flachdachmontage montiert – meine Mitmonteurin habe ich ebenfalls im SolarCamp kennengelernt.“

„Wir wollen nicht nur Dächer mit Solaranlagen bestücken, sondern auch Vielfalt in der Solar-Branche fördern erklärt Anne Wiehr von SoLocal Energy. Thomas Flügge von der cdw-Stiftung ergänzt zur Motivation für das SolarCamp: „Es fehlen noch immer die Hände für die Wende. Wir benötigen viele Solaranlagen auf unseren Dächern, um die Energie der Sonne zu nutzen. Dieses Camp bringt beides zusammen.“

Weltweit sind zwar 40% der Angestellten in der Solarbranche weiblich. Anders sieht das in Deutschland aus, wenn auf den für die Energiewende so zentralen Elektro-Handwerksberuf geschaut wird: bislang sind statistisch 99% der deutschen Elektriker*innen männlich. In Zeiten von Fachkräftemangel könnte also über die Hälfte der Bevölkerung für diesen wichtigen Beruf begeistert werden.

In zwei intensiven Wochen lernen die Teilnehmenden des Kasseler SolarCamps in Theorie und Praxis alle nötigen Grundlagen rund um Photovoltaik, Elektrotechnik und Arbeitssicherheit. Vormittags wird Wissen vermittelt, nachmittags wird an Muster-Anlagen geschraubt. Außerdem ist Zeit zum Netzwerken und gegenseitigen Kennenlernen sowie für Freizeitaktivitäten am Abend und am Wochenende. In der zweiten Woche erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, für drei Tage auf realen Baustellen von regionalen Handwerksbetrieben mitzuarbeiten. Am Ende steht die Prüfung zur Photovoltaik-Hilfskraft.

Die Veranstaltung findet im Tagungshaus Niederkaufungen statt und bietet mit einer Teilnahmegebühr zwischen 150 und 350 € inkl. Vollverpflegung einen niedrigschwelligen Einstieg ins Klimahandwerk. Noch gibt es freie Plätze – weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung zum SolarCamp Kassel finden sich unter solocal-energy.de/solarcamp

Klimawende selbst gemacht: Goethe-Schüler*innen bauen eigene Solaranlage auf Schuldach

Gruppe Schüler*innen mit SoLocal-Kollektivmitgliedern an der PV-Anlage auf dem Dach der Goetheschule

PRESSEMITTEILUNG

Kassel, 14. Mai 2025 – Auf dem Dach des Goethe-Gymnasiums I im Kasseler Stadtteil Wesertor wird seit Montag kräftig geschraubt, verkabelt und montiert – und das von den Schüler*innen selbst. Im Rahmen einer Mitmach-Baustelle errichten sie gemeinsam mit dem Kollektiv SoLocal Energy eine große Photovoltaik-Anlage mit insgesamt 180 Solarmodulen. Damit setzen die Jugendlichen nicht nur ein starkes Zeichen für Klimaschutz, sondern erleben auch ganz praktisch, wie die Energiewende umgesetzt werden kann.

„Es ist beeindruckend, wie engagiert die Schüler*innen hier anpacken,“ sagt Simone Fedderke, Stadtklimarätin der Stadt Kassel. „Die Mitmach-Baustelle ist ein gelungenes Beispiel für praktischen Klimaschutz. Genau solche Projekte brauchen wir, um junge Menschen für die Zukunftsthemen unserer Stadt zu begeistern.“ Bis 2030 sollen alle geeigneten Dächer der Stadtverwaltung mit Photovoltaik belegt sein. Diese Anlage wurde – wie auf vielen anderen städtischen und gemeinnützigen Dächern – aus Mitteln der cdw-Stiftung finanziert.

Das Projekt wurde vom Hochbauamt und der Schule zusammen mit SoLocal Energy konzipiert. Das Kollektiv für Photovoltaik-Handwerk und Klimabildung leitet die Schüler*innen auf der Baustelle professionell an. Anne Wiehr, Elektroingenieurin bei SoLocal Energy, betont die Bedeutung der praktischen Erfahrung: „Viele Jugendliche fragen sich, wie sie konkret etwas fürs Klima tun können. Hier erleben sie: Ich kann selbst aktiv werden, ich kann handwerkliche Erfolge erleben, ich kann sogar eine Solaranlage bauen.“

Tatsächlich steht die Baustelle auch im Zeichen authentischer Berufsorientierung. Immer mehr junge Menschen interessieren sich für die zunehmend wichtiger gewordenen Berufe im sogenannten Klimahandwerk, also im Bereich Solarenergie, Energieeffizienz oder Gebäudesanierung. Gerd Niederlücke, stellvertretender Schulleiter des Goethe-Gymnasiums, sieht im Projekt daher eine ideale Verbindung von Bildung und Praxis. „Unsere Schüler*innen lernen nicht nur, wie Solarstrom funktioniert – sie erleben, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und im Team ein großes Projekt umzusetzen. Das ist gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung.“ Im Jahresverlauf sollen weitere Mitmachbaustellen bei der Georg-Lichtenberg-Schule und der Heinrich-Schütz-Schule umgesetzt werden.

Für fast alle der Schüler*innen ist es das erste Mal, dass sie auf einem Dach stehen oder mit Solartechnik arbeiten. Umso größer ist die Begeisterung. Abdoussalam Boudadi aus der 9. Klasse bringt es zum Start der Projektwoche auf den Punkt: „Die Arbeit als Photovoltaik-Installateur begeistert mich sehr, das Werkeln macht jetzt schon viel Spaß.“

Nach Abschluss der Arbeiten in zweieinhalb Wochen wird die Anlage jährlich rund 70.000 Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen – genug, um rund 60% des Stromverbrauchs der Schule klimafreundlich zu erzeugen.


Weitere Schulen, Vereine oder sonstige Gemeinschaften, die Lust auf Anpacken beim Solarbau haben, können sich jederzeit gern hier auf unserer Website informieren und unter solarbau@solocal-energy.de gern an uns wenden.

Frauen & TINA*-SolarCamp 2025

Das dritte SolarCamp steht an!

2025 wird es ein Frauen & TINA*- SolarCamp geben, welches vom 4. August bis zum 15. August in der Kommune Niederkaufungen stattfindet. Ende März wird die Anmeldung freigegeben.

Frauen & trans, inter, nicht-binäre, agender Personen: Weil diesen Personengruppen der Zugang zum Handwerk leider immernoch erschwert wird, möchten wir dieses Jahr mit unserem SolarCamp einen sicheren Ort schaffen, an dem Frauen und TINA* einen Einblick ins Klimahandwerk bekommen und aktiv werden können.

Schnupper’ zwei Wochen lang beim SolarCamp Kassel ins Klimahandwerk rein und werde Photovoltaik-Hilfskraft. Hier findest du noch mehr Infos und einen Einblick in die letzten Camps: 

Rückblick 2024 und Ausblick 2025

Jahresrückblick 2024, Teamentwicklungen und Ausblick auf 2025

Rückblick 2024

Jetzt ist das Jahr 2024 fast vorbei – Zeit zurückzublicken. Danke an alle, die mit uns Projekte gewuppt und uns unterstützt haben. Auf ein energiewende-intensives neues Jahr 2025!

Dieses Jahr hat für uns wieder einige Veränderungen gebracht: Vor allem haben wir uns im Bereich des Solarselbstbaus von Einfamilienhäusern hin zu größeren, institutionellen Dächern orientiert. (Hier haben wir mehr zu den Hintergründen aufgeschrieben.) Und das mit Erfolg!

Solarselbstbau

Los ging das PV-Jahr für uns im März mit einer besonderen Technologie: Bifaziale Module auf der Feuerwehr im Wolfsanger für eine 20 kWp-Anlage. Weiter ging es im April, als wir eine 84kWp-Anlage gemeinsam mit den Menschen vor Ort auf das Wirtschaftsgebäude der Jugendburg Ludwigstein gebaut haben. Für uns die bis dato größte Anlage, zudem auch noch mit sogenannten Systemziegeln, die Dachanker ersetzen. Wir waren insgesamt sehr zufrieden mit dem Ablauf des Projekts und haben auch den stets schönen Ausblick genossen. Im Juli ging es dann weiter auf der Herderschule in Kassel, wo Schüler*innen im Rahmen einer Projektwoche bei der Installation der 55 kWp-Anlage beteiligt waren. Das letzte Projekt des Jahres war dann die 12 kWp-Anlage beim befreundeten Kollektivcafé Kurbad an der Fulda.

Ingesamt waren ca. 100 Menschen als Helfer*innen beim Gemeinschaftlichen Solarbau unterstützend dabei – dabei zählt jede Hand, egal ob unten am Dachaufzug, oben beim Module tragen oder in der Küche bei der Verpflegung. Danke an alle Solar-Begeisterten, die mitgemacht haben!

Klimabildung

Mit unseren ca. 40 Veranstaltungen haben wir dieses Jahr über 1.200 Menschen erreicht!

Dabei stechen neben den Balkonkrafwerks-Infoabenden, den Energiewende-Held*innen und den Klimakommunikationsworkshops zwei größere Projekte heraus: Das Projekt Frauen* für die Energiewende und unser 2. SolarCamp.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist ja das Empowerment von FLINTA* im Solarbereich. Dafür haben wir von April bis Oktober gemeinsam mit unserem Partner Netzwerk Energiewende Jetzt!das Frauen* für die Energiewende durchgeführt. Dabei gab es diverse Online- und Praxisworkshops zu technischen Details der PV, Berufswegen und Vernetzung untereinander. Auch für die Frauen in unserem Team war das eine tolle Erfahrung!

Wie letztes Jahr auch war das SolarCamp ein voller Erfolg – 20 junge Leute haben ins Solarhandwerk reingeschnuppert und Baustellenluft geschnuppert. Wir drücken die Daumen für all diejenigen, die jetzt eine Ausbildung, ein Studium oder ein Job in dem Bereich aufnehmen wollen! Und natürlich einen riesen Dank an alle Förderer*innen!

Wir freuen uns außerdem sehr über die Förderung der Deutschen Postcode Lotterie, die uns ermöglicht, nächstes Jahr mit den Schulsolar-Projekten richtig durchzustarten!

Balkonkraftwerke

Der Bereich läuft weiter stabil, auch wenn wir uns mittlerweile hauptsächlich auf Installationen & Abholungen fokussieren. Damit haben wir in 2024 70 Balkonkraftwerke in die Haushalte gebracht, die zusammen auf eine Leistung von knapp 45 kWp kommen. In Kooperation mit der cdw-Stiftung werden die Kasseler & Kaufunger KiTas mit Balkonkraftwerken ausgestattet.

Hurra, nach langen Vorbereitungen ist im Oktober 2024 die Förderung der Stadt Kassel erfolgreich gestartet, erfreulicherweise auch mit einer besonderen Förderung für Menschen mit geringem Einkommen, für die die Reduktion der Stromrechnung durch ein Balkonkraftwerk besonders viel bringt. Und: Endlich ist das Recht aufs Balkonkraftwerk da! Dank einer Petition mit über 100.000 Unterschriften & viel politischer Arbeit in Berlin. Auf lokaler Ebene haben wir eine weitere Kooperation an den Start gebracht und zwar mit der Baugenossenschaft deutscher Kriegsopfer eG (BdKeG).

KiTa Waschbärenbande

Team

Auf Teamebene gab es auch wieder Bewegung: Neu im Team seit April und seit Oktober auch im Kollektiv ist Jan, der sich im Gemeinschaftlichen Solarbau einbringt. Verabschiedet haben wir Angélica, Raphaela und Petra, die jetzt andere Wege für die Klimawende gehen. Damit ist unser Team insgesamt wieder etwas geschrumpft, weil wir uns mehr auf unsere Kernbereiche fokussiert haben. Seit Oktober unterstützt uns Yentl als FÖJ-lerin. Danke an dieser Stelle auch nochmal an Emilie, die als Freiwillige bis August dabei war!

Das Kollektiv im Sept. 2024 (es fehlen die Teammitglieder Lukas und Yentl)

Auch dieses Jahr durften wir wieder eine Auszeichnung entgegen nehmen: Den 2. Platz beim Hessischen Staatspreis Energie. Im Zuge dessen wurde auch ein schicker Imagefilm gedreht, der jetzt unsere Website schmückt.

Ausblick 2025

Danke an alle, die Projekte mit uns gemacht haben dieses Jahr – gemeinsam bringen wir die Solarwende voran! Und das auch nächstes Jahr: Im Bereich des Gemeinschaftlichen Solarbaus haben wir schon einige große Schuldächer in Planung, die wir kombinieren werden mit weiteren Angeboten der Schulsolarbildung, wie Solar-AGs und Projekttagen. Im Bereich Balkonkraftwerke wollen wir uns auf Mieter*innen konzentrieren, für die die eigene Stromerzeugung einen echten Mehrwert bietet. Hoffentlich wird unser Team wieder wachsen (wenn ihr jemanden kennt, meldet euch gerne bei uns, eine Stellenausschreibung kommt bald!) und wir können unser Kollektiv resilienter machen. Die Bildungsprojekte werden wir mit bekannten und neuen Partner*innen fortführen – stay tuned!

PS: Wer uns unterstützen möchte, kann dies ganz einfach per Online-Spende tun. Danke auch dafür!

Einladung!
schnuddeln & schnabulieren mit SoLocal Energy:
05.02.25, 17 Uhr

Wenn ihr mit uns in Kontakt kommen wollt, Ideen und/oder Anregungen habt, kommt gerne am 5.2. vorbei in unserem Büro (Breitscheidstraße 6) – wir kochen Suppe und wollen einfach einen netten Abend zusammen verbringen. Damit wir einen Überblick haben, wieviel Snacks wir besorgen, bitte anmelden.

Danke für euer Interesse und eure Unterstützung!

Bleibt gesund & energiegeladen!

Neues Team-Mitglied

Willkommen, Yentl! (im FÖJ)

Seit Anfang Oktober 2024 mache ich jetzt mein FÖJ bei Solocal Energy.

Hier stelle ich mich vor:

Im Anschluss an mein Abitur, ist es mir wichtig meinen Horizont an Möglichkeiten zu erweitern und den Arbeitsalltag kennenzulernen, um meine weitere Entscheidungsfindung in Bezug auf Studium/ Ausbildung zu unterstützen.

Aus meinem persönlichen Anliegen heraus, mich praktisch für eine soziale Klimagerechtigkeit einzusetzen, habe ich mich für Solocal Energy entschieden. Die vielfältigen Tätigkeiten, wie zum Beispiel das handwerkliche Arbeiten und die Bildungsarbeit, geben mir die Chance, mich in dem Gebiet auszuprobieren. Gerade das Kennenlernen der Kollektivarbeit interessiert mich sehr.

Erreichen könnt ihr mich unter yentl.juerries@solocal-energy.de und 0561 / 4739 169-11

Endlich: Das Recht auf’s Balkonkraftwerk ist da!

Endlich einfachere Balkonkraftwerke für Mieter*innen und im Wohnungseigentum

Mitte Oktober 2024 ist es endlich soweit: das Recht auf ein Balkonkraftwerk ist im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und damit in Kraft getreten!

Sowohl für Mieter*innen als auch für Eigentümer*innen von Wohnungen gelten Mikro-Photovoltaik-Anlagen jetzt als „privilegierte Maßnahme“, die nicht mehr pauschal abgelehnt werden darf. Das Recht auf Balkonkraftwerke darf auch nicht mehr durch „überzogene Vorgaben üer das ‚Wie‘ der Installation ausgehöhlt werden“, wie im Bundestags-Beschluss in der Begründung (S. 12) festgehalten wurde. Auch im FAQ des Bundesjustizministeriums wird festgehalten:

Bei der Entscheidung über das „Wie“ hat die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer einen Ermessensspielraum. Nicht zulässig ist es, durch überzogene Vorgaben zum „Wie“ letztlich die Installation zu verhindern.

Gemeinsam mit vielen anderen Initiativen haben wir auf Basis der Balkonsolar-Petition diese Vereinfachung nun also durch den Bundestag und Bundesrat bringen können.

Jetzt ist also der beste Moment, um eure Vermieter*innen und Wohnungseigentumsgemeinschaften darüber zu informieren, dass ihr ein Balkonkraftwerk bauen wollt. Umso mehr, da gerade für alle im Stadtgebiet Kassel die Balkonkraftwerks-Förderung gestartet ist.

Wenn ihr dennoch weiter Schwierigkeiten mit Vermieter*innen oder der Wohnungseigentumsgemeinschaft habt, meldet euch gern bei uns – wir unterstützen euch gern, damit alle ihr Recht auf Balkonkraftwerke nutzen können!

Wir sind Finalist*innen beim Hessischen Staatspreis Energie

Auszeichnung für unsere Arbeit: Hessischer Staatspreis Energie

Wir freuen uns sehr beim Hessischen Staatspreis Energie in der Kategorie „Gesellschaftliches Engagement“ als Finalist*innen ausgezeichnet worden zu sein.

Wir gratulieren auch den anderen Preisträger*innen ganz herzlich. Zusammen bringen wir die Energiewende in Hessen voran!

Besondere Glückwünsche auch an die ANU Hessen e.V., die mit ihrem Projekt „Energiewende-Held*innen von morgen“ ausgezeichnet wurden. In dem fortlaufenden Projekt haben auch wir mit Schüler*innen Solare Soundstationen gebaut und freuen uns über die gute Zusammenarbeit.

Mehr Infos zum Staatspreis gibt es hier: https://www.hessischer-staatspreis-energie.de/preistraeger/2024/

Foto: Theresa Rundel

150-500 € Förderung für Balkonkraftwerke durch Stadt Kassel gestartet

Erfolgreiche Förderung für Balkonkraftwerke der Stadt Kassel läuft weiter bis mind. Ende 2026

Stand 28.01.2026:

Seit Mitte Oktober 2024 können 150 € Förderung für Balkonkraftwerke im Stadtgebiet Kassel beantragt werden! Besonders gute Nachrichten gibt es für alle, die wenig Geld zur Verfügung haben: denn um Energiearmut vorzubeugen, gibt es von der Stadt Kassel dann sogar ein Photovoltaik-Modul komplett umsonst – und sogar durch uns installiert!.

Bislang sind schon knapp 2.000 Anträge eingegangen. Bis Ende 2026 sind weitere Mittel für die Balkonkraftwerks-Förderung fest vorgesehen. Danach soll die Förderung wohl aus dem Haushalt der Stadt verstetigt werden.

Anträge können hier gestellt werden:
www.kassel.de/balkonkraftwerk

Ablauf für die 150€-Förderung

Die Stadtverwaltung geht die bislang innerhalb weniger Tage durch und genehmigt alle Anträge, sofern alles vorliegt (z.B. Denkmalschutzgenehmigung, dauert aktuell mehrere Monate). Erst nach Bewilligung dürfen Anlagen bestellt bzw. gebaut und Rechnung gestellt werden.

Wenn ihr Probleme bei der Beantragung habt, meldet euch gern bei uns oder direkt bei fabian.berger@kassel.de, der das Förderprogramm vonseiten des Klimaschutzmanagements der Stadt Kassel betreut.

Sobald ihr die Bewilligung habt, meldet euch gern bei uns für weitere Beratung, wenn ihr das passende Material von uns zusammenstellen lassen wollt oder die Anlage ganz von uns installieren, anschließen und anmelden lassen wollt.

Erhöhte Förderung für Transferleistungsempfänger*innen und Geringverdiener*innen
Für alle Kasseler*innen mit wenig Geld gibt es ein komplett finanziertes Balkonkraftwerk – sogar aufgebaut durch uns mit aller Drumherum-Organisation inklusive der offiziellen Anmeldung. Eingebettet ist das in die Energiesparberatung des StromSparChecks mit der lokalen Energieagentur Energie 2000.
Ihr könnt diese Förderung beantragen, wenn ihr 

  • Bürgergeld
  • Sozialhilfe
  • Wohngeld
  • geringe Rente (Anspruch auf Grundrente)
  • Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz oder
  • Kinderzuschlag bezieht,
  • oder euer Netto‐Einkommen unterhalb des Pfändungsfreibetrags (1.500 Euro) liegt.

Dabei kriegt ihr auch noch eine Energieberatung zuhause ganz umsonst! Ihr könnt dabei neben guten Energiespartipps auch LEDs oder andere kleine technische Energiesparhilfen bekommen.
Macht also gern einen Termin für diese Energieberatung mit Balkonkraftwerk aus – das geht auch auf der gleichen Förderseite:
www.kassel.de/balkonkraftwerk

Ihr könnt die Förderung auch beantragen, wenn ihr mehr als das eine senkrecht angebrachte Modul wollt. Dann schaut bitte in unsere Upgrade-Preisliste:

Stuft euch je nach euren Einkommens- und Vermögensverhältnissen gern selbst in eine der drei Preis-Kategorien ein. Wir wollen dafür keine Nachweise sehen.

Weitere Details findet ihr in der Förderrichtlinie, der Beschlussvorlage mit Haushaltsmittelbeschluss für die Förderrichtlinie und in der separaten Beschlussvorlage für die Balkonkraftwerks-Förderung im StromSparCheck.


Leider fehlt uns noch eine städtische Ansprache der Wohnungsbaugesellschaften, um in Mietwohnungen überhaupt Balkonkraftwerke einfacher zu machen. Insgesamt müssen die Wohnungsbaugesellschaften in Kassel öffentlich mehr in die Pflicht genommen werden – es gibt noch viel zu wenig Photovoltaik auf deren Dächern.


Schon im Juni 2023 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, Balkonkraftwerke auf dem Stadtgebiet Kassel zu fördern:

Der Magistrat wird aufgefordert, ein Förderprogramm zur Förderung von Balkonkraftwerken inklusive Finanzierungskonzept zu initiieren. Der Erwerb von Balkonkraftwerken (Solar) soll mit einem einmaligen Zuschuss von 150 € pro Haushalt unterstützt werden. Für Beziehende von Sozialleistungen soll geprüft werden, ob in Verbindung mit Energieeinsparberatungen eine höhere Förderung eingeräumt werden kann.

Der letzte Satz wurde erst aufgenommen, nachdem wir den Fraktionen einen alternativen Beschluss vorgeschlagen hatten, den dann die Linken-Fraktion aufgegriffen und so die Koalition zum Handeln gebracht hat. Danke an Alle, die Soli-Preise bei uns zahlen, sodass solche politische Arbeit möglich wird!

PV-Bau auf dem Kurbad Jungborn

Sonnenstrom für das Kollektivcafé Kurbad

Am ersten Wochenende im September haben wir mit vielen wissbegierigen Menschen und helfenden Händen eine PV-Anlage auf das Kurbad gebaut. Schon seit über einem Jahr waren wir mit dem Kollektivcafé und dem Denkmalschutzamt in Kontakt, nun konnten die 31 PV-Module endlich auf dem Dach installiert werden.

 

Die Baustelle startete mit einem FLINTA*-Workshop, der in Kooperation mit dem Netzwerk Energiewende Jetzt e.V. stattfand. An zwei Tagen Workshop wurde eine ganze Menge gewuppt und gleichzeitig viele Fragen der Teilnehmenden geklärt. In den Pausen konnten die letzten heißen Tage des Jahres mit einer Abkühlung in der Fulda genossen werden. Weitere Impressionen vom Workshop findet ihr hier.
Zwei weitere Tage wurde dann mit Kollektivmitgliedern vom Kollektivcafé Kurbad und weiteren Interessierten gebaut. So waren nach vier Baustellentagen alle Module auf dem Dach installiert, verkabelt und an den Wechselrichter angeschlossen.

Die Anlage hat eine Leistung von 12,25 kWp. Die Module sind Richtung Süden ausgerichtet, so dass der Stromverbrauch, der Mittags und Nachmittags im Café besonders hoch ist, gut abgedeckt werden kann. Finanziert wurde die Anlage über eine Direktkreditkampagne vom Kollektivcafé Kurbad. Das Café hat seine Räumlichkeiten im Kulturdenkmal Kurbad Jungborn, dass von einem Förderverein erhalten wird. Sobald die Anlage ans Netz geht, kann die Kaffeemaschine dann mit Sonnenstrom vom Dach betrieben werden und der Kaffee schmeckt gleich noch besser.

Die Baustelle war voraussichtlich unsere letzte in diesem Jahr. Da wir über die Vernetzung der Kasseler Kollektivbetriebe schon lange mit dem Kollektivcafé verbunden sind, war der Bau der PV-Anlage ein besonderes Vergnügen und ein toller Abschluss für dieses Jahr.

Rückblick SolarCamp 2024

Über 20 junge Menschen im zweiten Durchgang zu PV-Hilfskräften ausgebildet!

Wir blicken zurück auf 21 junge motivierte Menschen, ein 4-köpfiges Team, 6 externe Referent*innen und eine tolle Verpflegung durch die gASTWERKe! Die Teilnehmenden eignen sich in 2 Wochen PV-Basics in Theorie & Praxis an. Danke an alle Kooperationspartner*innen, die das möglich machten!

Handfeste Ergebnisse

Bislang liegen uns die wissenschaftlichen Befragungsergebnisse für dieses Jahr noch nicht vor, aber aus den Abschlussgesprächen wissen wir:

  • 2 wollen jetzt ein paar Jahre hier Erfahrungen in der PV-Montage sammeln und dann in ihren jeweiligen Heimatregionen einen PV-Betrieb aufbauen.
  • 3 technische Studierende wollen sich jetzt mit Praktika und Werkstudi-Jobs in die PV-Richtung spezialisieren.
  • Ein Ingenieur und ein Tausendsassa sind zum Ende des Camps in Kontakt getreten mit verschiedenen Betrieben, um dort komplett einzusteigen.
  • Rund 5 Teilnehmende wollen erstmal im Nebenjob einsteigen.
  • 3 der Teilnehmenden sind gerade in ihrer Elektronik-Ausbildung oder fangen diese jetzt an, in der aber PV-Montage sonst keinerlei Rolle spielt – sie nutzen das SolarCamp also als Zusatzqualifikation.
  • 3 möchten sich in ihren jeweiligen Städten qualifizierte Gleichgesinnte suchen, um einen neuen Photovoltaik-Kollektivbetrieb oder eine Bürgerenergiegenossenschaft aufzubauen oder in ihre Genossenschaft die PV-Montage mit reinzubringen.
  • 3 sind bei SMA oder Energie 2000 angestellt und konnten beim Camp ihren Praxisbezug steigern.
  • Einige sind sich noch nicht sicher, ihre Berufsorientierungs-Phase dauert noch an.
  • Einige wollen mit Eigenleistung bei PV-Anlagen im Umfeld unterstützen.
  • Fast alle wollen in ihrem Umfeld mehr für Photovoltaik und die Energiewende eintreten!

Gute Presse-Aufmerksamkeit

Neben 2 hessenschau-Beiträgen gab es auch Beiträge in der Lokalpresse sowie in Online-Fachmedien:

Artikel in der HNA-Artikel: Wurde in der HNA Hann. Münden, LK und Stadt Kassel abgedruckt und in Hann. Münden sogar auf der Startseite aufgegriffen:
Anpacken auf dem Dach: Solar-Camp von Solocal Energy findet in Escherode statt

hessenschau „Solarcamp bei Kassel“ – kurz

hessenschau „Solarcamp bei Kassel“ – lang

photovoltaik.eu: „Solarcamp Kassel: 21 junge Leute bereit für das Klimahandwerk“

 

Wer Interesse hat, im nächsten Jahr mitzumachen, kann sich unter solocal-energy.de/solarcamp auf die Interessiertenliste eintragen. Wir freuen uns drauf!

 

55 kWp-PV-Anlage für die Herderschule

In der Herderschule kann jetzt Sonnenstrom genutzt werden

In der letzten Woche vor den Sommerferien waren wir mit engagierten Schüer*innen auf dem Dach der Herderschule unterwegs. Im Rahmen der Projektwoche haben wir gemeinsam eine PV-Anlage auf das Dach ihrer Schule gebaut. Unter unserer Anleitung bekamen die Schüler*innen einen Einblick in handwerkliche Tätigkeiten und konnten erleben, wie sie in der Energiewende selbst Hand anlegen können. Es wurden ca. 85 PV-Module auf dem Dach montiert und an den Wechselrichter angeschlossen.

Schon in der Projektwoche vor einem Jahr setzte sich eine Gruppe Schüler*innen mit dem Thema Photovoltaik auseinander und stieg in die Planung einer eigenen Anlage ein. In Zusammenarbeit mit uns und Energie 2000, der Energieagentur im Landkreises Kassel, die das Projekt im Auftrag der Investorin, der Planungs- und Betriebs GmbH des Landkreises, betreut, wurde die Planung im Laufe des Jahres konkretisiert.

Als Vorbereitung auf die Baustelle haben wir mit allen interessierten Schüler*innen in vier Unterrichtsstundenüber über die Energiewende gesprochen und die Theorie zur eigenen PV-Anlage besprochen. In der Projektwoche haben dann 21 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 11 und 12 tatkräftig angepackt. Außerdem waren zwei Lehrer und der stellvertretende Schulleiter Dr. Johannes Werner mit auf dem Dach. Unter guter Stimmung wurde an vier Tagen fleißig gebaut.

Weitere Eindrücke gibt es im Beitrag den hessenschau:

Die Anlage wird in den Sommerferien im Rahmen des SolarCamps weiter gebaut. Sie wird mit 140 PV-Modulen eine Leistung von fast 57 kWp haben.
Noch in den Sommerferien soll die Anlage von ÖkoTronik an das Netz angeschlossen werden, so dass die Kraft der Sonne zum Start des neuen Schuljahrs genutzt werden kann. In Zukunft kann die Schule ungefähr ein Viertel ihres Stromverbrauchs durch den eigenen Sonnenstrom vom Dach abdecken.

Weitere Schulen von Stadt und Landkreis Kassel sind schon am Vorbereiten ganz ähnlicher Solar-Projekte.

Wenn ihr Schüler*innen, Eltern oder Lehrkräfte seid und auch so ein Projekt im Gemeinschaftlichen Solarbau auf eurer Schule realisieren wollt, schreibt an solarbau@solocal-energy.de !

Das „Recht auf Solar“ muss endlich kommen!

Dach-Photovoltaik und Balkonkraftwerke endlich vereinfachen in Mietwohnungen und Wohneigentum

Das „Recht auf Solar“ könnte einen weiteren Durchbruch bringen, doch die FDP blockiert im Bundestag. Daher fordern wir: wer zusammen mit anderen in seiner Wohneigentumsgemeinschaft eine Dach-Photovoltaikanlage bauen will, muss ein Recht darauf haben. Auf bürokratischem Deutsch nennt sich das „privilegierte Maßnahme“.

Auch für Balkonkraftwerke ist dieser Paragraph noch nicht verabschiedet. Das muss sich dringend ändern. @fdp: löst endlich die Handbremse für die Solarwirtschaft und Bürgerenergiewende!

Daher haben wir gemeinsam mit anderen Vereinen und Verbänden an die Mitglieder des Bundestags geschrieben:

Mittlerweile gibt es auch eine Petition zum Thema: https://innn.it/recht-auf-solar

Warum eigentlich FLINTA*?

Es ist Pride Month! Warum wir von FLINTA* sprechen.

Schon gehört? Es ist Pride Month! Dabei geht es darum, queere Menschen & Kämpfe sichtbar zu machen und Vielfalt zu feiern.

Das ist für uns ein guter Anlass, mal darüber zu sprechen, warum wir eigentlich immer von FLINTA* sprechen. 

FLINTA* steht für:

  • Frauen,
  • Lesben,
  • inter,
  • non-binäre,
  • trans und
  • agender Personen

und ist damit eine Abkürzung für viel mehr Menschen als nur „Frauen“ und viele Identitäten. Es umfasst alle Personen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen und/oder sexuellen Identität patriarchal diskriminiert werden.

Denn historisch gesehen gibt es viele Frauen-Netzwerke und -Angebote, zu denen sich Menschen jenseits der binären Geschlecherordnung nicht immer eingeladen fühlen.

Sprache kann da eines von vielen Mitteln sein, inklusiver zu werden (das reicht aber auch nicht aus!). Es sind eben nicht nur cis Frauen vom Patriarchat betroffen, sondern eben FLINTA*, daher sollten wir uns zusammenschließen und gemeinsam dagegen kämpfen.

Uns sind bei unseren Angeboten zwei Aspekte besonders wichtig:

  1. dass sich möglichst viele Menschen möglichst wohl fühlen und
  2. dass unsere Angebote auch möglichst viele Menschen erreichen, die wir erreichen wollen.

Das ist manchmal ein Spagat für uns, denn etliche Frauen kennen den Begriff FLINTA* nicht einmal und fühlen sich eventuell nicht angesprochen. Wenn wir Frauen/Frauen* schreiben, fühlen sich wiederum manche genderqueeren Menschen nicht willkommen.

Uns ist aber enorm wichtig, dass mehr FLINTA* auch im Klimahandwerk aktiv werden und direkt angesprochen werden.

Wir sind da mitten in einem Lernprozess. Uns interessiert: Wie wirken unsere Angebote auf euch? Wie handhabt ihr das Thema? Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen!

Mehr dazu hier: https://frauenseiten.bremen.de/blog/was-ist-eigentlich-flinta/

Kollektiv der Kollektive PM

Pressemitteilung vom 04.06.2024

Verein »Kollektiv der Kollektive« gegründet - Mehr Demokratie in die Betriebe!

Fotoinhaber*in: KdK e.V.

Auf dem bundesweiten Kollektive-Netzwerktreffen von 56 selbstverwalteten Betrieben, Projekten und Initiativen machten sich jüngst 100 Menschen auf den Weg, sich nun verbandsmäßig als überregionales deutschlandweites Kollektiv zu organisieren. Das Treffen fand vom 30.5. – 2.6. beim Kommune-Kollektiv »Lebensbogen« nahe Kassel statt. Als juristischer Träger wurde der Verein »Kollektiv der Kollektive« bereits Anfang des Jahres gegründet. Dessen erste Vollversammlung fand bereits während der Tagung statt.

Das Netzwerk ist angetreten, der Demokratiefeindlichkeit in den Betrieben den Garaus zu machen. Immer mehr Beschäftigte wollen nicht nur mehr Brötchen, sondern die ganze Bäckerei. Dass dies realiter möglich ist, zeigen die vertretenen selbstverwalteten Betriebe, die teils schon jahrzehntelang bestehen.

Demokratie bedeutet hier, dass alle über die Produktionsmittel und Gebäude verfügen. Die Mitarbeiter*innen wirken und werken auf gleicher Augenhöhe miteinander, sie entscheiden u.a. selbst über ihre Arbeitszeiten, ihre Arbeitsbedingungen und wie viel Lohn oder Gehalt sie sich auszahlen.

Die Rahmenbedingungen der betrieblichen Kollektive sind oft schwierig, da Politiker*innen zwar gerne das Jubiläum von 75 Jahren Grundgesetz feiern, nicht aber Demokratie in der Arbeitswelt fördern. So nimmt das Netzwerk dies nun – nach Kräften – selbst in die Hand. Unterteilt in interkollektiven Kleingruppen packen die Teilnehmer*innen es nun selbst an, eine gegenseitige Beratung und Unterstützung zu organisieren und sich überhaupt diverses Fachwissen anzueignen. Mit gegenseitigen Besuchen in ihren Kollektiven wollen sie sich besser kennenlernen. Um die Sachzwänge von Marktwirtschaft zu mindern, streben sie einen Solidaritäts- und Ressourcenfonds an oder loten aus, wie Kollektivmitgliedern in preiswerten Dienstwohnungen wohnen könnten. Sie feilen an ihrem Selbstverständnis und an mittel- und langfristigen Schritten hin zu dem großen Ziel, mit vielen anderen die konkurrierende marktwirtschaftliche Ökonomie gänzlich in ein selbstorganisiertes solidarisches Wirtschaften zu wandeln.

Als Vernetzungsplattform wird eine Cloud samt IT-Werkzeugen aufgebaut. Die zur Tagung gekommenen Kollektive wollen ihren Kreis erweitern. Dazu sind Website, Flyer und Plakate in Arbeit. Die Willkommens-AG freut sich auf viele Anfragen.

Die Bewegung für eine selbstorganisierte Arbeitswelt besteht international – auch auf der Tagung. Von »Cecosesola«, der großen Genossenschaft aus Barquisimeto in Venezuela, nahmen Mayra und Erick teil. Ihr langjähriges Projekt erhielt 2022 den Alternativen Nobelpreis. Sie gaben viele Einblicke in ihren vielfältigen, oft gar nicht einfachen Alltag unter Inflationsbedingungen.

In Aufbruchstimmung verabredeten sich die Kollektivist*innen für 2025 wieder für ein weiteres großes Kollektive-Vernetzungstreffen. Eine Vorbereitungsgruppe hat sich bereits gebildet.

 Kollektiv der Kollektive (KdK) e.V., Fettstr. 29, 20357 Hamburg
Kontakt: info@kdk.coop,
Website im Aufbau: kdk.coop
Ansprechpartner: Andreas »Pingo« Felsen, Mobil: 0176/ 56816555
V.i.S.d.P.: Heinz Weinhausen, c/o Fettstr. 29, 20357 Hamburg

4. + 13. Juni: Infocall Solar Camp

Der InfoCall, um eure Fragen zum SolarCamp zu klären!

Dienstag, 4. Juni, 17 Uhr und Donnerstag, 13. Juni, 16:30 Uhr

Vom 21.7 bis 3.8. findet das diesjährige SolarCamp bei Kassel statt. In diesem Webinar geben wir einen Einblick in die Inhalte wollen eure Fragen klären!

Auf unserer Website findet ihr allerlei Informationen zum SolarCamp:

Wenn ihr noch Fragen und/oder Zweifel habt, seid ihr herzlich eingeladen zu unserem Info-Call! Hier geht’s zur Anmeldung.

Falls euch der Termin nicht passt, könnt ihr euch auch gerne direkt bei unserer Ansprechperson Kerstin melden:
kerstin.lopau@solocal-energy.de
0561-47391692

Medienschau September 2023 – April 2024

SoLocal Energy in den Medien

September 2023 bis April 2024

LIEBLINGS/STÄTTE (Die Mieterzeitung der 1889 eG): „Eine ausgezeichnete Investition“ – Balkonkraftwerke am Genossenschaftsbalkon (S. 5)

NACHTECH-Podcast | Der Weg zur fairen und nachhaltigeren Elektronik von Solderpunks e.V.: Mit den Nachbarn die Energiewende rocken (ca. 30 Min)

HNA: Sonnenenergie vom Burgdach – Burg Ludwigstein bekommt Photovoltaik-Anlage

April-Neuerungen Balkonsolar

Solarpaket I und hessische Mikrowechselrichter für Balkonkraftwerke

Mit dem am Freitag, den 26.4.24, mit einem halben Jahr Verspätung beschlossenen Solarpaket ergeben sich verschiedene Neuerungen. Zu diesen gehören eine vereinfachte Anmeldung der Anlage, nur noch bei der Bundesnetzagentur und nicht mehr beim Netzbetreiber. Auch der Stromzähler muss nicht mehr getauscht werden, bevor die Anlage ans Netz gehen darf. Zudem sind Anlagen von einer maximalen Leistung von 800 Watt erlaubt. Von diesen haben wir bereits die ersten Anlagen verbaut, die bis zur endgültigen Gesetzesänderung nur auf 600 Watt laufen.

Außerdem machen wir einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Regionalisierung unserer Lieferketten: Wir haben von Solarnative (Hersteller von Wechselrichter aus Deutschland) ein erstes Setup von Testgeräten bekommen und prüfen nun, ob wir diese in kommenden Installation verwenden wollen. Dazu halten wir Euch natürlich an dieser Stelle auf dem Laufenden!

Neues Team-Mitglied Jan

Willkommen, Jan!

Jan beim Verkabeln auf dem Dach

Wir haben Zuwachs bekommen im Bereich Gemeinschaftlicher Solarbau und heißen Jan ganz <3-lich willkommen!

Hier stellt er sich vor:

Seit April 2024 verstärke ich das Solarbau-Team bei der Planung und auf der Baustelle und werde außerdem in den Bildungsbereich einsteigen.

In meinem Bachelorstudium der Elektrotechnik habe ich mir fundierte Grundlagenkenntnisse angeeignet und diese in meinem Master „Regenerative Energien und Energieeffizienz“ spezialisiert. Ich bin außerdem zertifizierter Energieberater und habe eine Ausbildung als Konfliktmoderator. All das will ich nun tatkräftig zur Anwendung bringen und die Energiewende voran bringen.

Schon seit einigen Jahren bin ich in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv und mich beschäftigen sowohl die immer realer werdende Klimakrise, als auch die großen strukturellen Ungerechtigkeiten auf der Welt. Daher ist es mir wichtig, mich mit voller Kraft für eine bessere Welt und ein gutes Leben für alle einzusetzen – sowohl beruflich als auch in privatem politischem Engagement.

Erneuerbare Energien begeistern mich schon lange und sind ein wichtiger Baustein hin zu einer gerechteren und ökologischeren Welt. SoLocal verbindet das Solarteurshandwerk mit wichtiger Bildungsarbeit und schafft somit Begeisterung für die Energiewende. Außerdem bietet die Organisation als Kollektiv weitere transformative und zukunftsweisende Ansätze, die mich begeistern.

Erreichen könnt ihr mich am besten unter jan.mast@solocal-energy.de und vormittags unter 0561 / 4739 169-6.

Burg Ludwigstein nutzt Kraft der Sonne

80 kWp für die Jugendburg

Zwei Wochen, zwei Dutzend Freiwillige, eine große Photovoltaik-Anlage: auf der Burg Ludwigstein wird aktuell ein großer Schritt zur Klimaneutralität gegangen. Die Sonnenstrom-Anlage mit knapp 200 Modulen und fast 80 Kilowatt Leistung wird von der regionalen cdw-Stiftung gestiftet. Das für die Stromkosten eingesparte Geld wird nun jedes Jahr für weitere Energieeinsparungen verwendet.

Der Burgbetriebsleiter Roland Elsas berichtet mit strahlenden Augen: „Der cdw-Stiftung gebührt großer Dank, dass wir ab jetzt mit unserem alten Kasten der Burg Ludwigstein einen nennenswerten Beitrag zur Energiewende leisten können.“ Die traditionsreiche Jugendburg will damit auch Impulse in die Region senden. „Wir folgen der großen Notwendigkeit, dass sich alle Mitglieder unserer Gesellschaft mit großer Kraft gegen die Klimaerhitzung stellen,“ macht Elsas klar. Jährlich spart die Burg nun knapp 40 Tonnen CO2-Emissionen ein – das entspricht rund 250.000 km Autofahrt.

Die Baustelle ist geprägt von Tatendrang und guter Stimmung. Pfadfinder Scide ist vier Tage freiwillig bei der Solar-Bauhütte dabei und schon jetzt begeistert: „Für mich ist neben den tollen Menschen hier auch spannend, die Photovoltaik als wichtiges Element der Klima- und Energiewende besser zu verstehen. Vor allem aber macht es viel Spaß, gemeinsam anzupacken und sonnige Zukunfts-Aussichten für unsere Burg zu schaffen.“

Die Baustelle wird fachkundig angeleitet vom Photovoltaik-Kollektivbetrieb SoLocal Energy aus Kassel. Regelmäßig plant das Kollektiv große Anlagen für gemeinwohlorientierte Einrichtungen und leitet Freiwillige im Gemeinschaftsbau an. Der nordhessische Energiewende-Pionier OekoTronik mit jahrzehntelanger Erfahrung ergänzt einen großen Batterie-Speicher und bringt die Anlage anschließend ans Netz. Dabei werden nur regionale Komponenten verwendet: der Speicher und die Wechselrichter kommen von SMA aus Niestetal, die Unterkonstruktion von Wagner Solar aus Marburg, die Photovoltaik-Module von Aleo Solar aus Brandenburg.

Die cdw-Stiftung der Gründer von SMA engagiert sich für die Umsetzung der Energiewende und unterstützt die Region Nordhessen dabei, ihre Klimaschutzziele zu erreichen. Seit 2018 stiftet sie gemeinnützigen Trägern in der Region Photovoltaik-Anlagen. „Die Begrenzung der Erderhitzung ist eine der drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Wir freuen uns, dass sich die Burg Ludwigstein den damit verbundenen Aufgaben stellt und den Umbau ihrer Energieversorgung vorantreibt,“ freut sich Sarah Link, die Geschäftsführerin der Stiftung. Die Burg wird die jährlich gut 20.000 € an eingesparten Stromkosten zweckgebunden für weitere Nachhaltigkeits-Projekte einsetzen. „Gerne unterstützen wir diesen wunderbaren Freiwilligen-Einsatz und die Burg dabei, gleich mehrere Schritte Richtung Klimawende zu machen,“ ergänzt Link.

Im Grüner-Strom-Atlas der Süddeutschen Zeitung zeigt sich, dass im Werra-Meißner-Kreis bislang weniger als ein Fünftel des Photovoltaik-Potentials genutzt wird. Auch im Vergleich der nordhessischen Landkreise lässt sich noch aufholen: mit 101 kW Photovoltaik pro Quadratkilometer lag der Werra-Meißner-Kreis Ende 2023 hinter Waldeck-Frankenberg (116 kW/km²), Hersfeld-Rotenburg (141 kW/km²), Schwalm-Eder (175 kW/km²) und dem Landkreis Kassel (203 kW/km²). Dennoch wurden 2020 schon über zwei Drittel des verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien direkt im Landkreis erzeugt. Durch verstärkte Zusammenarbeit regionaler Partner kann nicht nur die Burg, sondern bald ganz Nordhessen die Chance der Energiewende nutzen und grünen Strom auch für seine Nachbarn produzieren.

Bifaziale Module für die Feuerwehr Wolfsanger

19,2 kWp auf dem Feuerwehrdach!

Am 22. und 23. März haben wir auf dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtteil Wolfsanger eine Photovoltaikanlage mit knapp 20 kWp installiert. Sowohl Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr als auch Mitarbeitende der Stadt Kassel packten mit an. So kamen an beiden Tagen jeweils ca. 10 Helfende auf der Baustelle zusammen, um die Energiewende in die Hand zu nehmen. Nach einer Sicherheitseinweisung ging es mit großer Motivation zügig voran und die 99 Module wurden schnell auf dem Dach verteilt, in Position gebracht und verkabelt. Das Besondere an der Anlage ist, dass sie mit bifazialen PV-Modulen gebaut wurde. Bifaziale Solarmodule können die Sonneneinstrahlung auf der Vorder- und der Rückseite zur Stromerzeugung nutzen. Durch den Einsatz der bifazialen Module soll die Anlage rund 15 % mehr Ertrag bringen als mit herkömmlichen PV-Modulen. Insgesamt ist mit einem Ertrag von 18500 kWh pro Jahr zu rechnen.

Balkonkraftwerke jetzt auch bei der BdKeG

Balkonsolar für die Baugenossenschaft deutscher Kriegsopfer eG

Seit Kurzem gibt es auch für die Mieter*innen der gut 200 Wohnungen der Baugenossenschaft deutscher Kriegsopfer eG (BdKeG) die Möglichkeit, von oder mit uns zusammen ein Balkonkraftwerk zu installieren. Die Wohngebäude in Wilhelmshöhe und im Vorderen Westen sind alle sehr einheitlich. Wir hoffen, dass wir hier nach einigen ersten Komplettinstallationen anschließend auch an ganzen Häusern zeigen können, dass Balkonkraftwerke mit einer geeigneten Anbringung auch von allen Mieter*innen selbst installiert werden können.

Ihr wohnt bei der BdKeG und habt Interesse an einem Balkonkraftwerk? Dann meldet euch zunächst gern bei der Geschäftsstelle (0561 38156, info@bdkeg-kassel.de). Sobald ihr deren Bewilligung habt, meldet euch gern bei uns und macht einen kostenfreien Telefon-Beratungstermin aus!

Die BdKeG ist nun nach der Vereinigten Wohnstätte 1889 die zweite Genossenschaft in Kassel, die Balkonkraftwerke zulässt. Bei der Nassauischen Heimstätte, GWG und GWH braucht es noch motivierte Pioniere. Wir unterstützen euch gern dabei, eure Wohnungsbaugesellschaft zur Akzeptanz von Balkonkraftwerken zu bringen. Wir beraten die Wohnungsbaugesellschaften dann gern auch dazu, welche Grundsätze in der Bewilligung sinnvoll zu berücksichtigen sind, und welche nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und Normen-Entwicklung entsprechen. Da tut sich in den nächsten Monaten auch gesetzlich noch etwas: aktuell wird im Bundestag das „Recht auf Balkonkraftwerk“ diskutiert. Vermieter*innen und Wohnungseigentumsgemeinschaften können zukünftig nur noch in begrenztem Umfang Auflagen machen. Sie dürfen ein Balkonkraftwerk also grundsätzlich nicht mehr ablehnen. Wenn wir diesen Prozess beratend unterstützen sollen, gerne per Mail oder an 0561 4739 169-1 melden.

Neuorientierung bei SoLocal Energy

Wir bauen um - Neuorientierung bei SoLocal Energy

Ein großes Dach, zur Hälfte belegt mit PV, einigende arbeitende Menschen, im Hintergrund Kasseler Umland.

Nach vier Jahren als Pionier in der nordhessischen Energiewende-Szene hat unser Verein SoLocal Energy e.V. zahlreiche Innovationen umgesetzt und darauf aufbauend verschiedene Tätigkeitsfelder entwickelt. Um den Verein auf noch tragfähigere Füße zu stellen, fokussieren wir uns in 2024 auf unsere Stärken. Wir legen den Fokus ab sofort auf den Gemeinschaftlichen Solarbau von größeren Dachanlagen, auf die Lieferung und Montage von Balkonkraftwerken und die Wissensvermittlung rund um die Klima- und Energiewende.

SoLocal Energy ist 2020 als Verein zur Unterstützung der Energiewende in Nordhessen an den Start gegangen. Mit der Realisierung von Balkonkraftwerken, Solarselbstbaugemeinschaften für kleinere Dachflächen und Nachbarschaftskreisen zur Klimawende begann die Vereinstätigkeit. Schnell kamen Workshops zu Energiewende- und Klimathemen, Berufsorientierungs-Projekte, Kooperationen und Netzwerkarbeit hinzu.

Mit unserem Kollektiv haben wir in den letzten vier Jahren viel Herzblut, Kompetenz und Kreativität eingebracht, um nun den nächsten Entwicklungsschritt einzuleiten: die Fokussierung auf die Bereiche, die die Team-Power und die aktuellen Anforderungen der Energiewende weiter in Einklang bringen.

Die Selbstbaugemeinschaften für Einfamilienhausbesitzer*innen werden vom neuen Feld „Gemeinschaftlicher Solarbau“ zur Realisierung von größeren Anlagen abgelöst. SoLocal Energy arbeitet hier mit bestehenden Gemeinschaften wie Schulen zusammen, motiviert sie für gemeinsame Schritte Richtung Klimawende und leitet sie beim Solarbau an. Für diese größeren Projekte braucht es kompetente und erfahrene Profis, die sowohl die technische als auch die gemeinschaftlich-organisatorische Seite steuern können, so wie es das Team von SoLocal Energy in zahlreichen Projekten bereits unter Beweis gestellt hat. Die auftraggebenden Solarbauer*innen sind weiter „selbst“ bei der Montage der Unterkonstruktion und der PV-Module beteiligt, wir bei SoLocal Energy übernehmen die Beschaffung und professionelle Projektleitung.

Der Bereich der Balkonkraftwerke bleibt, aufbauend auf laufenden Kooperationen mit verschiedenen Wohnungsbaugenossenschaften und KiTas weiterhin eines der Schwerpunktthemen unseres Kollektivs.

Der dritte, weiterhin erfolgreiche Bereich Klimabildung des Vereins deckt die ungebrochen große Nachfrage nach Solar-Workshops ab und unterstützt aktiv Solarcamps und Schulprojekte zur Berufsorientierung, genauso wie Formate zur Klimakommunikation. Die Nachbarschaftskreise Klimawende werden wir in Zukunft selbst nicht mehr durchführen und geben unser Wissen zur Fortführung an die Stadt Kassel weiter.

Dächer gesucht!

Interessierte weiterführende Schulen, Berufsschulen, Gemeinschaftseinrichtungen und Wohnungseigentümer*innengemeinschaften können uns direkt unter der neuen Mailadresse solarbau@solocal-energy.de oder per Telefon unter 0561/4739169-8 kontaktieren – für eine schnelle und gerechte Solarwende in Nordhessen!

Das Team von SoLocal Energy e.V.,
Februar 2024

Neues Team-Mitglied Lukas

Willkommen, Lukas!

Wir haben Zuwachs bekommen im Bereich Balkonkraftwerke und heißen Lukas ganz <3-lich willkommen!

Hier stellt er sich vor:

Seit November 2023 bin ich bei SoLocal Energy im Balkonkraftweke-Team zu finden, wo ich primär für die Montage der Anlagen zuständig bin. Kennengelernt habe ich das Team zum ersten Mal im Zukunftsdorf 2022 auf der Documenta, wo ich zusammen mit Arvid die Inselanlage dort in Betrieb genommen.

Eigentlich habe ich Informatik studiert. Von daher beschäftige ich mich gern damit, die Daten aus den verschiedenen Anlagen auszulesen und anzuzeigen. Auch das Konstruieren von Inselanlagen bereitet mir viel Freude. Das Wissen hierzu habe ich mir selbst angeeignet. Was zu Beginn nur eine alte Autobatterie mit einem Paar Solarmodulen von eBay war, wurde schon bald zu meinem neuen Hobby.

Ich freue mich sehr darauf, viel neues Wissen bei SoLocal Energy zu sammeln und mit dem tollen Team aktiv etwas gehen den Klimawandel zu tun. Aber vor allem freue mich auf sonnigere Tage für die Montage von den Anlagen. Als ob November einfach die ungünstigste Zeit zum Einsteigen in eine Solarfirma ist 🙂 Aber hey auch da muss man durch, der Klimawandel lässt sich schließlich nicht durch Herumsitzen wegen schlechtem Wetter stoppen.

Da ich nur wenige Stunden pro Woche habe, erreicht ihr mich am besten per Mail: lukas.hagenauer@solocal-energy.de

Frauen für die Energiewende

Workshop-Reihe: Frauen* hoch hinaus!
Solar-Selbstbau und Perspektiven für Frauen*

Drei Frauen auf dem Sandershaus-Dach, wo sie gerade eine Flachdach-Photovoltaik-Anlage bauen.

Du interessierst Dich für Photovoltaik und werkelst gern? Du probierst gern Neues aus und eignest Dir Wissen und Kompetenzen an? Du willst die Energiewende voranbringen und suchst Inspiration? Du hast vielleicht schon eine eigene Idee und möchtest Dich darüber austauschen?

Dann haben wir genau das Richtige für Dich! Unser Angebot enthält 4 Bausteine, die Du miteinander kombinieren kannst:

  1. Die Basics: Online-Workshop (dreistündig, online)

Im Webinar erhältst Du alles grundlegende Wissen, das Du brauchst, um im nächsten Schritt selbst unter Anleitung Photovoltaik-Module aufzubauen. Du lernst Gleichgesinnte kennen und reflektierst über Dein Engagement im PV-Bereich. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich!

Termin 1: Mittwoch, 17.4.2024, 16-19 Uhr
ODER
Termin 2: Donnerstag, 25.4.2024, 9-12 Uhr

(Die Inhalte beider Termine sind identisch, die Teilnahme an einem der beiden Termine wird empfohlen für die Teilnahme am Bauworkshop.)

2. Selbst-Bauen: Solar-Selbstbau-Workshop (zweitägig, vor Ort in Bremen, Heidelberg oder Kassel)

Jetzt geht’s zur Sache! Unter Anleitung statten wir gemeinsam ein Dach mit Photovoltaik aus.

Du lernst:

– das Vorbereiten des Daches für die PV-Anlage

– die Montage der Unterkonstruktion

– die Montage der PV-Module sowie kleinere Elektro-Arbeiten

– sowie Grundlagen zu Baustellenorganisation & Arbeitssicherheit

Bremen: 3.+4.5.2024
Heidelberg: 24.+25.5.2024
Kassel: 6.+7.9.2024

Zeiten voraussichtlich:
Anreise am Vorabend
Tag 1: 9-17 Uhr
Tag 2: 9-16 Uhr, danach ggf. Abreise

3. Perspektiven entwickeln: Online-Workshop (drei plus eine Stunde, online) mit regionalem Bezug (Süd-, Mittel- und Norddeutschland)

In diesem Webinar reflektierst Du zusammen mit den anderen Teilnehmer*innen wo Du aktuell stehst, gewinnst Einblicke in die PV-Planung, steckst Dir Ziele, die Du umsetzen willst und planst Deine nächsten Schritte.

Norddeutschland/Bremen: 16.5.2024 16 – 19 Uhr
Süddeutschland/Heidelberg: 5.6.2024 16 – 19 Uhr
Mitteldeutschland/Kassel: 18.9.2024 16 – 19 Uhr

Im Anschluss an das Webinar gibt es jeweils eine Stunde lang die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.

4. Vernetzen: Online-Workshop (dreistündig, online)

Im letzten Workshop schaust Du zurück auf das bisher Gelernte und Erreichte, tauschst Dich mit den anderen Teilnehmer*innen zum Stand Eurer jeweiligen Vorhaben aus und vernetzt Dich anhand inhaltlicher Kriterien mit Frauen* aus ganz Deutschland, die ähnliche Ziele wie Du verfolgen.

23.10.2024 17 – 20 Uhr

Mehr Informationen im Flyer!

(Die Vor-Ort-Termine stehen bislang nur unter Vorbehalt fest.)

Für wen ist die Workshop-Reihe?

Um einen sicheren Raum zu bieten, richtet sich der Workshop ausschließlich an FLINTA* (Frauen, Lesben, inter-, non-binäre, trans- , agender- Personen und alle anderen jenseits von cis-männlichen Identitäten. Mehr dazu hier.)

Leider können wir unseren Selbstbau-Workshop nicht für alle Menschen barrierefrei anbieten. Wenn Du Dir unsicher bist, ob unser Angebot für Dich geeignet ist, freuen wir uns, wenn Du mit uns Kontakt aufnimmst.

Teilnahmebeitrag

Online-Angebote: kostenfrei

Vor-Ort-Angebote (Solar-Selbstbau): 50 € (für Verpflegung), Kosten für Anreise und Unterbringung. Wir unterstützen gern beim Suchen kostengünstiger Übernachtungsmöglichkeiten, können diese aber nicht garantieren. Bitte melde Dich bei uns, wenn Du teilnehmen möchtest, es aber finanziell schwierig ist.

Anmeldung

Bitte melde Dich über dieses Formular an und lade gerne interessierte Personen ein!

Wir raten dazu, Dich zu allen „Bausteinen“ anzumelden. Achte dabei darauf, welcher Vor-Ort-Workshop (Heidelberg, Kassel oder Bremen) für Dich am Besten erreichbar ist. Falls Dir ein Termin nicht passt, kannst Du Dich trotzdem für andere „Bausteine“ anmelden. Die Teilnahmezahlen an den Selbstbau-Workshops vor Ort sind aus Sicherheitsgründen begrenzt. Alle Workshops sind so konzipiert, dass sie auch ohne Teilnahme am Selbstbau-Workshop gewinnbringend für die Teilnehmer*innen sind

Wer organisiert die Workshop-Reihe?

Das Angebot ist ein von der Deutschen Postcode-Lotterie gefördertes Projekt von Netzwerk Energiewende Jetzt e.V., in dem SoLocal Energy e.V. als Unterauftragnehmerin auftritt. Das Projekt-Team besteht auch nur aus Frauen.

Den Anmeldelink werden wir Anfang März hier veröffentlichen – ladet gerne interessierte Personen ein! Bei Interesse könnt ihr euch sehr gerne jetzt schon bei uns melden und eure Teilnahme vormerken.

Wir brauchen deine Spende, um die Finanzlücke zu schließen!

Dank Förderung der Deutschen Postcode Lotterie konnten wir den Großteil des Finanzbedarfs bereits organisieren, allerdings müssen wir wie üblich leider auch einen Eigenanteil leisten. Daher wollen wir mit diesem Spendenaufruf 2.000€ einsammeln, die direkt den Teilnehmer*innen zugute, da wir die Workshopreihe kostenlos machen werden, damit Menschen unabhängig ihres finanziellen Hintergrunds mitmachen können.

Jeder Beitrag zählt!

Ihr könnt unser Twingle-Tool nutzen oder direkt auf unser Konto spenden:

Verwendungszweck „Spende“:

SoLocal Energy e.V.
GLS Gemeinschaftsbank eG
DE38 4306 0967 1082 1494 00
GENODEM1GLS

(Die Spenden an unseren gemeinnützigen Verein könnt ihr natürlich auch von der Steuer absetzen).

Akkubohrer am Dach
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Rückblick und Ausblick

Jahresrückblick 2023, Teamprozess und Ausblick auf 2024

Rückblick 2024

Das Jahresende lädt zur Rückschau ein – wir blicken wieder stolz auf das, was wir alles dieses Jahr mit unserem Verein und natürlich unserer Community erreicht haben!

Unterstützen könnt ihr uns weiterhin z.B. in Form einer Spende oder einer Mitgliedschaft!

Team

In unserem Team hat sich einiges getan: Im Januar ist Lars ins Balkonkraftwerk-Team eingestiegen, zum Mai ist Anne voll bei uns eingestiegen und zum September kamen Petra für die Nachbarschaftskreise Klimawende und Emilie als 1. FÖJ-lerin dazu. Zum November haben wir Lars verabschiedet, der sich selbstständig machen möchte. Dafür ist Lukas für die Balkonkraftwerks-Installationen eingestiegen. Somit ist unser Team in 2023 von 6 auf 9 Menschen angewachsen – viel humanpower für die Solarwende in Nordhessen!

Besonders gefreut hat uns die Auszeichnung mit dem 1. Klimaschutzpreis der Stadt Kassel! Eine schöne Wertschätzung für unsere Arbeit.

© Andreas Fischer

Balkonkraftwerke

Dieses Jahr haben wir unseren Fokus darauf gelegt, v.a. Mieter*innen in Mehrfamilienhäusern mit Balkonkraftwerken zu versorgen. Dazu passt gut die Kooperation mit der 1889 Vereinigte Wohnstätten eG, mit der wir natürlich nochmal ganz andere Menschen erreichen konnten. 104 Anlagen à 600W haben wir dieses Jahr an die Leute gebracht, davon die Hälfte Installationen, die andere Hälfte Abholungen. Das summiert sich zu stattlichen 62 kWp, von wegen Mini-PV!

Mehrere Balkonkraftwerke an einem 1889-Gebäude

Solarselbstbau

In 2023 haben wir 9 Dach-Solaranlagen im Selbstbau-Prinzip gebaut, vom Terassendach bis zum Zirkusdach! Davon waren 7 Einfamilienhäuser in den Selbstbaugemeinschaften, 1 Wohnprojekt und der besagte Kinder- und Jugend-Zirkus mit 30 kWp. Insgesamt sind so 96 kWp in Kassel & Umgebung ans Netz gegangen.

Darüber hinaus haben wir uns weitergebildet: Anne und Angélica haben erfolgreich den herausfordernden TREI-Schein bestanden, der uns berechtigt, nun endlich auch selbst PV-Anlagen in Betrieb zu nehmen. Herzlichen Glückwunsch an die beiden!

Außerdem waren wir an der Erstellung des Handbuchs für gemeinschaftlichen Selbstbau in Deutschland beteiligt und haben mitgeholfen, das gesammelte Wissen aus den mittlerweile über 25 Initiativen bundesweit mitzuvebreiten.

Die fast fertige Zirkus-Anlage - mit Herkulesblick!

Klimabildung

Unser Highlight war dieses Jahr auf jeden Fall unser erstes SolarCamp in Kassel! 25 motivierte junge Menschen, ein nicht minder motiviertes Orga-Team und 2 Wochen PV-Basics in Theorie und Praxis: Das wollen wir nächstes Jahr wieder machen!

Ein anderes Projekt zur Berufsorientierung ging dieses Jahr ebenfalls an den Start: Die Energiewende-Held*innen, wo wir mit Schüler*innen jeweils eine Solare SoundStation gebaut haben. Auch hier: Fortsetzung folgt!

Kontinuierlich ging es im Nachbarschaftskreis Klimawende Bettenhausen voran mit monatlichen Treffen und einigen Aktionen, wie verschiedenen Ständen bei Stadtfesten, einer Umfrage zu Radwegen im Stadtteil und einem Klima-Mitbringbrunch.

Insgesamt kommen wir auf über 80 Veranstaltungen, mit denen wir ca. 2.500 Menschen erreicht haben – von Klimakommunikation über Berufsorientierung bis Solar-Themen (Balkonkraftwerke, Solarselbstbau oder auch PV-Basics). SoLocal Energy wirkt!

Das erste SolarCamp in Kassel

Teamprozess & Ausblick 2024

Wir sind gerade auf einer Reise, unsere Aktivitäten bei SoLocal Energy umzugestalten. Wir haben viele Meilensteine für die Balkonkraftwerke in Nordhessen erreicht, es ist jetzt deutlich einfacher und besser machbar für Laien, also braucht es uns dafür nicht mehr ganz so dringend. Auch deswegen werden wir uns in Zukunft wahrscheinlich stärker mit geballter SoLocal-Power auf gemeinschaftlich gebaute Dachsolaranlagen fokussieren. Dabei wollen wir unsere Solar-Tätigkeiten noch stärker mit unserer Bildungsarbeit verzahnen. Da tüfteln wir gerade dran rum.

Wie genau wir das machen werden? Stay tuned! Wir halten euch auf dem Laufenden über die üblichen Kanäle (Newsletter, Social Media etc.) und freuen uns, wenn ihr uns auf der Reise (weiter) begleitet!

Toll ist, dass wir bei unseren internen Prozessen Rückendeckung bekommen von unseren Schwesterprojekten SoliSolar Hamburg und Bremer SolidarStrom, wie zum Beispiel hier Anfang November bei einer gemeinsamen Winterklausur in Hamburg. Ein Netz, das trägt!

Einladung!
schnuddeln & schnabulieren mit SoLocal Energy:
17.01.23, 18 Uhr

Wenn ihr mit uns in Kontakt kommen wollt, Ideen und/oder Anregungen habt, kommt gerne am 17.1. vorbei in unserem Büro (Breitscheidstraße 6) – wir kochen Suppe und wollen einfach einen netten Abend zusammen verbringen. Damit wir einen Überblick haben, wieviel Suppe wir kochen, bitte anmelden.

Danke für euer Interesse und eure Unterstützung!

Bleibt gesund & energetisch!

Neues Team-Mitglied Petra

Willkommen, Petra!

Petra

Wir haben Zuwachs bekommen im Bereich Nachbarschaftskreise Klimawende und heißen Petra ganz <3-lich willkommen!

Hier stellt sie sich vor:

Seit September 2023 bin ich bei Solocal Energy und freue mich, meine unterschiedlichen bisherigen Erfahrungen in diesem begeisterten und energiegeladenen Team einbringen zu können. Es ist ein schönes Gefühl, miteinander in unterschiedlichen Arbeitsbereichen an der sozial-ökologischen Transformation zu arbeiten, die unser Planet braucht und die wir alle brauchen.

Aufgewachsen bin ich im Landkreis Kassel und habe nach der Schule ein FÖJ im Schulbiologiezentrum der Stadt Kassel gemacht. Anschließend habe ich Soziale Arbeit studiert und mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen Umweltbildung, (historisch)-politische und gewerkschaftliche Bildungsarbeit gemacht. Letztere führte mich als Jugendbildungsreferentin zu einer großen DGB-Gewerkschaft. Dort habe ich viele Jahre gern gearbeitet und Menschen dabei unterstützt, sich solidarisch mit Blick über den eigenen Tellerrand zu engagieren und selbst zu organisieren.

Bei Solocal Energy schlägt mein Herz nun insbesondere für die Idee der Nachbarschaftskreise, weil sie Selbstermächtigung und Ansätze von Community Organizing mit dem Thema Klimagerechtigkeit verbinden. Und weil sie Menschen verbinden können – miteinander und mit der Natur, ohne die wir nicht lebensfähig sind. Und zum Glück gibt es überall Menschen, die Ideen und Ressourcen haben und aktiv werden wollen! Meine Aufgabe ist, diesen Menschen und ihren Ideen innerhalb eines Stadtteils einen Rahmen zu bieten für die Vernetzung und die konkrete Planung und Umsetzung von ganz unterschiedlichen, kleinen und großen Maßnahmen, die unser Klima schützen und das soziale Miteinander vielfältig und lebenswert machen.

Ich freue mich über jede*n, die*der dabei sein mag und bin erreichbar unter:

petra.ziegler@solocal-energy.de und unter 0561/4739169-10

 

Neues Team-Mitglied Emilie

Willkommen, Emilie! (im FÖJ)

Emilie

Seit Anfang September heißen wir Emilie für ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) willkommen! Zunächst ist sie am Balkonkraftwerks-Team angedockt und schnuppert auch in weitere Vereinsbereiche rein.

Hier stellt sie sich vor:

Ich arbeite seit Anfang September als eine Freiwillige bei SoLocal Energy.

Nach dem Abschließen meines Abiturs wusste ich, dass ich erst einmal eine Pause vom Lernen haben möchte. Ich überlegte mir einige Alternativen und stieß auf das FÖJ. Bei diesem FÖJ bekomme ich die Chance einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen und bei der Energiewende zu helfen, demnach bin ich mehr als motiviert überall zu helfen, wo ich kann.

Ich freue mich bei der Energiewende mitzuhelfen, da ich schon seitdem ich klein war von den vielen Möglichkeiten der Energiegewinnung gehört habe. Jetzt kann ich auch mit anpacken und bei der Energiewende helfen.

 

Da ich momentan viel unterwegs bin für die Balkonkraftwerks-Installationen, erreicht ihr mich am besten per Mail: emilie.trier@solocal-energy.de (oder falls es passt unter 0561 / 4739 169-11).

Hier geht’s zur Team-Übersicht.

Medienschau Juni – September 2023

SoLocal Energy in den Medien

Juni bis September 2023

Klimaschutzpodcast von Kaufungen: Solarenergie in der Anwendung mit Arvid Jasper [ca. 30 Min]

Markt der Möglichkeiten Heinrich-Böll-Stiftung: Gamechanger: SoLocal Energy: Bürgersolar-Kollektiv aus Kassel

HNA: Beim Solar-Camp lernen junge Menschen das Aufstellen von Solaranlagen

SUNNY (SMA-Blog): Neue Hände für die Energiewende – Sommercamp bildet PV-Hilfskräfte aus

Solarbrief des Solarenergie-Fördervereins: SolarCamps bilden neue Photovoltaik-Hilfskräfte aus

hessenschau: Balkonkraftwerke – Wohnbaugesellschaft erlaubt Mietern nachzurüsten [Video, 1,5 Min]

Newsletter des Wohnprojekt 49°Nord in Mainz: Ein Solarselbstbau-Erfahrungsbericht (auf S. 3)

StadtZeit 117: Außerordentliches Engagement [S. 28 im Heft]

Rückblick auf das erste Kasseler SolarCamp

25 junge Menschen fürs Klimahandwerk!

Zwischen sommerlichen Hitzegewittern machten 25 junge Menschen erste Gehversuche auf einem Musterdach – wenige Tage später haben sie dort eine Demo-Photovoltaik-Anlage aufgebaut. Im Rahmen des SolarCamps Kassel lernten sie am Anfang der Sommerferien innerhalb von zwei Wochen die Grundfähigkeiten, um Photovoltaik-Anlagen zu montieren: von elektrotechnischer Unterweisung über sichere Werkzeug-Handhabung bis zur korrekten Montagetechnik. Nach einer Woche Anleitung durch erfahrene Handwerker:innen ging es bei sieben regionalen Kooperationsbetrieben für Kurzpraktika auf reale Baustellen. Abends und am Wochenende kommt auch das Freizeitprogramm nicht zu kurz. Am Ende halten alle Teilnehmenden ein Zertifikat als Photovoltaik-Hilfskraft in der Hand.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Einer der Teilnehmenden hat am Ende des SolarCamps einen Jahrespraktikums-Vertrag bei einem der Kooperationsbetriebe abgeschlossen. Eine Teilnehmende trägt die PV-Erfahrungen in ihre gerade begonnene Ausbildung in einem bislang nicht auf PV ausgerichteten Dachdeckerbetrieb. Ein Dachdecker-Geselle sucht nun nach einem PV-Betrieb, um dort einzusteigen. Drei der jüngeren Teilnehmenden wollen nach den Erfahrungen des SolarCamps im Sommer 2024 eine Ausbildung in den Gewerken Elektro oder Dachdecker beginnen. Vier Teilnehmende (ein Elektromeister, zwei Maschinenbau-Studierende, ein Ingenieur) wollen sich in den nächsten zwei bis drei Jahren nach weiteren Fortbildungen mit Photovoltaik-Angeboten selbständig machen, einer davon in seinem Heimatland Kamerun. Acht Teilnehmende haben uns angekündigt, dass sie konkret auf Betriebe zugehen werden, weitere fünf konnten sich das
auch vorstellen. Ein Teilnehmer will seine Energiegenossenschaft zum Solargemeinschaftsbau weiterentwickeln.

Solarcamps bieten einen niedrigschwelligen Quer-Einstieg ins Klimahandwerk, denn nur wenige entscheiden sich mit 16 für eine Elektro-Ausbildung. Doch allein in der Photovoltaik-Montage werden bis 2030 schon für die Ziele der Bundesregierung insgesamt bis zu 240.000 und damit dreimal so viele Monteur:innen gebraucht. Solarcamps können die zukunftsfähigen Jobs im Klimahandwerk öffentlich aufwerten. So kann aus der sich ausbreitenden Klimakrisen-Ohnmacht stattdessen Mut für die Klimawende werden.

Letzten Sommer fand das erste Solarcamp in Braunschweig statt. Dieses Jahr gibt es sie bereits in Kassel, Freiburg, Lüneburg und Berlin. Nächstes Jahr sollen 50 Orte dabei sein (bislang geplant in Darmstadt, München, Reutlingen, Kiel, Oldenburg, Köln, Merzig-Wadern). Häufig werden sie von lokalen Klima-Gruppen zusammen mit erfahrenen Photovoltaik-Akteuren umgesetzt. Finanziert werden die Camps bislang über Stiftungen, Kommunen und geringe Teilnahmebeiträge. Es gibt eine bundesweite Unterstützergruppe, die nicht nur mit einem ausführlichen Handbuch beim Organisieren hilft. Wer mit Solarcamps zu Jobs mit Sinn sowie zur Eindämmung der Klimakrise beitragen will, findet weitere Infos und Kontakte unter

www.solarcamp-for-future.de

Wer Lust hat, mitzuorganisieren für das nächste Kasseler SolarCamp in 2024 kann gerne an info@solocal-energy.de schreiben.

Photovoltaik-Anlage für den Rambazotti

30 kWp Solar-Power für den Kinder- und Jugendzirkus Rambazotti

Solche Projekte sind uns am liebsten: Wenn sozialer und ökologischer Nutzen zusammenkommen und damit das Klima schützen!

Wie hier im Fall des Kinder- und Jugendzirkus Rambazotti in der Kasseler Marbachshöhe: Eine ehemalige Panzerhalle der Bundeswehr, in der nun seit über 20 Jahren Kinder und Jugendliche diverse Zirkusangebote nutzen und sich ausprobieren können.

Auf dem Flachdach war schon länger eine PV-Anlage geplant, die wir jetzt gemeinsam realisieren konnten. Und das dank gespendeter, gebrauchter, aber noch voll funktionstüchtiger PV-Module!

Gemeinsam mit unseren SolarCamp-Teilnehmenden und der Rambazotti-Community haben wir innerhalb von 2 Wochen die knapp 110 Module auf das Dach gebracht.

Mehr zum Solarselbstbau-Konzept findet sich hier.

Energiewende-Held*innen von Morgen

Berufsorientierung für Schüler*innen

Im Rahmen des Projekts „Energiewende-Held*innen“ haben wir mit fünf Schulklassen eine solare Soundstation gebaut. Die Klassen waren jeweils einen Tag mit uns in der Werkstatt, um die Soundstation, die durch Solarenergie betrieben wird, gemeinsam zu bauen. 

Im Anschluss haben die Schüler*innen die Soundstation mit in ihre Schulen genommen und können sie dort flexibel einsetzen. Beim Bau der Anlagen kamen die Jugendlichen mit Tätigkeiten im Bereich der Elektrik, Elektronik und Holzarbeiten in Berührung. Ziel der Veranstaltungen ist es, die Schüler*innen für Handwerks-Berufe zu begeistern, die dringend für eine erfolgreiche Energiewende benötigt werden.

Im nächsten Halbjahr soll das Projekt weiter durchgeführt werden. Eine Anmeldung ist bereits jetzt telefonisch bei Dirk Schnieders möglich (am besten frühzeitig: dirkschnieders@arcor.de, Tel: 0172-2451004). Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier: https://anu-hessen.de/projekte/energiewendeheldinnen/#angebote

Das Pojekt wird vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen finanziert und durch die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. vergeben und koordiniert.

Fehlendes Relais in Mikrowechselrichtern Deye SUN600G3 und Bosswerk MI300

Fehlendes Relais in Mikrowechselrichtern Deye SUN600G3 und Bosswerk MI300

[10.11.2023]

Nach vier Monaten Wartezeit und zigmal Nachhaken sind diese Woche endlich die ersten 90 Relais zum Nachrüsten eurer Mikro-Photovoltaik-Wechselrichter von deye und Bosswerk bei uns eingetroffen. Danke für eure Geduld in diesem ärgerlichen Betrugsfall!

Wir sehen folgende Vor- und Nachteile für den nachträglichen Einbau dieser Relais-Geräte:

Vorteile

  • Normkonformität: Die Bundesnetzagentur empfiehlt die Nachrüstung, schreibt sie aber nicht vor.

  • Garantieverlängerung: deye und auch Bosswerk verlängern die Garantie von 10 auf 15 Jahre beim Nachrüsten des Relais.

  • Sicherheit: beim unwahrscheinlichen Fall, dass der Sicherheits-Controller im Wechselrichter ausfällt, würde das Relais einspringen, daher gibt es dann endgültig:

    • keinerlei Risiko von Spannung am herausgezogenen SchuKo-Stecker

    • keinerlei Risiko bei Ausschalten der Sicherung, dass immer noch Spannung anliegt

  • Update: durch das Firmware-Update mit der Installation des Relais werden auch andere mögliche Fehlerfälle eures Wechselrichters gelöst

Nachteile

  • Geringes Risiko: bislang noch kein Ausfall eines Mikro-Controllers beobachtet bei 400.000 in Deutschland verkauften Geräten – nur für diesen Fall des Ausfalls bräuchte es das externe Relais

  • Zeit: hoher Aufwand in der Einrichtung (je nach technischer Erfahrung und Einbau-Situation 30 min bis 2h+)

  • Unzugänglichkeit: einige euer Wechselrichter sind so montiert, dass ihr an die davon 1 Meter entfernten Betteri-Stecker nur mit hohem Aufwand herankommt. Manchmal kann das Relais bei engen Platzverhältnissen gar nicht am selben Ort wie zuvor montiert werden, sodass ggf. Kabel anschließend zu lang oder zu kurz sind.

  • Ausfallrisiko: Jedes zusätzliche elektronische Bauteil (und nicht zuletzt die WLAN-Verbindung) ist fehleranfällig. Auch wenn das Relais dann notgedrungen in der Sonnenhitze montiert wird, könnte die Kombi Wechselrichter + Relais mehr Ausfälle haben als sonst zu erwarten wäre.

  • Stromverbrauch: 8-10 kWh zusätzlicher Stromverbrauch im Jahr (etwa 2-4 €)

Wenn die Nachteile in eurem Fall überwiegen, würden wir euch die Nachrüstung nicht empfehlen. Wir können dafür aber natürlich keine Gewähr übernehmen.

Wenn ihr das Relais doch nachrüsten wollt:
Es gibt eine beigelegte Papier- und auch eine offizielle Video-Anleitung für die Einrichtung, die aber beide leider viele wichtige Punkte nicht erwähnen. Wir haben die Geräte in Zusammenarbeit mit unseren Schwesterprojekten Bremer Solidarstrom und Hamburg SoliSolar intensiv getestet. Daraus haben wir euch eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zum eigenständigen Nachrüsten der Relais verfasst (s. Anhang). Damit sollten viele von euch die Relais selbst nachrüsten können.

Ihr könnt euch ein Relais unangekündigt und kostenfrei an unserem Lager (Königstor 43, 34117 Kassel, Hinterhof voller Garagen, recht weit hinten) abholen an den folgenden zwei Abholtagen:

  1. Freitag, 17. November, 15 bis 17 Uhr
  2. Dienstag, 28. November, 16 bis 18 Uhr

Schreibt uns gern innerhalb der nächsten drei Wochen eine E-Mail mit eurer Adresse, wenn wir euch das Relais einfach kostenfrei zuschicken sollen.

Falls wir bei euch die Anlage fertig installiert haben und ihr euch das eigenständige Nachrüsten nicht zutraut, könnt ihr bis Ende diesen Monats hier einen Nachrüst-Termin mit uns vereinbaren.

Auf dass eure Anlagen viele Jahre weiterhin gut laufen und fleißig Sonnenstrom produzieren!

[19.10.2023] Wir haben uns in der letzten Zeit immer wieder nach den externen Relais-Boxen erkundigt. Wir stehen in Kontakt mit einer deutschen deye-Servicestelle und hoffen auf die baldige Lieferung der deye Relais-Boxen.

Es gibt nun auch eine offizelle Installationsanleitung und ein allgemeines Erklär-Video von deye. Für die baugleichen Bosswerk-Wechselrichter gilt dasselbe.

Es braucht folgende Schritte:

  1. Relais zwischen Wechselrichter und Hausnetz stecken (Wichtig: nicht die „freie“/ungenutzte Seite verwenden!)
  2. Per Smartphone o.Ä. in das WLAN des Relais (Zugangsdaten steht auf dessen Verpackung) einwählen, über dessen IP 10.10.101.254 (Login: admin, PW: admin) unter „Quick Set“ das WLAN des Wechselrichters auswählen und dessen Passwort eingeben (Standard: 12345678).
  3. Firmware-Update des Wechselrichters soll danach „automatisch“ gehen, hat bei Heise aber zwei Stunden gedauert. Voraussetzung: der Wechselrichter ist mit dem Internet verbunden. Aber auch ohne Internetverbindung des Wechselrichters lässt sich die Firmware auch vor Ort händisch einspielen. Wir bemühen uns gerade beim Hersteller um einen Download-Link für diese Firmware-Datei.

[08.09.2023] Das Technik-Magazin Heise hat die Relaisbox vor sieben Tagen bereits erhalten und installiert: https://www.heise.de/news/Balkonkraftwerke-Deye-erhaelt-Freigabe-von-Bundesnetzagentur-fuer-Relais-Box-9291891.html

[01.09.2023] „Die Bundesnetzagentur hat die Freigabe für die von Deye vorgeschlagene Lösung aus Wechselrichter mit externer Relais-Box erteilt. Demnach erfüllen nun die Deye-Geräte SUN600G3-EU-230 (600 Watt),
SUN800G3-EU-230 (800 Watt) und SUN1000G3-EU-230 (1000 Watt) in
Verbindung mit der SUN-MI-RELAY-01 genannten Nachrüstbox die Norm.“ Sobald wir die von uns bestellten Relais-Boxen erhalten, werden wir das hier mitteilen.

[01.08.2023] Der TÜV und Intertek bescheinigen Deyes Nachrüstbox einen wirksamen Netz-und-Anlagen-Schutz (externer NA-Schutz) und geben Zertifikate aus. Diese Zertifikate hat Deye an die Bundesnetzagentur geschickt, um auch dort das laufende Zertifierungsverfahren erfolgreich abzuschließen. Wir gehen davon aus, dass die Geräte bald alle mit dem externen Relais nachgerüstet werden müssen und halten euch hier auf dem Laufenden.

[17.07.2023] Weitere Infos zum Fall der Deye-Wechselrichter: „Es besteht somit weiter Hoffnung, dass die Deye-Wechselrichter in absehbarer Zeit in einem rechtlich sichereren Rahmen einsetzbar sind. Bislang scheinen alle beteiligten Parteien an pragmatischen Lösungen interessiert zu sein. So liegen uns bislang auch noch keine Berichte von konkret ergangenen Betriebsverboten vor. Laudeley zufolge planen die Netzbetreiber zudem keine Kontrollen und schätzen die Gefahr als gering ein.“

[12.07.2023] Aktueller Stand ist, dass der Wechselrichterhersteller Deye als Lösung des Problems eine externe Relais-Box (SUN-MI-RELAY-01) vorschlägt, wie sie ähnlich auch bei großen Dachanlagen eingesetzt wird. Wir gehen bislang davon aus, dass die Bundesnetzagentur diesen Vorschlag akzeptiert. Noch ist nicht klar, ob bereits installierte Wechselrichter nachgerüstet werden müssen oder nicht. Wenn ihr das aber für euch machen wollt, unterstützen wir da so oder so gern bei. Beim Wechselrichterhersteller Deye haben wir die externen Relais-Boxen dafür bereits angefragt. Die werden voraussichtlich aber erst Anfang September bei uns eintreffen.

Wir halten euch hier auf dem Laufenden und melden uns per Mail zum weiteren Prozess spätestens, sobald die Relais dann tatsächlich verfügbar sind.

Währenddessen hoffen wir, dass wir für künftige Projekte zeitnah auf die neuen solarnative-Wechselrichter aus Frankfurt umstellen können. Dafür muss aber erst einmal deren Fertigung anlaufen und unsere Tests von deren Zuverlässigkeit positiv ausfallen. Bis auf Weiteres verbauen wir erstmal keine deye-Wechselrichter, sondern Hoymiles HM-600.

[10.07.2023] Wie in den letzten Tagen in verschiedenen Quellen berichtet wurde, fehlt bei den von uns bislang verwendeten Mikrowechselrichtern Deye SUN600G3 und Bosswerk MI300 (gleicher Hersteller) ein Relais, das die Funktion einer doppelten Absicherung hat und vom VDE vorgeschrieben wird. Am 07.07.2023 wurde das Problem auf heise.de wie folgt beschrieben:

„Das Gerät vom Typ Deye SUN600G3 ist ein typischer Mikrowechselrichter für Balkonkraftwerke und erfüllt laut Hersteller die hiesig erforderliche Norm VDE-AR-N 4105.
Die Norm setzt voraus, dass das Gerät einen sogenannten Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz) hat, der die Wechselspannungsseite bei Gerätefehlern und abnormalen Netzsituationen trennt. Dazu gehört unter anderem der Fall, dass das Netz ausfällt oder der Wechselrichter vom Netz getrennt wird.
Diese durch sogenannte Kuppelschalter erreichte Trennung muss redundant sein und wenigstens an einer Stelle galvanisch trennen – ein Hersteller kann die Redundanz zum Beispiel dadurch schaffen, dass er einerseits softwareseitig die Wechselrichterschaltung stilllegt und andererseits mittels Relais trennt.“

Diese zweite Sicherheitsstufe mit dem Relais fehlt bei diesen Wechselrichtern. Das ist für euch und für uns extrem ärgerlich und letztlich Betrug entweder des Herstellers und/oder des Zertifizierungsunternehmens, die beide anderes bestätigt haben.

Da die Abschaltung bei Trennung der Sicherung oder Ausstecken der Anlage aber immer noch durch einen Mikrocontroller im Wechselrichter gegeben ist, besteht kein Grund zur akuten Sorge.

Einspeisevergütung auch für ältere Balkonkraftwerke in Kassel möglich

Vergütung auch für bestehende Balkonkraftwerke in Kassel möglich

Familie macht Daumen hoch vor ihrem Balkonkraftwerk

Gute Neuigkeiten: Nachdem seit März neue Balkonkraftwerke Vergütung erhalten (hier ist erklärt wie!), gilt das nun auch für bestehende: Die Städtischen Werke (Netzgebiet: Stadt Kassel + Kaufungen) haben es mittlerweile ermöglicht, dass auch ältere Balkonkraftwerke Einspeisevergütung ab dem 1. Januar 2023 Vergütung erhalten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass ein Zweirichtungszähler installiert ist, der überhaupt eure Überschusseinspeisung misst. Das haben die Städtischen Werke ja aber bei allen Anlagen nach der Anmeldung kurz nach eurer Installation bereits erledigt.

Dafür müsst ihr dieses Formular
mit den Infos zu eurer Anlage soweit wie möglich ausfüllen. Die
Vertragskontonummer der EEG-Anlage findet ihr auf eurer Abrechnung, wenn
ihr schon eine erhalten habt – ansonsten lasst das Feld frei. Es macht
es allen einfacher und spart Papier & Kosten, wenn ihr euch die
Gutschriftrechnung per E-Mail schicken lasst und nicht per Post
ankreuzt. Auf Seite 2 müssen alle Privatleute die Option 2
(Kleinunternehmer*in, daher keine Umsatzsteuer) ankreuzen. Das
unterschriebene Formular (ggf. also ausdrucken + scannen) muss dann an anlagenservice@netzplusservice.de und (!) eeg@netzplusservice.de
mit dem ausdrücklichen Wunsch nach Vergütung der Anlage geschickt
werden.
Wenn ihr
das Formular bislang nur an den Anlagen-Service und nicht an die
EEG-Abteilung geschickt habt, müsst ihr letzteres noch nachholen.
Ihr erhaltet dann eine Gutschrifts-Rechnung für das laufende bzw. zumindest bei Meldung im Januar auch für das Vorjahr.

Über diesen Weg könnt ihr und wir zukünftig auch für alle Anlagen Vergütung beantragen, sobald die nur noch über das Marktstammdatenregister angemeldet werden (also sobald das Solarpaket I im ersten Halbjahr 2024 durch den Bundestag gekommen und inkraft getreten ist).

Nachdem ihr rund um den 31. Dezember dann euren Einspeisezählerstand für das Jahr gemeldet habt, bekommt ihr im Januar rückwirkend für das letzte Jahr (und vermutlich damit zusammen auch für die Einspeisewerte aus den Vorjahren, da die ja bislang nicht erfasst wurden und daher auch nicht abgezogen werden können) eure Gutschrift in Höhe von voraussichtlich 10 bis maximal 30 € pro Jahr überwiesen (8,2 ct pro eingespeister Kilowattstunde) – und das zuverlässig 20 volle Jahre lang ab dem Installationsjahr.

Wir setzen uns dafür ein, dass auch die EAM für die Landkreise rund um Kassel nachzieht und endlich auch Überschuss-Vergütung auszahlt.

Denn die zusätzlichen Euros könnt ihr dann gut für weitere Klimawendeprojekte nutzen – eine Spende, politische Projekte, ein kleiner Beitrag zu eurem Deutschlandticket um das eigene Auto überflüssig zu machen oder Ähnliches. Denn zu tun gibt es genug!

FÖJ bei SoLocal Energy

Freiwilliges ökologisches Jahr in unserem Verein

Das Team von SoLocal Energy trägt ein Solarmodul, Schriftzug Pack mit uns an bei deinem FÖJ!

Ab Herbst werden wir Einsatzstelle für ein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ). Freiwillige zwischen 18 und 27 können für ein Jahr in unsere Vereinsarbeit reinschnuppern. Dabei gibt es Einblicke in die Arbeit in unserem Kollektiv und die Möglichkeit bei der Planung, Logistik und Installation von großen und kleinen PV-Anlagen dabei zu sein. Zudem kann bei der Organisation und Durchführung von Workshops und Veranstaltungen zu Photovoltaik und Energiewende unterstützt werden. Es ist also ein abwechslungsreiches Jahr zwischen Büro, Lager und Baustelle möglich.
Trägerin des FÖJ ist die Volunta vom Deutschen Roten Kreuz in Hessen. Falls ihr Lust auf mehr Infos habt oder euch bewerben wollt, meldet euch gerne bei Anna. Erreichen könnt ihr sie unter anna.schilling@solocal-energy.de und 0561 / 4739 169-4

Nächste Selbstbaugemeinschaft abgeschlossen

Knapp 30 kWp PV gemeinschaftlich installiert in der Selbstbaugemeinschaft

5 Haushalte, 5 Häuser und 5 neue PV-Anlagen!

Über den Winter hatte sich die erste Selbstbaugemeinschaft für das Jahr 2023 gefunden und im März mit dem Bauen begonnen. Im Mai waren dann alle Anlagen auf den Dächern und kürzlich haben wir die installierten kWp auf einer Solarparty gefeiert! Jetzt bleibt nur noch der Netzanschluss, bis die Anlagen dann tatsächlich auch einspeisen (#Elektriker*innen-Engpass…)

Danke an die Mitglieder der Selbstbaugemeinschaft für euer Vertrauen und die gute gemeinsame Zeit, auf dem Dach und am Boden!

Wer selbst Interesse am gemeinschaftlichen Selbstbau eine PV-Anlage hat, findet unten Infos dazu.

Bei Interesse erreicht Ihr uns über selbstbau@solocal-energy.de – wir freuen uns auf Eure Kontaktaufnahme!

 

...und das Feiern auf der Solarparty zum Schluss nicht vergessen! 🙂

Selbstbaugemeinschaft: Projekte in Kaufungen für Bauphase im Frühjahr 2024 gesucht!

Projekte in Kaufungen gesucht!

Unsere vierte Selbstbaugemeinschaft wollen wir in Kaufungen starten. Dafür sind wir auf der Suche nach Menschen, die Lust haben, gemeinschaftlich und solidarisch ihre Solaranlage auf’s Dach zu bringen. Da die Materialbeschaffung einigen Vorlauf braucht, starten wir mit der Infophase im September. Bauen werden wir dann im Frühjahr 2024.
Am 11.09.23 um 19:00 Uhr findet das erste Infotreffen im Großen Saal des Bürgerhauses Kaufungen statt.

 

Wir bitten um Anmeldung:

Hier haben wir zur Orientierung mal ein paar Rahmenbedingungen zusammengeschrieben für ein gelingendes Solarselbstbau-Projekt:

  • möglichst in Nieder- und Oberkaufungen
  • Jew. max. 30 kWp pro Solaranlage
    (entspricht ca. 100 Module / 150 m² Dachfläche)
  • Max. 45° Dachneigung
  • Solidarische Finanzierung über Bietrunde(n)
    – so wie in der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi)
  • Bautage: vorzugsweise Donnerstag, Freitag [+ Samstag]
  • Praktisch, wenn eh was am Dach gemacht wird!
Übrigens: Wir wollen in Zukunft ab und zu auch mal größere Projekte bauen (ca. 50 kWp) – Falls ihr also eine größere Fläche zur Verfügung habt, schreibt uns direkt an selbstbau@solocal-energy.de.
 
Bitte macht euch vor den Treffen schon mal grob mit unserer Idee der Selbstbaugemeinschaft vertraut – auf unsere Seite findet ihr Texte und auch Podcasts, wo ihr schonmal reinhören könnt.

Noch Fragen?

Wir haben den 1. Kasseler Klimaschutzpreis gewonnen!

Klimaschutzpreis der Stadt Kassel

© Andreas Fischer

Wir sind mächtig stolz und freuen uns über die Anerkennung!

Aus der Vorstellung:

SoLocal Energy e. V. ist Preisträger in der Kategorie „Unternehmen“.

Der Verein leistet herausragendes Engagement für die Energiewende in Kassel. Mit Veranstaltungen, Bildungsprojekten, Beratungen, Sammelbestellungen und Selbstbaugemeinschaften von Balkonkraftwerken ermöglicht SoLocal Energy die Förderung von Photovoltaik und treibt die private Energiewende in Kassel voran. Im ganzheitlichen Ansatz des Vereins ist auch die Förderung des Klimahandwerks sowie politische Arbeit inbegriffen. Um das Ziel eines klimaneutralen Kassels zu erreichen braucht es Vorreiterinnen und Vorreiter, wie SoLocal Energy, die neue Wege gehen und an innovativen Lösungen arbeiten.

Hier gibt es die Presseresonanz zum Nachlesen: https://www.hna.de/kassel/klimaschuetzer-aus-kassel-wurden-ausgezeichnet-92231534.html

Und auf den Seiten der Stadt Kassel ein kleines Interview mit uns: https://www.kassel.de/klimapreis

Job mit Sinn und Zukunft: Mit 2 Wochen SolarCamp das Photovoltaik-Handwerk kennenlernen

Kassel, 21. April 2023

Job mit Sinn und Zukunft:

Mit 2 Wochen SolarCamp das Photovoltaik-Handwerk kennenlernen

Nordhessen geht den Fachkräfte-Mangel im Photovoltaik-Handwerk an. Beim ersten SolarCamp Kassel können sich 25 junge Menschen ab 16 Jahren das Basiswissen für die Installation von Anlagen zur Sonnenstrom-Erzeugung aneignen. Zwei Wochen vom 23. Juli bis 5. August campen sie dafür am Ufer der Fulda zwischen zwei Bootshäusern. Vormittags vermitteln erfahrene Handwerker*innen und fachkundige Referent*innen u.a. vom Kasseler Solarspezialisten SMA das theoretische Wissen. Nachmittags wird unter Anleitung an Muster-Anlagen gebaut. Abends und am Wochenende ist Zeit für Freizeitaktivitäten in und um Kassel. In der zweiten Woche helfen die Teilnehmenden für drei Tage auf Photovoltaik-Baustellen von regionalen Kooperationsbetrieben mit. Zum Abschluss werden sie dann als Photovoltaik-Hilfskraft geprüft.

Heute startet die Anmeldung für das SolarCamp. „Wer etwas gegen die Klimakrise tun will, kann beim SolarCamp lernen anzupacken“, erklärt Angélica Gamarra vom Kasseler Solarverein SoLocal Energy. Thomas Flügge von der cdw-Stiftung betont, dass wir „deutlich mehr Menschen brauchen, um die Klimaziele zu erreichen. Die verschiedenen Optionen im Klimahandwerk bieten eine sichere Arbeit mit Sinn und Zukunft.“ Das SolarCamp eröffnet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten mit Bezug zur Photovoltaik-Branche kennenzulernen. Auch Interessierte, denen ein Nebenjob vorschwebt, sind willkommen.

„Als Stadt Kassel ist es uns ein zentrales Anliegen, so schnell wie möglich alle geeigneten Dächer in unserer Stadt für Photovoltaik zu nutzen“, stellt Umweltdezernent Christof Nolda klar. Vor dem Hintergrund der angestrebten Klimaneutralität bis 2030 sei die installierte Photovoltaik-Leistung von 42 MW auf 255 MW in etwa zu versechsfachen. „Initiativen wie das SolarCamp sind großartig, um junge Menschen mit dem Energiewende-Handwerk in Verbindung zu bringen.“ Das SolarCamp mit weitgehender Vollverpflegung ermöglicht mit seinem Teilnahmebeitrag von 100 € bis 200 € dafür einen niedrigschwelligen Einstieg.

Das Projekt wurde von der ehrenamtlichen Wattbewerb-Gruppe aus der Taufe gehoben. Zusammen mit dem SoLocal Energy e.V. als Träger des Projekts kooperiert sie dafür mit Stadt und Landkreis Kassel, der lokalen cdw-Stiftung, dem Kasseler Solarspezialisten SMA, dem VDE Kassel und dem regionalen Kompetenznetzwerk deENet.

Im letzten Sommer wurde ein ähnliches Pilotprojekt in Braunschweig umgesetzt. Dieses Jahr sind bundesweit rund zehn SolarCamps geplant. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung zum SolarCamp Kassel finden sich unter wattbewerb-kassel.de/solarcamp

SolarCamp: Anmeldung startet!

Werde Photovoltaik-Hilfskraft beim SolarCamp Kassel vom 23.7. bis 5.8.

Anmeldung gestartet

Du willst was gegen die Klimakrise tun?

Du willst anpacken und die Energiewende voranbringen?

Du bist 16 bis 30 Jahre und suchst eine Arbeit mit Sinn und Zukunft?

Photovoltaik kennenlernen in Theorie und viel Praxis

Handgriffe lernen und erste berufliche Basis im Handwerk legen

Gemeinsam aktiv werden und Freizeit an der Fulda gestalten

Flyer zum SolarCamp - Infos wie hier auf der Website

Mit 24 anderen Teilnehmer*innen im Alter von 16 bis 30 Jahren lernst du in den zwei Wochen vom 23. Juli bis 5. August 2023 das Wichtigste, was es rund um Photovoltaik zu wissen gilt.

Gemeinsam zelten wir rund um zwei große Bootshäuser. Vormittags versorgen wir dich mit der nötigen Theorie zu Photovoltaik, Elektrotechnik und Arbeitssicherheit. Nachmittags schraubst du dann am Musterdach und den Demo-Anlagen. Abends und am Wochenende gibt es an der Fulda schöne Möglichkeiten für eine vielfältige Freizeitgestaltung. In der zweiten Woche baust du dann mit anderen Teilnehmenden auf realen Baustellen bei regionalen Handwerksbetrieben mit.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 150 € (ermäßigt 100 €, Solidarpreis 200 €). Von Küche bis Programm ist vieles vorbereitet, aber am Ende braucht es dich, um das SolarCamp mit Leben zu füllen. Pack die Energiewende in Nordhessen an und werde Photovoltaik-Hilfskraft!

SolarCamp Kassel: Logo mit Zelt, Schraubenschlüssel, Photovoltaik-Modul und Sonne

Mehr Informationen und Anmeldung jetzt hier unter www.solocal-energy.de/wattbewerb/solarcamp

NEU: Vergütung für eingespeisten Strom der Balkonkraftwerke bei den Städtischen Werken Kassel

Vergütung für eingespeisten Strom von neuen Balkonkraftwerken bei den Städtischen Werken Kassel

Nach einem Votum der Clearingstelle EEG im Herbst 2022 haben die Städtischen Werke sich der neuen Rechtslage angepasst: für alle in deren Netzgebiet kann seitdem bei der Anmeldung eines Balkonkraftwerks Vergütung für den Überschuss-Strom beantragt werden. Das betrifft bislang nur das Netzgebiet der Städtischen Werke (Stadt Kassel + Kaufungen) und die Regionalwerke Wolfhager Land. Die EAM Netz (Netzbetreiber in den meisten nordhessischen Landkreisen) sperrt sich aktuell noch dagegen.

Für die jährlich grob zu erwartenden 120 bis 400 kWh an Überschuss-Strom bei einem Balkonkraftwerk mit zwei Photovoltaik-Modulen stehen euch je nach Inbetriebnahme-Datum eurer Anlage 6 bis 8,2 ct/kWh an Vergütung zu. Die genauen Werte findet ihr in den Tabellen unter „Feste Einspeisevergütung“ bei „bis 10 kWp“ bei der Bundesnetzagentur. Das macht pro Jahr also etwa 10 bis 30 €. Die Vergütung erhaltet ihr zuverlässig zwanzig Jahre lang.

Wenn ihr schon vor März 2023 ein Balkonkraftwerk bei den Städtischen Werken angemeldet habt (oder wir das für euch erledigt haben), könnt ihr die Vergütung auch nachträglich beantragen – der Prozess dafür ist hier erklärt.

 

Bei neuen Balkonkraftwerken ist es aber sehr einfach:

Wie kommt ihr nun bei den Städtischen Werken an die Überschuss-Vergütung für ein neues Balkonkraftwerk?

Nach der Anmeldung eines Balkonkraftwerks wurde schon immer der bisherige Stromzähler durch einen solchen Zwei-Richtungs-Zähler getauscht:

Bislang wurden die Einspeisewerte aber nicht erfasst. Das ändert sich jetzt: Zum 31.12. jedes Jahres müssen von nun an beide Zählerwerte (normaler Strombezug und Überschuss-Einspeisung) abgelesen werden. Dafür müsst ihr den Städtischen Werken bei der Anmeldung über deren Kundenportal eure Kontodaten mitteilen. Wenn ihr die Anmeldung von uns machen lasst, brauchen wir dafür eure Kontodaten.

Nach der Anmeldung und dem Zählertausch erhaltet ihr eine schriftliche Bestätigung der Städtischen Werke. Dort ist der Vergütungssatz und die Auszahlungstermine genannt. Nach Ablauf des Kalenderjahres wird anhand der abgelesenen Zählerstände die tatsächliche Höhe des eingespeisten Solarstroms ermittelt und ihr erhaltet eure Jahresabrechnung.

Insgesamt sind es – falls es keine Unstimmigkeiten gibt – ein bis zwei zusätzliche Briefe oder Mails pro Jahr. Meist schicken die Städtischen Werke aber ohnehin auch wenn ihr euch gegen die Vergütung entscheidet einen Brief mit einer automatischen Angabe von 0 kWh an Überschuss-Strom und demnach 0 €.
In der Steuererklärung müsst ihr die Vergütungs-Einnahmen aus Balkonkraftwerken seit 1.1.2023 übrigens nicht mehr angeben.

Tatsächlich ist es mittlerweile so, dass bei der Anmeldung ein
ausführlicher Vertrag zum Vergütungsverzicht ausgefüllt und
unterschrieben werden muss, wenn ihr keine Vergütung wollt. Es hat sich
also einmal komplett gedreht: es ist mittlerweile einfacher, den
Überschussstrom bezahlt zu bekommen, als ihn wie bisher zu verschenken. Deshalb raten wir mittlerweile klar zur Vergütung und beantragen die standardmäßige für alle Bestellungen über uns.
Wir setzen uns bei Städtischen Werken und EAM weiter dafür ein, dass die Abläufe einfacher und verbraucher*innenfreundlicher werden.

Wie kann ich mein Balkonkraftwerk bei den Städtischen Werken selbst anmelden?

Hier ein paar Tipps, wie ihr eure Anlage selbst anmelden könnt. Bei Fragen unterstützen wir auch gern dabei.

Besuche das Kundenportal. Unter „Für Kunden“ und dann „Energieerzeugung“ findet ihr die „Steckerfertige PV-Anlage <= 600 VA“. Das steht in Bürokraten-Deutsch für Balkonkraftwerk bzw. Mikro-Photovoltaik.

Im Antrag müsst ihr eure Adresse gewissenhaft eintragen und den „Standort mit dem Netzgebiet abgleichen“.

Die Angaben zur „Summenleistung“ eures Balkonkraftwerks findet ihr auf eurer Rechnung. Dort ist die Watt-Leistung der Photovoltaik-Module erwähnt, die ihr mit der Anzahl eurer Module (1 oder 2) multiplizieren müsst. Anschließend ist die Wechselrichter-Nennleistung in VA (Voltampere) gefragt. Dort müsst ihr die Nennleistung bzw. Maximalleistung eures Wechselrichters eintragen, die im Datenblatt oder auf der Rechnung meist in Watt angegeben ist. Ein Watt entspricht aber genau einem VA. Die Nennleistung eures Wechselrichters darf für diese vereinfachte Anmeldung maximal 600 Watt betragen – wenn euer Wechselrichter eine höhere Maximal-Leistung hat, könnt ihr ihn also nicht anmelden. Das dient letztlich eurer eigenen Sicherheit (Brandschutz bei nicht-geprüften Leitungen).

Eure Zählernummer findet ihr auf dem Zähler oder eurer letzten Abrechnung mit eurem Stromlieferanten.

Bei den Städtischen Werken könnt ihr die Anmeldung auch innerhalb von maximal zwei Monaten nach der Inbetriebnahme erledigen. Gebt also das entsprechende Inbetriebnahmedatum dort an.

Wählt dann, dass ihr Vergütung erhalten wollt und gebt eure Kontodaten an. Wenn ihr keine Vergütung erhalten wollt, müsstet ihr hier in dem Schritt den umständlichen Vertrag zum Vergütungsverzicht ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und hochladen. Wählt unbedingt die Option „Keine Umsatzsteuer“ – es gibt seit Wegfall der Mehrwertsteuer auf kleine Photovoltaikanlagen zum 1.1.2023 keinerlei Grund mehr, hier freiwillig Umsatzsteuer draufzuzahlen und dann auch Umsatzsteuer(vor)erklärungen machen zu müssen.

Zum Schluss müsst ihr noch die fünf Häkchen setzen zur Bestätigung, dass ihr euch an die geltenden Regeln für Mikro-Photovoltaik-Anlagen haltet.

Anschließend noch zweimal durchklicken und die Datenschutzbestimmungen bestätigen – und abschicken. Fertig ist die Anmeldung!

Melde dich gern bei uns, wenn du Interesse an einem Balkonkraftwerk oder Probleme bei dessen Anmeldung hast.

Lagersuche Vol. 2

Wir suchen Lagerflächen!

Für unser wachsendes PV-Lager sind wir auf der Suche nach neuen Flächen. Bevorzugt hätten wir eine zusammenhängende Lagerfläche mit einer Größe von 100 m². Sie sollte in den Stadtteilen Wehlheiden, Vorderen Westen, Wahlershausen, Rothenditmold oder Mitte liegen und mit dem LKW gut erreichbar sein, vorzugsweise ebenerdig oder mit einem Lastenaufzug erreichbar. Wenn Ihr solche Flächen zu vermieten habt oder jemanden kennt, der so etwas hat, meldet euch bitte bei uns.

Medienschau Januar – Februar 2023

SoLocal Energy in den Medien

Januar - Februar 2023

Hessenschau: Wie Solaranlage und Denkmalschutz künftig zusammenpassen sollen

RENN.west: 17 Ideen für eine Welt von morgen: SDG7 SoLocal Energy

reporterre: Le solaire allemand s’attaque au géant chinois [FR]

K-östlich: Solarpanele für die städtische Kita Eichwald (Ausgabe 40)

Neue Energie 02/2023: Energiewende in Eigenarbeit (Leseprobe)

INGenie – Das Karrieremagazin für Frauen:
„Bildet Banden!“ Mit Nachbarschaftsnetzwerken zu mehr Klimaschutz

 

Neues Team-Mitglied Lars

Willkommen, Lars!

Seit Anfang Januar ergänzt Lars unser Balkonkraftwerks-Team.

Hier stellt er sich vor:

Seit Anfang 2023 bin ich bei SoLocal offiziell dabei. Photovoltaik ist ein neuer, spannender Bereich für mich 🙂

Meine Ausbildung zum Industrieelektroniker hat mir viel praktisches Wissen vermittelt und ich diese Richtung mit dem Elektrotechnik-Studium weiter ausgebaut habe. Beruflich war ich in vielen kleinen, mittleren und großen Unternehmen aktiv. Mit Vergnügen improvisiere ich beim technischen Umsetzen, bin auch technisch vielseitig interessiert und überlege gern, wie Verschiedenes möglichst einfach umzusetzen ist.

In meiner freien Zeit bin ich auch gern kreativ, wie Möbel neu- oder umzubauen, Elektronikprojekte und eine Vielzahl weiterer, herausfordernder Projekte. Außerdem gehören Radfahren und Tischtennis dazu. Ehrenamtlich habe ich viel im Bereich Umweltschutz erreichen können.

Es gibt mir viel Energie, mit Ideen und Tatkraft die Energiewende weiterzubringen und nah dran zu sein.

Da ich momentan viel unterwegs bin für die Balkonkraftwerks-Installationen, erreicht ihr mich am besten per Mail: lars.meier@solocal-energy.de (oder falls es passt unter 0561 / 4739 169-9).

Hier geht’s zur Team-Übersicht.

Girl’s Day 2023 – Wir sind dabei!

Reinschnuppern ins Klimahandwerk für junge FLINTA*

Während unser Schulzeit haben wir selbst teilweise am Girl’s Day teilgenommen – und heute sind wir stolze Ingenieurinnen in unserem überwiegend frauengeprägten Solar-Kollektiv!

Jetzt wollen wir etwas zurückgeben und laden junge Mädchen und FLINTA* ein, den Girl’s Day am 27.4. bei und mit uns zu verbringen – hier geht’s zu unserem Angebot.

Wenn ihr FLINTA* zwischen der 5. und 13. Klasse kennt, die Interesse haben könnten, erzählt ihnen doch gerne davon!

Selbstbaugemeinschaft: Projekte für Bauphase im Herbst 2023 gesucht!

PV-Projekte für Oktober + November gesucht!

Die dritte Selbstbaugemeinschaft kann im Oktober und November ihre Projekte angehen. Dafür sind wir auf der Suche nach Menschen, die Lust haben, gemeinschaftlich und solidarisch ihre Solaranlage auf’s Dach zu bringen. Da die Materialbeschaffung einigen Vorlauf braucht, starten wir mit der Infophase Ende April.
Am 20.04.23 um 17:00 Uhr findet das erste Infotreffen im Sandershaus statt.

Am 03.05.23 wiederholen wir die Infoveranstaltung um 16:30 Uhr noch einmal in Kurzform für alle, die am 20.4. nicht können (wenn möglich, bitte zum ersten Termin am 20.04. kommen!). Ab 17:30 Uhr geht es dann ins Vertiefungstreffen für alle, die ernsthaft weitergehen wollen.

Für alle Termine bitte anmelden!

Hier haben wir zur Orientierung mal ein paar Rahmenbedingungen zusammengeschrieben für ein gelingendes Solarselbstbau-Projekt:

  • Umkreis max. 15 km um Kassel
  • Jew. max. 30 kWp pro Solaranlage
    (entspricht ca. 100 Module / 150 m² Dachfläche)
  • Max. 45° Dachneigung
  • Solidarische Finanzierung über Bietrunde(n)
    – so wie in der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi)
  • Bautage: vorzugsweise Donnerstag, Freitag [+ Samstag]
  • Praktisch, wenn eh was am Dach gemacht wird!
Übrigens: Wir wollen in Zukunft ab und zu auch mal größere Projekte bauen (ca. 50 kWp) – Falls ihr also eine größere Fläche zur Verfügung habt, schreibt uns direkt an selbstbau@solocal-energy.de.
 
Bitte macht euch vor den Treffen schon mal grob mit unserer Idee der Selbstbaugemeinschaft vertraut – auf unsere Seite findet ihr Texte und auch Podcasts, wo ihr schonmal reinhören könnt.

Noch Fragen?

Vorstellung des Selbstbau-Handbuchs: 30.03.23

Wie gründe ich eine Selbstbau-Gruppe? Vorstellung des Handbuchs + weitere Workshops

Endlich ist es so weit: Webinar am 30.03.23, 17:30 – 19 Uhr

Kerstin Lopau (SoLocal Energy, Kassel) und Christian Gutsche (Bremer SolidarStrom) stellen das Handbuch zum gemeinschaftlichen Solar-Selbstbau vor und beantworten im Anschluss Fragen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bündnis Bürgerenergie und den EWS Schönau, die das Handbuch erst durch die Förderung möglich gemacht haben, statt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Im Nachklang wird eine Spendenmöglichkeit bekannt gegeben.

Anmeldung: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIvduuprT8iGtJdTBRyoLURdqSz9H9Sozhe

Hintergrund

Um das 1,5°C-Klimaziel einzuhalten, braucht es massive Klimaschutz-Anstrengungen. Der Solarausbau wird zu einem großen Teil durch den Fachkräftemangel gebremst. Der gemeinschaftliche Selbstbau von Solarstromanlagen ist eine Antwort darauf. Gleichzeitig eröffnet er die Möglichkeit von Energiebildung, stärkerer Teilnahme an der Energiewende, Empowerment und ist ein Lernfeld für solidarisch-kooperatives Wirtschaften nach den Mustern des Commoning. Das Konzept des Solar-Selbstbaus wurde 2013 in der Schweiz erfunden. Dort wurden mittlerweile etliche hundert Selbstbau-Solaranlagen installiert. Auch in Deutschland wird das Modell seit wenigen Jahren an mehreren Orten umgesetzt und es gibt viele Initiativen, die gerade damit starten. Um neue Gruppen zu unterstützen, gibt es jetzt auch ein frei verfügbares Handbuch zum gemeinschaftlichen Solar-Selbstbau.

Weitere Workshop-Termine

Mittwoch, 31.05.23, 17 – 20 Uhr: Online-Workshop für Tatkräftige

Freitag, 23.06.23: Präsenz-Workshop auf dem Bürgerenergie-Konvent in Frankfurt a.M.

Mittwoch, 20.09.23, 17 – 20 Uhr: Online-Workshop für Tatkräftige

Details und Anmeldeinformationen werden auch wieder auf dem Blog der deutschen Selbstbau-Vernetzung selbstbau.solar veröffentlicht.

Winter-Baustelle abgeschlossen

Neuestes Selbstbau-Projekt in der Unterneustadt

9,9 kWp erfolgreich installiert

Einige Menschen, SoLocal-Team und Mitbauer*innen, stehen auf einem Gerüst vor der fertigen PV-Anlage

Es ist Winter und wir waren mal wieder auf dem Dach – zugegebenermaßen ist es im Sommer etwas angenehmer. Aber angesichts der Klimakrise wird es dort oben mit der Hitze auch zunehmend ungemütlicher. Langfristig werden wir unsere Baustellen also am ehesten in die Übergangsjahreszeiten legen, also Frühling und Herbst.

Aber zurück zur Unterneustadt: Wir hatten wieder einmal tatkräftige Unterstützung durch fleißige Helfer*innen, trotz der kalten Temperaturen. So sind die 9,9 kWp für ein Einfamilienhaus in Ost-West-Ausrichtung zielstrebig auf’s Dach gekommen. Praktischerweise wurde gerade auch die Fassade gedämmt, sodass wir das Gerüst mitnutzen konnten. (Deswegen sieht das Haus auf den Fotos auch etwas abgerockt aus, wird aber gerade wieder schön gemacht!)

Die PV-Anlage war für uns ein Sonderprojektt außerhalb einer Selbstbaugemeinschaft. Umso schöner, dass wieder einige motivierte Menschen dabei waren 🙂

Danke an alle Beteiligten für die schöne Zusammenarbeit und wir sehen uns dann im Frühling wieder auf der Baustelle!

PS: Wer auch mal mitbauen möchte, kann sich in unseren Mitbau-Pool aufnehmen lassen und schreibt dafür an selbstbau@solocal-energy.de.

 

Die West-Seite des Daches mit fertiger Solaranlage.
Die fertige Selbstbau-Anlage (West-Seite)

Neues Team-Mitglied Rapheala

Willkommen, Raphaela!

Rapheala

Seit Anfang Dezember ergänzt Rapheala unser Team.

Hier stellt sie sich vor:

Seit der Gründung von SoLocal Energy dachte ich, dass das ein super Projekt ist und seit Dezember 2022 kann ich mich freuen, Teil des Teams und der Idee zu sein. Ich bin hier für die Bereiche Fundraising, Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Ich komme aus dem sozialen Bereich und den Gesellschaftswissenschaften, hab mich aber immer sehr für ökologische Themen interessiert und war hier einige Jahre politisch aktiv. Zuletzt war ich in der Politischen Bildung tätig und ökologische Themen haben auch dort immer wieder eine Rolle gespielt. Ich freue mich, meine Erfahrungen und Ansätze bei SoLocal Energy teilen zu können und auch anderen das Thema Energiewende näher zu bringen.

Auf meiner ersten Baustelle durfte ich den ganzen Tag auf dem Dach verbringen und konnte später das Ergebnis bestaunen. Besonders freut mich, dass ich durch die Arbeit bei SoLocal Energy auch ganz praktisch einen Teil zur Energiewende beitragen kann. Dieses Gefühl möchte ich auch mit anderen teilen.

Da ich momentan noch nicht so viele Stunden hab, erreicht ihr mich am besten per Mail: raphaela.becker@solocal-energy.de (oder falls es passt unter 0561 / 4739 169-7).

 

Hier geht’s zur Team-Übersicht.

Jahresrückblick 2022

Unser Jahr 2022

Zahlen, Daten Fakten - und Menschen!

Das SoLocal Energy-Team in ihren knallgelben Shirts: Angélica, Arvid, Anni (die ein Schild mit "Solarenergie rockt!" hält), Anne und Kerstin
Foto: Tobias Lob

Das war 2022:

Solarmodul an Balkonbrüstung von der Sonne beschienen
Balkonkraftwerke

Über 100 Balkonkraftwerke hat das Team an die Menschen gebracht! Ca. 25 Installationen, 10 Lieferungen und 70 Abholungen – das macht insgesamt ca. 62 kWp! Kleinvieh macht also auch Mist. Außerdem ist der Trend erkennbar, dass wir immer mehr Menschen befähigen, die Balkonkraftwerke selbst zu installieren und so mehr Menschen über die Sammelabholungen versorgen können.

Unsere Balkonkraftwerksexpertin Anni ist jetzt auch offiziell „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ und kann die nötigen Elektroarbeiten alleine durchführen. Unterstützung bei den Sammelabholungen bekommen wir ab und zu von Ehrenamtlichen, was total hilfreich ist!

Außerdem ist eine Kooperation mit der Wohnungsbaugenossenschaft Vereinigte Wohnstätten 1889 eG gestartet – mehr dazu in Kürze. Ein großer Schritt für uns!

Mittlerweile sind wir auch bundesweit gefragte Referent*innen für Workshops, sodass wir auch über Kassel & Nordhessen hinaus wirken.

Zwei Hände schlagen ein, Werkzeuge im Hintergrund.
Solarselbstbau

Nach der ersten Pilotanlage letztes Jahr, sind wir dieses Jahr so richtig durchgestartet auf Kassels Dächern!

Den Auftakt bildete die große Flachdachanlage auf dem Sandershaus mit 44 kWp und vielen, vielen freiwilligen Helfer*innen – eine tolle Baustelle, die uns viel Spaß gemacht hat.

Auch unsere erste Selbstbaugemeinschaft mit solidarischer Finanzierung hat ihre 3 PV-Anlagen mit insgesamt 23 kWp auf die Dächer gebracht – einige schöne Mittagspausen mit leckerem Essen inklusive.

Den Abschluss bildete eine Dachanlage in der Unterneustadt, die wegen Liefer- und Baustellenverzögerung erst im November stattfinden konnte, sodass wir dieses Jahr von 35° bis -5° bei allen Temperaturen Erfahrungen sammeln konnten. Insgesamt haben wir damit dieses Jahr knapp 80 kWp Solarleistung installiert!

In unserem Team gab es große Veränderungen: Anne kam im April dazu und Angélica im Juli. Dafür hat es unseren Benny zu einem anderen Solarteur in der Region verschlagen. Auch wenn wir traurig sind, sind wir weiter freundschaftlich verbunden und die Nachfolge ist toll gelungen!

Symbolbild Nachbarschaftskreise Klimawende
Nachbarschaftskreise

Der Nachbarschaftskreis Klimawende in der Unterneustadt hat dieses Jahr viele Aktionen veranstaltet, meist im schönen Hafentreff: Von veganen Mitbringbrunches über Workshops zu klimafreundlicher Ernährung und Balkonkraftwerken bis hin zu einem Energiesparvortrag.

Außerdem ist der Nachbarschaftskreis in Bettenhausen gestartet. Wir sind froh, die tollen Räumlichkeiten im Agathof nutzen zu können, z.B. für einen Adventstreff.

Und sonst so?

Ja, ansonsten waren wir auch ziemlich umtriebig. Ein Blick in unseren Kalender zeigt: Es verging kaum eine Woche, in der wir nicht mindestens eine Veranstaltung selbst angeboten oder an einer beteiligt gewesen wären. Darunter natürlich viele Workshops zu Klimakommunikation, zunehmend auch für Klimaschutzmanager*innen. Aber auch das Thema Solarselbstbau ist stark im Kommen und wir haben uns viel in der bundesweiten Solarselbstbau-Vernetzung ausgetauscht. Hier gibt es auch viel Interesse an Workshops, die wir meist mit dem Bremer SolidarStrom zusammen machen.

Auch was Netzwerkarbeit anging, haben wir einiges vorangebracht, z.B. mit der lokalen Wattbewerb-Gruppe in Form von Solarspaziergängen.

Wir haben ca. 70 Veranstaltungen dieses Jahr gezählt, an denen wir mindestens beteiligt waren. Damit haben wir ca. 2.200 Menschen erreicht – wow!

Auch die Medien interessieren sich immer mehr für uns – wer nachlesen will, kann das hier tun.

Ganz wichtig: Als Kollektiv sind wir (nicht nur dank unserer Klausurtagung im Oktober) weiter zusammengewachsen und werden immer besser darin, Verantwortung bedürfnisorientiert zu verteilen. Dafür orientieren wir uns soziokratisch organisierten Verantwortungskreisen. Zum Jahresende haben wir auch noch einmal Zuwachs bekommen: Rapheala unterstützt uns in den Bereichen Fundraising, Finanzen und öffentlichekitsarbeit – willkommen im Team!

Ausblick 2023

Im Oktober haben wir unsere Fokusziele für das nächste Jahr entwickelt – in der internen Version stehen die Ziele auch noch konkreter (wenn euch das interessiert, sprecht uns gerne an).

Oberziele SoLocal Energy 2023: 1. Bildungs- und Nachbarschaftsarbeit als wichtige Bausteine verstetigen 2. Selbstbaugemeinschaften etablieren & weiterentwickeln 3. Balkonkraftwerke etablieren 4. Wir strahlen aus 5. Fokus auf solide Gehälter & Finanzen setzen 6. Verantwortung teilen im divers wachsenden Team

Einladung!
schnuddeln & schnabulieren mit SoLocal Energy: 08.02.23, 18 Uhr

3 schemenhaft gezeichnete Personen mit Lächeln

Wenn ihr mit uns in Kontakt kommen wollt, Ideen und/oder Anregungen habt, kommt gerne am 8.2. vorbei in unserem Büro (Breitscheidstraße 6) – wir kochen Suppe und wollen einfach einen netten Abend zusammen verbringen. Damit wir einen Überblick haben, wieviel Suppe wir kochen, bitte anmelden.

Danke für euer Interesse und eure Unterstützung - bleibt gesund & energetisch!

Medienschau November – Dezember 2022

SoLocal Energy in den Medien

November - Dezember 2022

EU-Forschungsprojekt EnergyPROSPECTS: Cases in-depth Germany / SoLocal Energy [EN]

Smart City Kassel: Smart Story Kassel SoLocal Energy – Smarte Teilhabe an Erneuerbarer Energie

energiezukunft.eu: Jung und solidarisch – Gemeinschaftlicher Selbstbau von Solaranlagen

bewirk was Podcast: bewirk was mit einer Solar-Selbstbaugemeinschaft

Solarenergie Förderverein: Ausbildungsoffensiven zur Beschleunigung des Photovoltaik-Ausbaus

Selbstbaugemeinschaft: Erfolgreiche Bietrunde + nächste Infophase

Nächste Selbstbaugemeinschaft baut im März + April - Projekte für Juni + Juli gesucht!

Am 5.12.22 wurden in der Bietrunde für die erste Selbstbaugemeinschaft in 2023 5 Dach-Photovoltaikanlagen vollständig vorfinanziert. Die Gruppe wird von März bis April ihre Dächer mit insgesamt ca. 30 kWp Solaranlagen bebauen.

Warum Bietrunde? Das könnt ihr hier nachlesen.

Projekte für die nächste Bauphase Juni-Juli gesucht

Die nächste Selbstbaugemeinschaft kann im Juni und Juli ihre Projekte angehen. Dafür sind wir auf der Suche nach Menschen, die Lust haben, gemeinschaftlich und solidarisch ihre Solaranlage auf’s Dach zu bringen. Da die Materialbeschaffung einigen Vorlauf braucht, starten wir mit der Infophase im Januar.

Am 18.1.23 um 17:30 Uhr findet das erste Infotreffen im Sandershaus statt.

Am 30.1.23 wiederholen wir die Infoveranstaltung um 16:30 Uhr noch einmal in Kurzform für alle, die am 18.1. nicht können (wenn möglich, bitte zum ersten Termin am 18.1. kommen!). Ab 17:30 Uhr geht es dann ins Vertiefungstreffen für alle, die ernsthaft weitergehen wollen.

Für alle Termine bitte anmelden!

Hier haben wir zur Orientierung mal ein paar Rahmenbedingungen zusammengeschrieben für ein gelingendes Solarselbstbau-Projekt:

  • Umkreis max. 15 km um Kassel
  • Jew. max. 30 kWp pro Solaranlage
    (entspricht ca. 100 Module / 150 m² Dachfläche)
  • Max. 30° Dachneigung
  • Solidarische Finanzierung über Bietrunde(n)
    – so wie in der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi)
  • Bautage: vorzugsweise Donnerstag, Freitag [+ Samstag]
  • Praktisch, wenn eh was am Dach gemacht wird!

Bitte macht euch vor den Treffen schon mal grob mit unserer Idee der Selbstbaugemeinschaft vertraut – auf unsere Seite findet ihr Texte und auch Podcasts, wo ihr schonmal reinhören könnt.

Noch Fragen?

Impulspapier Energiearmut

Energiearmut muss bekämpft werden!

Ideensammlung Bekämpfung von Energiearmut

Gemeinsam mit den Teilnehmenden eines Barcamps auf dem Barcamp am 8.10. in Fulda haben wir ein Impulspapier verfasst, um Bürgerenergie-Akteur*innen in die Verantwortung zunehmen, sich politisch, gesellschaftlich und auch ganz konkret für die Menschen vor Ort einzusetzen und die Energiearmut abzumildern, die diesen Winter vielen Menschen drohen wird.

Die Anregungen reichen von politischen Forderungen über überregionaler und lokaler Organisierung bis hin zu ganz konkreten, sofort umsetzbaren Maßnahmen, wie z.B. dem Verschenken von Balkonkraftwerken

Die Energiepreiskrise ist Ausdruck der geopolitischen und ökologischen Krisen und fordert von uns gesamtgesellschaftliche Solidarität. Die Menschen und ihre Grundbedürfnisse müssen nun im Vordergrund stehen und Abmilderungsangebote schnell, unbörokratisch und auf Augenhöhe organisiert werden.

Wir als Bürgerenergie-Akteur*innen haben aufgrund unserer Expertise und Ressourcen eine besondere Verantwortung, finden wir. Lasst sie uns nutzen!

Für eine gerechte Energieversorgung für alle!

Hier geht’s zum Impulspapier.

Kerstin Lopau (SoLocal Energy), Beate Petersen (BBEn-Rat), Amina Günther (Netzwerk Energiewende Jetzt!), Christian Gutsche (Bremer SolidarStrom), die Initator*innen den Energiearmut-Impulspapiers sitzen unter den im Barcamp gesammelten Vorschlägen
Kerstin Lopau (SoLocal Energy), Beate Petersen (BBEn-Rat), Amina Günther (Netzwerk Energiewende Jetzt!), Christian Gutsche (Bremer SolidarStrom), die Initiator*innen des Impulspapiers "packen an".

Nachbarschaftskreis Klimawende Bettenhausen Auftakttreffen

Bettenhausen: Auftakt des Nachbarschaftskreis Klimawende am 14.11.2022

Logo NBK Bettenhausen

Der nächste Nachbarschaftskreis Klimawende geht dank Förderung der Deutschen Postcode Lotterie im November in Bettenhausen an den Start.

Nach einem ersten Treffen im Juni auf dem ZukunftsDorf22 und dem ereignisreichen documenta-Sommer nutzen wir nun den ruhigen Herbst, um den Nachbarschaftskreis in Bettenhausen aufzubauen. Am 14.11.2022 um 19 Uhr laden wir alle Anwohner*innen in Bettenhausen zum Auftakttreffen in den Agathof ein. (Agathofstraße 48, 34123 Kassel)

Wir sind gespannt auf die Ideen, die die Bettenhäuser*innen einbringen, um ihren Stadtteil mit sozial-ökologischen Projekten zu gestalten.

Am 20.10.2022 wurde das Projekt beim Ortsbeirat Bettenhausen vorgestellt und wir haben schon wertvolle Hinweise erhalten. Wenn ihr Ideen habt, wo wir noch Werbung machen können, um möglichst viele Menschen im Stadtteil zu erreichen, meldet euch gerne!

Nachbarschaftskreis Klimawende Unterneustadt: Verstetigung

Unterneustadt: Regelmäßiger Veganer Mitbringbrunch

Veganer Brunch von oben

Seit Mai 2021 trifft sich der Nachbarschaftskreis Klimawende in der Unterneustadt monatlich im Hafentreff. Viele spannende Aktionen wurden geplant: Von einem Stand am Friedrichsplatz, über verschiedene Workshops (Klimafreundliches Kochen, nachhaltige Ernährung, Balkonkraftwerke…) bis hin zum Veganen Mitbringbrunch.

Der Nachbarschaftskreis in der Unterneustadt geht nun in die Verstetigungsphase über: Der Vegane Mitbringbrunch wird nun regelmäßig alle 3 Monate am letzten Sonntag im Monat stattfinden, wie üblich im Hafentreff. Die nächsten Termine: 06.11.22, 29.01.23, 30.04.23 Dort wird dann auch weiter Raum sein zum Zusammenkommen, Ideen Spinnen und weitere Projektplanungen für die Menschen in der Unterneustadt.

Den Nachbarschaftskreis gibt’s jetzt übrigens auch auf Instagram – gerne folgen:

Mehr zum Nachbarschaftskreis Klimawende in der Unterneustadt:

Inselsystem zum Ausleihen

Strom für die Bewegung.

Wir verleihen eine mobile Stromstation!

In Kooperation mit dem Sandershaus bieten wir ein Strom-Inselsystem zum Verleih an. Die Anlage haben wir für das temporäre ZukunftsDorf22 parallel zur documenta konzipiert und aufgebaut. Dort hat sie treu Solarstrom für das Dorf produziert.

Jetzt wollen wir diese Ressource im Auftrag des Sandershaus e.V. euch als Kasseler Akteur*innen zur Verfügung stellen, die Strom für ihre gemeinwohlorientierte Veranstaltung, Demo etc. benötigen.

Alle weiteren Infos findet ihr unter Veranstaltungen und dann Akku-System ausleihen.

Direktkredite erfolgreich eingesammelt

Wir haben's geschafft! 100.000€ für's Lager aus der Community

SharePic: Wir haben erfolgreich 100.000€ für den weiteren Lageraufbau per Direktkredit eingesammelt.

Wow, wir sind selber überrascht vom Erfolg unserer Darlehens-Kampagne und sehr froh über die Unterstützung aus der Community.

Knapp 15 Menschen haben nun Geld bei uns „gelagert“ – wir werden die Knete ganz konkret für den Aufbau weiterer Lagerka

Diese Aktion hat uns einmal mehr gezeigt: Manchmal muss man sich überwinden und um Hilfe fragen. Und dann bekommt man Unterstützung.* Und es ist natürlich eine schöne Wertschätzung unserer Arbeit!

Wer noch unterstützen möchte, kann natürlich auch immer gerne spenden 😉

*Wir sind uns bewusst, dass wir natürlich sehr privilegiert sind, dass wir Menschen in unserem Feld haben, die Geld „übrig“ haben und uns leihen können. Nicht jeder*jedem würde so großzügig geholfen wie uns. (Es gibt ja auch noch andere Kontexte, in denen Menschen um Geld oder auch einfach nur basale Unterstützung fragen und diese nicht bekommen!) Wir versuchen, möglichst verantwortungsvoll mit dem Geld umzugehen und z.B. Puffer aufzubauen, damit wir Menschen mit wenig(er) Geld auch Balkonkraftwerke ermöglichen können.

Infophase Solarselbstbaugemeinschaft 2023-01 beendet!

Selbstbaugemeinschaft 2023-01 geht in die Planungsphase

Nach zwei Infotreffen im September und Oktober mit ca. 40 Teilnehmenden gehen wir nun in die Planungsphase über mit denjenigen, die gerne ihre PV-Anlagen im gemeinschaftlichen Selbstbau installieren wollen.

Wieviele Projekte am Ende im ersten Halbjahr 2023 entstehen werden, werden wir an dieser Stelle wieder berichten.

Wer Interesse an einer Selbstbaugemeinschaft im Herbst 2023 hat, kann sich auch schon jetzt melden: selbstbau@solocal-energy.de

Verstärkung für’s Balkonkraftwerks-Team

Wir suchen wieder Balkonkraftwerks-Begeisterte für unser Team!

Das hier sind Anna und Arvid aus unserem Balkonkraftwerks-Team bei der Arbeit. Und sie suchen Verstärkung für ihr Team bei SoLocal Energy!

Hier geht es zur Stellenausschreibung (verlängert bis 6.11.).

Klimawende ist Handarbeit. Das gilt ganz besonders für das Klimahandwerk und damit auch für den Ausbau von Photovoltaik: Balkonkraftwerke wollen verschraubt, Außensteckdosen neu gesetzt, die Menschen im Gespräch bei ihnen zuhause dabei für mehr Klimawende in ihrem Leben motiviert werden. Öffentlichkeitsarbeit, Bildungsarbeit oder Lagerorganisation bringen Abwechslung in den Arbeitsalltag im Kollektiv.

Das klingt doch grandios – findest du nicht auch?

Falls du oder wer anders Lust hat, in solchen Rollen und mit passendem Hintergrund demnächst ins hauptamtliche Team unseres gemeinnützigen Handwerksverein SoLocal Energy einzusteigen, melde dich gern bis zum 6.11. mit unserem Bewerbungsformular im Anhang und gern auch mit einem Lebenslauf.

Wir freuen uns auf die Erweiterung unseres Kollektivs und insbesondere, von dir zu hören oder wenn du davon weitererzählst!

Lager aufbauen – mehr Projekte umsetzen – Energiewende beschleunigen

Unterstütze uns beim Lageraufbau

Um mehr Projekte schneller umsetzen zu können, wollen wir unser Lager erweitern. Unser Ziel ist es, innerhalb von 6 Wochen € 100.000 zu sammeln, um Projekte für die nächsten 3 Jahre zu planen. Für die Energiewende bedeuten € 100.000 konkret etwa 20 Paletten Solarmodule (ca. 200 kWp) oder 70 Balkonkraftwerkssets. Du kannst uns dabei mit einem Darlehen unterstützen!

Darlehensvertrag

FAQ

Warum braucht ihr das Geld?

Im Moment erreichen uns viele Anfragen. Das Interesse an Solarprojekten, die auf Solidarität und Nachbarschaftshilfe basieren, ist groß. Wir möchten alle Klima- und Energiewendeinteressierten in Kassel bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützen und freuen uns, dass unser Angebot gut angenommen wird. Aber obwohl wir mittlerweile zu sechst im Team sind, kommen wir den Anfragen kaum hinterher.

Was uns helfen kann, unsere Prozesse effizienter zu gestalten und damit mehr Projekte umsetzen zu können, ist ein gut bestücktes Lager. Um gute Preise machen zu können, müssen wir größere Mengen auf einmal bei den Händlern bestellen. Dafür fehlt uns derzeit die Liquidität, d.h. konkret Geld auf unserem Vereinskonto. Deswegen gehen wir gerade auf große Geldsammel-Tour: Wir wollen Darlehen einsammeln von unseren Unterstützerinnen, die wir dann direkt in Material investieren können.

Was ist ein „Nachrangdarlehen“?

Ein Nachrangdarlehen ist im Grunde ein normales Darlehen, der einzige Unterschied besteht im Falle einer Insolvenz. Sollte SoLocal Energy e.V. insolvent werden, werden die Forderungen aus diesen Darlehen nachrangig bedient. D.h. Forderungen und Ansprüche anderer Gläubiger des Vereins werden zuerst bedient. Außerdem kann die Rückzahlung der Darlehen und die Zahlung von Zinsen nicht verlangt werden, solange der Verein dieses Kapital zur Erfüllung seiner (nicht nachrangigen) fälligen Verbindlichkeiten benötigt. Das dient als Gläubigerschutz damit unsere Lieferanten sicher sein können, dass wir unsere Rechnungen bezahlen könne. Solange dieser Fall nicht eintritt, müssen die Zinsen natürlich ganz normal zurückgezahlt werden, wie es bei allen Darlehen üblich ist.

Warum habt ihr die Form des „Nachrangdarlehens“ gewählt?

Um als Verein mehr als 20.000 € nicht nachrangigen Krediten entgegennehmen zu können, bräuchten wir eine Banklizenz, da dies als erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft angesehen wird. Die damit verbundenen bürokratischen Hürden sind so hoch, dass sich das noch nicht einmal große NGOs leisten können, geschweige denn wir als kleiner Verein. Darlehen in Form von qualifizierten Nachrangdarlehen sind für uns der einfachste Weg zu einer gemeinschaftsorientierten Finanzierung zu kommen. Denn dafür ist keine Banklizenz erforderlich.

Wir hätten auch zu einer Bank gehen können, aber wir glauben, dass eine Finanzierung, die auf der Solidarität unserer Community basiert, besser zu unseren Werten passt.

Wie sicher bekomme ich das Geld zurück?

Das Geld, das wir derzeit sammeln, wird komplett in Materialien investiert. Konkret bedeutet das, dass wir damit Solarmodule, Wechselrichter usw. einkaufen. Deine Investition hat einen konkreten Gegenwert in Material, das wir dann für die Umsetzung verschiedener Photovoltaik-Projekte verwenden. Mit deinem Kredit werden wir keine Betriebskosten querfinanzieren, sondern die Mittel ausschließlich für den Ausbau unseres Lagers verwenden.

Natürlich haben wir keine Glaskugel, aber wir sind zuversichtlich, dass uns die Erweiterung unseres Lagers effizienter und dadurch zukunftssicherer macht. Die Nachfrage nach unseren Angeboten ist hoch und die Notwendigkeit des Klima- und Energiewandels wird in absehbarer Zeit nicht nachlassen. Mit den Krediten wollen wir unsere Liquidität stärken, um mehr Projekte realisieren zu können. Mit deren Überschüssen finanzieren wir unsere gemeinnützige Vereinsarbeit und bauen einige Rücklagen als Liquiditätspuffer zur Rückzahlung eurer Kredit auf.

Als Darlehensgeber*in hast du die Möglichkeit dich als Gast bei der jährlichen Mitgliederversammlung Einblick in die finanzielle Situation des Vereins zu verschaffen. Falls du bis dahin Fragen dazu hast, kannst du gerne Arvid Jasper (info@solocal-energy.de) kontaktieren mit deinen Fragen und der Info wann wir dich am besten erreichen können.

Gibt es eine Mindestdarlehenshöhe?

Ja, um den bürokratischen Aufwand für uns überschaubar zu halten, nehmen wir ausschließlich Kredite ab € 3.000.

Wie sieht es mit der Laufzeit und die Zinsen aus?

Die Darlehen sind nach 3 Jahren endfällig, d.h. wir geben Dir nach 3 Jahren, sofern Du Dein Darlehen nicht verlängern willst, all das Geld zurück, das Du uns geliehen hast. Die Zinsen sind jeweils nach 12 Monaten fällig.

Du kannst selbst entscheiden, wie viel Zinsen du für dein Darlehen haben möchtest. Eine niedrigere Verzinsung des Darlehens als marktüblich würde dazu dienen, unsere gemeinnützigen Aktivitäten und Vereinszwecke (Förderung von Klimaschutz, bürgerschaftlichem Engagement, Bildung und Verbraucherschutz) zu unterstützen.



Wir sind umgezogen!

Neue Räumlichkeiten in der Breitscheidstraße bezogen

Seit Anfang September haben wir nun endlich unsere neuen Büroräume im Cuambahaus bezogen! Nach der langen, größtenteils pandemiebedingten Homeoffice-Zeit sind wir sehr froh, mit unserem gewachsenen Team alle einem Ort sitzen zu können.

Ihr findet uns nun hier:

Das Büro ist nun in der

Breitscheidstraße 6
34119 Kassel

Unser Lager befindet sich weiterhin am
Königstor (genaue Adresse auf Anfrage)
34117 Kassel

Zweite Solarselbstbaugemeinschaft

Zweite Runde der Selbstbaugemeinschaft startet im Herbst - Bauherr*innen gesucht!

Die erste Solarselbstbaugemeinschaft ging Ende Juli zuende, jetzt sind wir auf der Suche nach Menschen und Projekten für die zweite Runde!

Dazu machen wir ein Infotreffen am 19.09.22, 17 Uhr im ZukunftsDorf22. Es werden keine Vorkenntnisse benötigt, lediglich das Interesse, sich in eine Gruppe und für die eigene Solaranlage einzubringen.

Wir machen KEINE reine Solarberatung und Dienstleistung, sondern wünschen uns, dass wir auf Augenhöhe zusammen die Projekte umsetzen können.

Hier gibt es einen kleinen Bericht über die Geschichte der ersten Selbstbaugemeinschaft:

Wenn du dich erstmal einhören möchtest, empfehlen wir dir eine Folge des Myzelium-Podcast, in dem wir alles ziemlich genau erklären:

Hier haben wir zur Orientierung mal ein paar Rahmenbedingungen zusammengeschrieben für ein gelingendes Solarselbstbau-Projekt:

  • Umkreis max. 15 km um Kassel
  • Jew. max. 30 kWp pro Solaranlage
    (entspricht ca. 100 Module / 150 m² Dachfläche)
  • Max. 30° Dachneigung
  • Solidarische Finanzierung über Bietrunde(n)
    – so wie in der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi)
  • Bautage: vorzugsweise Donnerstag, Freitag [+ Samstag]
  • Praktisch, wenn eh was am Dach gemacht wird!

Erfolgreicher Abschluss der ersten Selbstbaugemeinschaft

3 Haushalte, 3 Solaranlagen und viele Helfer*innen!

Ende Juli haben wir erfolgreich die dritte Solaranlage der ersten Selbstbaugemeinschaft fertiggestellt. ENDLICH, schließlich haben wir uns schon im Februar für die Baustellenplanung getroffen (lest hier, wie alles begann). Ein Krieg, die Pandemie und massive Lieferschwierigkeiten sind uns dazwischen gekommen, sodass wir uns gedulden mussten, aber an 4 Wochenenenden im Juni und Juli konnten wir dann endlich auf’s Dach.

Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne unsere mutigen Bauherr*innen, die sich auf das Experiment mit uns eingelassen haben!

Also, ein erster großer Dank an

Christian,

Holger und

May-Britt

für euer Vertrauen, die Logistik und natürlich eure tolle Verpflegung während der Baustellen-Tage!

Der nächste große Dank geht an all die freiwilligen Helfer*innen, die aus den verschiedensten Motivationen mitgemacht haben: Sei es, um ihre Freund*innen zu unterstützen, etwas über PV zu lernen, einfach mal wieder was Sinnvolles mit den Händen zu tun oder ganz konkret etwas für den Klimaschutz zu tun. Ganz gemäß dem Motto „Machen statt Motzen!“ Auch, wenn ihr teilweise „nur“ einen halben Tag da wart: Ohne euch wären wir nur halb so schnell gewesen:

Zwei Hände schlagen ein, Werkzeuge im Hintergrund.

Ahmad Rabi
André
Andreas
Christoph
Ingo
Jakob
Jonas
Kaja
Kira
Konstantin
Michael
Mira
Pauline
Pauline
Rabea
Rana
Tina
Winfried

Jetzt fehlt nur noch eine Solarparty – to be announced soon!

Wir machen jetzt erstmal eine kurze Sommerpause, in der wir Benny verabschieden und Angélica Zeit hat, sich tiefer in die neuen Projekte einzuarbeiten.

Sonnige Solar-Grüße vom Selbstbau-Team bei SoLocal Energy
Angélica, Anne, Benny und Kerstin

PS: Du möchtest auch ein Selbstbau-Projekt auf deinem Dach starten oder in den Mitbau-Pool? Dann meld dich sehr gerne bei uns!

Das sagt ein Mitglied

Großartiges Gefühl, nach 4 Tagen intensiver Arbeit eine eigene PV-Anlage auf dem Dach zu haben!
Vielen, vielen Dank an alle SoLocal-Expert*innen und alle, die mitgeholfen haben!!!

Holger

Mitglied der Selbstbaugemeinschaft

Baustelle bei Holger & Karin: 7,5 kWp Ost-West

Baustelle bei May-Britt: 7,88 kWp Süd

Baustelle bei Christian: 6,75 kWp Ost-West (Flachdach)

Neues Teammitglied Elmira

Herzlich Willkommen, Elmira!

Aus Interesse an Naturwissenschaften und der Struktur der Welt habe ich nach meinem Schulabschluss begonnen Physik zu studieren. Während meines Bachelors habe ich die Grundlagen der Festkörper- und Materialphysik näher kennengelernt. Gekoppelt mit meinem Wunsch einen Beitrag für den Schutz der Umwelt zu leisten, habe ich mich dazu entschieden für meinen Master in den Bereich der Erneuerbaren Energien zu gehen.

Ich habe Mitte Juni bei SoLocal Energy im Bereich Balkonkraftwerke angefangen.

Mit jedem Balkonkraftwerk, das wir fertig installieren, merke ich, dass es für mich sehr große Bedeutung hat, teil von SoLocal Energy zu sein, da mit jedem kleinen Schritt meine Wünsche näher kommen!

Erreichen könnt ihr mich unter elmira.asghari@solocal-energy.de und und 0561 / 4739 169-7

 

Hier geht’s zur Team-Übersicht.

Neues Team-Mitglied Angélica

We proudly present: Angélica

Seit Anfang Juli Angélica im Selbstbau-Team dabei und übernimmt schrittweise Bennys Aufgaben.

Hier stellt sie sich vor:

Schon während meiner Schulzeit habe ich mich sehr für die Energiewende interessiert. Vor allem, weil es in meinem Heimatland Kolumbien ein enormes Potenzial gibt. Mich treibt die Idee an, dass eine Energiewende von unten, bürgernah und demokratisch nicht nur zur Dekarbonisierung des Energiesystems führt, sondern auch den sozialen Wandel vorantreiben und zur Lösung anderer gesellschaftlicher Probleme beitragen kann. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, nach meinem Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik ein Master-Studium in “ Regenerative Energien und Energieeffizienz“ zu absolvieren, in dem ich nicht nur technische, sondern auch regulatorische, ökologische und soziale Aspekte der Energiewende kennenlernen konnte. In meiner Masterarbeit habe ich mich mit Energiegenossenschaften in Kolumbien beschäftigt, was mir auch einen Einblick in die Herausforderungen einer demokratischen Energiewende gegeben hat.

Es macht mir großen Spaß, die Energiewende nicht nur theoretisch, sondern nun auch praktisch mit meinen Händen voranzutreiben. Im Selbstbau-Team darf ich mit anpacken und genieße die abwechslungsreiche Aufgabe zwischen Schreibtisch und Baustelle. Die Mischung aus technischen und organisatorischen Aufgaben reizt mich und ich freue mich darauf, mich mit meinen Ideen in das SoLocal-Team einzubringen und das Konzept der Selbstbaugemeinschaften weiterzuentwickeln.

Erreichen könnt ihr mich unter angelica.gamarra@solocal-energy.de und 0561 / 4739 169 – 6


Hier geht’s zur Team-Übersicht.

Team-Entwicklungen

Wir wachsen schon wieder!

Benny verlässt uns zwar, aber dafür haben wir tolle neue womanpower an Board: Angélica und Elmira sind seit Anfang Juli im Team dabei. Herzlich willkommen!

Elmira ist im Balkonkraftwerks-Team angesiedelt und kümmert sich zukünftig um unser (auch wachsendes) Lager.

Angélica kommt ins Selbstbau-Team und übernimmt Bennys Aufgaben der PV-Planung und Bauleitung, gemeinsam mit Kerstin.

In den kommenden Wochen stellen sie sich auch hier im Blog vor.

Hier geht’s zur Team-Übersicht.

PS: Leider hat die Pandemie bisher verhindert, dass wir uns alle live treffen konnten. Deswegen gibt es nur einen Screenshot…wir wollen aber unbedingt bald schöne neue Teamfotos machen!

Mitgliederversammlung 2022

Mitgliederversammlung #2 des SoLocal Energy e.V.

Am 21.06.2022 fand die 2. reguläre Mitgliederversammlung des gemeinnützigen SoLocal Energy e.V. auf dem ZukunftsDorf22 statt. Die mittlerweile 30 Mitglieder trafen sich teils vor Ort, teils online wegen der andauernden Pandemie.

Wir (der Vorstand) haben berichtet von den vielen Projekten, die wir im letzten Jahr angestoßen haben, Einblick in die Finanzen gegeben und unseren neuen Teammitglieder vorgestellt. Bei der Wahl des Vorstands haben wir unseren Mitgründer Benny verabschiedet, er bleibt der Solarbranche erhalten, aber an anderer Stelle. Wir sind sehr dankbar über den gemeinsamen Weg und freuen uns, dass Anni, die seit November im Bereich Balkonkraftwerke arbeitet und mittlerweile offiziell Kollektivistin geworden ist, sein Vorstandsamt übernimmt.

Danke für die Unterstützung an unsere Mitglieder, es fühlt sich einfach toll an, so eine Community im Rücken zu haben!

Im Anschluss an den offiziellen Teil haben einige Mitglieder ihre Ideen für eigene Projekte eingebracht, wie z.B. einen Solar-Bastelworkshop für Kinder & Jugendliche oder Balkon-Botschafter*innen. Außerdem haben wir die Insel-Solaranlage für das ZukunftsDorf22 vorgestellt und es gab Testfahrten mit SolarLa, unserem klimaneutralen Schwerlastenrad von VELOAD.

Du hast auch Ideen? Dann werd Mitglied und meld dich bei uns!

Sonnenstrom für’s Sandershaus

44 kWp-Solaranlage für das Sandershaus

15 Menschen x 8 Tag = 44 kWp neu-installierte Photovoltaik-Leistung auf dem Kasseler Kulturzentrum Sandershaus !

Das Solarprojekt in Selbstbauweise war für uns ein „Projekt außer der Reihe“, das heißt außerhalb der Selbstbaugemeinschaften. Trotzdem gab es viele fleißige Helfer*innen aus dem Sandershaus-Umfeld und unserem Mitbau-Pool und wir kamen schnell voran trotz teils hoher Temperaturen und einer ziemlich großen Dachfläche. Die Anlage hat eine Ost-West-Ausrichtung für einen optimalen Eigenverbrauch. Höhenangst ist bei niemandem aufgetaucht, weil wir uns auf dem Flachdach mit Attika (also einer halbhohen, umlaufenden Mauer auf dem Dach) sehr sicher fühlen konnten. Absolutes Highlight war das Mittagessen von Amal, der auch das Restaurant im Sandershaus betreibt und uns kulinarisch vom Feinsten verwöhnt hat! (Absolute Empfehlung, es gibt auch einen tollen Biergarten!)

Die schicken Bilder stammen teils von Jan & Juliane, die uns mit ihrer Drohne besucht haben, danke herzlichst auch an euch!

Und der Riesen-Dank geht natürlich an alle Helfer*innen für ihre tatkräftige Unterstützung! <3

Falls ihr auch in unseren Mitbau-Pool und bei den nächsten Baustellen helfen wollt, schreibt einfach eine Mail an info@solocal-energy.de

Erfolgreicher Auftakt der Wattbewerb-Kampagne in Kassel

Kasseler Wattbewerb-Gruppe startet durch

Gruppenbild vom Wattbewerb-Kampagnennachmittag

Wir haben gemeinsam einen Plan für Kassel geschmiedet! Am Sonntagnachmittag, den 3.7.22, nahmen wir uns bei Kaffee & Kuchen die Zeit, strategische Ziele für das Solar-Bündnis zum Wattbewerb festzulegen und konkrete weitere Aktionen zu planen.

Der Fokus liegt dabei zukünftig auf Solarspaziergängen zum Einstieg ins Thema, Themenabend zu den verschiedensten Solar-Themen und Öffentlichkeitsarbeit, um die städtische Solarkampagne (Infos dazu folgen) bestmöglich zu unterstützen.

Mehr zum Wattbewerb in Kassel hier.

Hier einige Eindrücke:

Erster Kasseler Solarspaziergang mit 5 Stationen in Wilhelmshöhe

Kasseler Wattbewerb-Bündnis startet ersten Solarspaziergang durch Wilhelmshöhe

Am Freitag, den 20.05.22 sind ca. 20 Personen der Einladung des Kasseler Wattbewerb-Bündisses gefolgt und haben sich auf einen Spaziergang durch den Stadtteil Wilhelmshöhe begeben.

Auf einer Strecke von ca. 2 km konnten an fünf Stationen die verschiedensten Solaranlagen besichtigt werden. Von Schuldächern, über Mieterstromprojekte bis hin zu Solaranlagen mit Batteriespeicher.

Trotz Regenwetter zum Spaziergang stehen auch in Kassel weiter alle Zeichen auf volle Kraft voraus für die Solarwende.

Mehr zum Wattbewerb in Kassel hier:

30 Solarpionier*innen beim Balkonkraftwerksworkshop im Hafentreff

Solarwende in der Unterneustadt

Arvid beim Balkonkraftwerksworkshop

Anlässlich des Tags der Nachbarn haben sich am Samstag, den 21.05. ca. 30 Kasseler Solarbegeisterte zu einem Workshop im Hafentreff eingefunden. Kerstin Lopau und Arvid Jasper vom Kasseler Solarverein SoLocal Energy e.V. gaben einen detaillierten Einblick darin, wie sich auch Mieter*innen ganz aktiv für die lokale Energiewende einbringen können.

Ein Balkonkraftwerk spart nicht nur 10-20% der jährlichen Stromkosten, sondern ist auch ansteckend: Je mehr Solaranlagen in der Nachbarschaft sichtbar sind, desto eher lassen sich auch die anderen Nachbar*innen für eine eigene PV-Anlage begeistern.

An erster Stelle sollte natürlich immer stehen, die Dächer mit Solarpanelen vollzumachen, um so schnell wie möglich unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Wo dies nicht möglich ist, ist der Balkon eine gute Alternative für Mieter*innen, um Strom für die eigene Grundlast zu produzieren.

Der Workshop bot neben den Informationen aus dem Vortrag auch die Möglichkeit, ein Balkonkraftwerk „live“ zu erleben: Am Gartenzaun vor dem Hafentreff wurde ein Mini-Solarkraftwerk am Gartenzaun vor dem Hafentreff installiert und die Teilnehmenden konnten selbst Hand anlegen. In einigen Wochen wird das Solarmodul dann an einem Balkon des Gebäudes in der Hafenstraße 17 final montiert.

 

Der Workshop fand statt in Kooperation mit dem Hafentreff und ist ein Projekt des Nachbarschaftskreises Klimawende in der Unterneustadt. Wer den Workshop verpasst hat, findet im Veranstaltungskalender neue Termine.

Kein Platz für Klimakrisenleugnung und Verschwörungsmythen

Gemeinsame Erklärung der hessischen BNE-Akteur*innen

Gemeinsame Erklärung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, der hessischen Netzwerke Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Umweltbildungszentren zu Klimawandelleugnung und rechtsextremen Ideologien im Natur- und Umweltschutz

Werte und Verantwortung

Hessische BNE-Netzwerke,  Umweltbildungszentren und das Umweltministerium sind weltoffen und treten für Menschenrechte und Demokratie, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Generationengerechtigkeit ein. Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen weltweit und eine global nachhaltige Entwicklung ist Menschenrecht. Hierfür tragen wir alle Verantwortung.

Krisen und Verunsicherung

Weltweite Krisen wie der anthropogene Klimawandel stellen Lebensentwürfe in Frage, sie führen zu Verunsicherung und  Entsolidarisierung. Dies ist Nährboden für Verschwörungserzählungen  und demokratiefeindlichen Populismus.

Desinformation und Verschwörungserzählungen

Wir sind beunruhigt, dass Desinformation und scheinwissenschaftliche  Aussagen zum Klimawandel sowie rechtsradikale pseudoökologische  Denkfiguren verbreitet werden. Immer stärker dringen sie bis in die Mitte der Gesellschaft vor und diskreditieren damit das demokratische  Gemeinwesen. Rechtsextreme Organisationen vereinnahmen Natur- und Umweltschutz unter dem Begriff Heimatschutz. In sozialen Medien  diffamieren sie Engagierte und versuchen, lokale Initiativen zu unterwandern.

Wissenschaft und Wissen

Dem treten wir in unserer Bildungsarbeit entschlossen entgegen.  Grundlage sind dabei die genannten Werte und der aktuelle Stand der  wissenschaftlichen Erkenntnisse. Dieser ist nie endgültig, aber die  bestmögliche Annäherung an die reale Welt. Meinen und Glauben  ersetzen nicht Wissenschaft.

Bildung und Partizipation

Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kompetenzen für eine  zukunftsfähige Entwicklung. Sie stärkt Menschen im Umgang mit  Verunsicherungen, komplexen, uneindeutigen Situationen und Zielkonflikten, fördert Empathie und vermittelt Wissenschafts- sowie  Medienkompetenz. Sie bahnt Engagement im Sinne der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) an, ermöglicht Beteiligung an Transformationsprozessen und Demokratie als Lebensform. Angesichts  der Herausforderungen des demokratiefeindlichen Populismus müssen innerhalb von BNE die politische Bildung und das Globale Lernen gestärkt werden.

Haltung und Handeln

Hessische BNE-Netzwerke, Umweltbildungszentren und das  Umweltministerium werden Klimawandelleugnung und Verschwörungserzählungen, rechtsextremen Ideologien im Natur- und Umweltschutz und Populismus, die sich allesamt einem faktenbasierten Weltbild verschließen, keine Plattform bieten.

Medienschau März – April 2022

SoLocal Energy in den Medien

März - April 2022

Hier eine kleine Übersicht der vergangenen Medienauftritte:

BNE-Preis

Wir sind nominiert! Für den Nationalen Preis Bildung für Nachhaltige Entwicklung der UNESCO-Kommision, in der Kategorie „Newcomer“. Am 18.5. ist die offizielle Verleihung in Berlin, bis dahin heißt es Daumen drücken!

Video-Porträt

Patagonia hat im Rahmen seiner europäischen Bürgerenergie-Kampagne „We the Power“ ein kleines Porträt über uns veröffentlicht:

Rückblick Klimawende in der Unterneustadt

Zwei wunderbare Nachbarschaftsaktionen in der Unterneustadt

Geplant vom Nachbarschaftskreis Klimawende in der Unterneustadt, haben die ersten beiden Aktionen im Stadtteil stattgefunden.

Online-Kochworkshop

Am 09. April haben ca. 20 Teilnehmende am Online-Kochworkshop „Klimafreundlich Kochen in Kassel“ mit Tochas Tellergrün teilgenommen. Das Menü bestand aus einem Gurkensalat als Vorspeise, einem veganen Gulasch als Hauptspeise und Zimt-Apfelküchlein als Nachspeise. Als das Essen köchelte, gab es einen kleinen Input zum Thema klimafreundliche Ernährung. Besonders erfreulich: Nicht nur bereits überzeugte Veganer*innen haben mitgekocht, auch Menschen mit nicht viel veganer Vorerfahrung haben sich auf das Menü eingelassen. Am Ende hat es allen geschmeckt!

Veganer Mitbringbrunch zum Tag der Erde

Am 24.4. wurde der Tag der Erde in Kassel gefeiert. Zu diesem Anlass hat der Nachbarschaftskreis einen veganen Mitbringbrunch im Hafentreff ausgerichtet. Ca. 40 Menschen sind der Einladung gefolgt und haben über den Tag verteilt immer neue vegane Köstlichkeiten mitgebracht: Zwischen Bulgursalat und Linsenpastete, Bratlingen und Spießen oder auch verschiedenen Kuchen konnte man sich kaum entscheiden, bis der Magen schon voll war. Besonderes Highlight: Sebastian von Ferment34 hatte einige fermentierte Produkte wie Kimchi und Chutney dabei und hat Einblicke in seine Gemüseverwertungsarbeit gegeben. Zusammen wurde auch einiges an Spenden für das Aktionsbündnis Deutschland hilft zur Unterstützung in der Ukraine gesammelt.

Wir freuen uns, dass die Aktionen in der Unterneustadt gut angenommen werden!

Nächste Aktionen bereits geplant

Die nächste Gelegenheit: Ein Balkonkraftwerkshop am 21.5., wieder im Hafentreff!

Der Wattbewerb: Ein Solar-Bündnis für Kassel

Der Solarwettstreit auch in Kassel: Wattbewerb sucht Mitstreiter*innen!

Wattbewerb Logo orange

Die Stadt Kassel hat am 2. Februar 2022 offiziell beschlossen beim Wattbewerb mitzumachen!

Dieser bundesweite Wettbewerb fordert Städte und Gemeinden heraus, die lokale Energiewende durch den Ausbau von Photovoltaik massiv voranzutreiben. Ziel ist es, die installierte Photovoltaik-Leistung schnellstmöglich zu verdoppeln. Für Kassel bedeutet das, die aktuell installierte Leistung pro Einwohner*in von 183 Watt Peak (Wp) auf 366 Wp auszubauen. Kassel steigt ein auf Platz 26 der 41 beim Wattbewerb teilnehmenden Großstädte (Stand 29.04.22). Hier geht es zum Städtevergleich: https://plattform.wattbewerb.de/ranking.

Die Solarwende muss überall stattfinden und stellt auch in Kassel eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar – deswegen wurde der Wattbewerb Kassel ins Leben gerufen.

Wir sind überzeugt: In einer Stadt, in der die große Solar-Firma SMA, das renommierte Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik und die Universität mit Nachhaltigkeits-Schwerpunkt angesiedelt sind, muss mehr gehen als Platz 25! Laut Solarkataster der Stadt besteht allein auf den Dächern der ein Potenzial von rund 500 MW, von dem jedoch nur 40 MW ausgeschöpft werden.

 

Lasst uns gemeinsam durchstarten für die Solarwende in Kassel!

Erster Kasseler Solarspaziergang: 20. Mai 2022

SharePic Einladung Solarspaziergang 20.5.22

Am Freitag, den 20.5. um 18 Uhr findet der erste Kasseler Solarspaziergang durch Wilhelmshöhe statt. Auf einer Tour durch den Stadtteil schauen wir uns gemeinsam bestehende Solaranlagen an und hören Erfahrungen der Betreiber*innen.

Treffpunkt: Schulhof der Reformschule, Schulstr. 2.

Weitere Infos: Solarspaziergang Wilhelmshöhe

Du hast Lust, beim Wattbewerb anzupacken?

Dann nimm am Einstiegs-Webinar am 31.05.22 teil und lerne uns kennen. Wir freuen uns über weitere Mitstreiter*innen.

Einstiegs-Webinar zum Mitmachen, 31.05.22

Wer sich über die Aktivitäten der Wattbewerb-Gruppe informieren möchte, ist herzlich zu einem Info-Webinar am Dienstag, den 31.5. um 20 Uhr eingeladen.

Wir werden euch vorstellen, welche Ideen wir bisher gesammelt haben, um die Solarwende in Kassel zu entfesseln – und wir sind gespannt auf EURE Ideen!

Natürlich gibt es auch Raum für eure Fragen und dafür, wie ihr mitmachen könnt in unserer Gruppe.

Hier geht’s zur Veranstaltung.

Kampagnennachmittag: Samstag, 03.07.22

Aufbauend auf dem Einstiegs-Webinar und den bisherigen Treffen wollen wir gemeinsam einen Plan für Kassel schmieden und ein Solarbündnis gründen! Am Samstagnachmittag von 14 bis 17 Uhr nehmen wir uns bei Kaffee & Kuchen die Zeit, strategische Ziele für das Solar-Bündnis zum Wattbewerb festzulegen und konkrete weitere Aktionen zu planen.

Hier geht’s zur Veranstaltung.

Sonne an!

Alle aktuellen Informationen sind dann laufend hier zu finden:

solocal-energy.de/wattbewerb-kassel/

Symbolbild Bürgerenergie: Viele kleine Fische im Schwarm vertreiben den "big fish" Fossile Industrie

Workshopreihe Frauen für die Energiewende

Balkonmodule für mehr Klimaschutz

Kooperationsveranstaltung mit Energiewende Jetzt!

Es ist der perfekte Zeitpunkt, mehr Menschen für die Energiewende zu begeistern und bereits engagierte Gruppen zu diversifizieren. Ein Großteil der Menschen, die sich momentan für Bürger:innenenergie einsetzen, sind Männer. Die dreiteilige Workshopreihe „Frauen* in der Energiewende“ möchte den Kreis nun um motivierte Frauen erweitern. In den Workshops lernen Frauen* sich gegenseitig unterstützend alles über Balkonmodule und sind danach bestens ausgerüstet, Wissen zu diesem Thema zu teilen und andere Menschen für die Energiewende zu begeistern.  

Frauen für die Energiewende – Balkonmodule für den Klimaschutz: Workshops in Magdeburg, Mainz und Kassel

In den Workshops vor Ort lernen die Teilnehmerinnen Balkonmodule im Detail kennen. Warum ist es sinnvoll sich ein Balkonmodul anzuschaffen? Wie werden die Module zusammengebaut und woraus besteht so ein Modul eigentlich? Neben den fachlichen Impulsen wird es einen praktischen Teil geben, bei dem die Teilnehmerinnen eine Möglichkeit kennenlernen, Balkonmodule zu installieren. Und es gibt viel Raum für Fragen und zum Austausch

Magdeburg: 07.05.2022; 10:00-14:15 Uhr Zum Flyer Zur Anmeldung in Magdeburg

Mainz: 14.05.2022; 10:00-14:15 Uhr Zum Flyer Zur Anmeldung in Mainz

Kassel: 28.05.2022; 10:00-14:15 Uhr Zum Flyer  Zur Anmeldung in Kassel

Frauen für die Energiewende – Onlineworkshops Balkonmodule für den Klimaschutz

Der Vor-Ort Workshop wird durch zwei Onlineworkshops ergänzt. Diese beschäftigen sich mit dem Betrieb von Balkonmodulen sowie mit öffentlichkeitwirksamen Aktionen zur Energiewende. Die Workshops können auch einzeln gebucht werden.

Workshop 2: 03.06.2022: Balkonmodule technisch verstehen und betreiben

Hier dreht sich alles rund um den Betrieb des Balkonmoduls: Wann lohnt sich ein Balkonkraftwerk und wie nutze ich es effizient? Wie geht der Netzanschluss, wie die Anmeldung für den Stromzählerwechsel und im Marktstammdatenregister usw.?  Zur Anmeldung

Workshop 3: 10.06.2022: Balkonmodule für die Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen nutzen

Wie können möglichst viele Menschen für die Energiewende begeistert werden, und wie kann ich einen Beitrag leisten? Balkonmodule lassen sich sehr gut für die Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen nutzen.  Darum wird es in diesem Workshop gehen. Vorgestellt werden unter anderem konkrete Beispiele der Klimakommunikation und von Aktionen sowie die Möglichkeit des Engagements in Energiegenossenschaften. Sie erhalten zudem ein Aktionspaket, mit dem Sie selbst aktiv werden können, um Menschen im eigenen Umfeld für die Energiewende und Balkonmodule zu begeistern. Zur Anmeldung 

*Das Sternchen hinter Frauen* meint alle Menschen, die sich als Frauen definieren, unabhängig von dem Geschlecht, das diesen Menschen bei der Geburt zugewiesen wurde.

In Kooperation mit

Solarselbstbau auf dem Sandershaus

Mitbauer*innen für Selbstbaustelle am Sandershaus gesucht!

13. - 22- Mai 2022

Aufruf Mitbauer*innen gesucht für Solarselbstbau am Sandershaus

+++ UPDATE 09.05.2022 +++

Hallo liebes Sandershaus-Selbstbau-Team,

die Baustelle rückt näher und wir freuen euch schon sehr, mit euch ab Freitag die Photovolatik-Anlage aufs Sandershaus zu bauen! Hier kommen noch ein paar letzte Infos.

Ihr habt euch ja alle bereits in den dudle eingetragen, hier noch mal der Link: https://dud-poll.inf.tu-dresden.de/Sandershaus_Solar/

Wir würden euch bitten, euch möglichst nur an den Tagen (oder halben Tagen) einzutragen, an denen ihr wirklich auch plant zu kommen, damit wir besser einschätzen können, wie viele Leute vor Ort sein werden. Auf jeden Fall können wir an allen Tagen noch Unterstützung gebrauchen, also fragt gerne auch noch eure Freund*innen. Wir treffen uns morgens zu den im dudle angegebenen Zeiten am Sandershaus (Sandershäuser Str. 79, 34123 Kassel) und starten erst mal mit einer Sicherheitsunterweisung. Dann sprechen wir auch ab, wer welche Aufgaben übernehmen kann und möchte. Wer zum Beispiel nicht so gerne aufs Dach möchte, kann auch Aufgaben am Boden übernehmen. Um 14 Uhr wird es noch mal eine Sicherheitsunterweisung geben, das ist also ein guter Zeitpunkt um für den Nachmittag dazuzukommen.

Die Sicherheitsunterweisung findet ihr hier. Das könnt ihr euch also auch gerne schon mal anschauen, muss aber nicht.

Wichtig ist, dass ihr euch gut gegen die Sonne schützt, da es auf dem Dach keinen Schatten gibt. Wenn ihr Arbeitshandschuhe und Sicherheitsschuhe habt, bringt diese gerne mit. Ansonsten könnt ihr das aber auch von uns bekommen. Zieht euch am besten „olle“ Kleidung an, die auch dreckig werden darf. Mittags wird es Verpflegung geben, aber ein paar veganes Snacks für alle sind natürlich auch willkommen

Wir bitten euch, am Morgen vor dem Baustellentag einen Schnelltest zu machen, damit sich alle wohl fühlen können. Ein Selbsttest reicht völlig aus, ihr braucht keinen offiziellen Test. Falls ihr das vergesst, haben wir aber auch noch Tests vor Ort.

Meldet euch gerne, falls ihr noch Fragen habt. Ansonsten sehen wir uns bald auf der Baustelle!

Bis dahin,

euer SoLocal-Team

Liebe Menschen aus unserem Solar-Selbstbau-Pool!

Wir freuen uns mega, dass wir euch heute endlich die erste Einladung zu einer Baustelle von uns schicken können!

Wir haben den Auftrag erhalten für das Sandershaus eine Photovoltaikanlage zu bauen. Das Sandershaus ist ein Kulturzentrum in Kassel Bettenhausen. Unter dem Dach des denkmalgeschützten Gebäudes (!) finden viele Dinge Platz: Bar, Kultur, Musikprojekte, Kochgruppen, Konzerte, Theater, Repariercafe, Machbarschaft (Upcycling), Freie Werkstatt, Netzwerken, Hostel, Geflüchteten Unterkunft und vieles mehr. Wenn euch mehr interessiert, was im Sandershaus so läuft, schaut mal hier vorbei: https://www.facebook.com/Sandershaus/

Wenn ihr uns beim Bauen helft, gestaltet ihr also nicht nur aktiv bei der Klimawende mit, sondern unterstützt auch ein richtig tolles Projekt in Kassel!

Es sind wirklich keine Vorkenntnisse nötig, um mithelfen zu können! Das Dach ist ein Flachdach und hat eine hohe umlaufende Attika. Die Werkzeuge, die wir euch in die Hand drücken werden sind: Inbusschlüssel, Hammer und ggf. Maulschlüssel 😉

Aufs Dach des Sandershauses bauen wir mit euch 134 Module – eine Menge Arbeit, die wir auf 2 lange Wochenenden im Mai verteilen möchten. Wie immer auf unseren Baustellen, wird von Anfang bis Ende eine Person von SoLocal Energy mit dabei sein. Folgende Termine könnt ihr euch bereits vormerken:

  • Freitag, 6.Mai, 17h00 bis 19h00: Infoabend Solarselbstbau auf dem Sandershaus
    • Anne und ich (Benny) werden euch das Projekt vorstellen und haben Zeit für alle eure Fragen zum Mitbauen
  • Freitag, 13. Mai, Erster Bautag von 12h00 bis 18h00:
  • Samstag und Sonntag, 14. und 15. Mai, Bauen von 10h00 bis 18h00
  • Mittwoch (18.Mai) und Donnerstag (19.Mai), Bauen von 14h00 bis 18h00
  • Freitag, 20.Mai, Bauen von 12h00 bis 18h00
  • Samstag und Sonntag, 21. und 22. Mai, Bauen von 10h00 bis 18h00

Ihr könnt euch schon jetzt eintragen zum Mitbauen über dieses Dudel: https://dudle.inf.tu-dresden.de/Sandershaus_Solar/
Bitte beachtet, dass wir ohne eure Hilfe nicht fertig werden mit der Baustelle 😉 Also kommt auch, wenn ihr euch eingetragen habt oder sagt per Mail ab. Außerdem wichtig: Es gibt zu Arbeitsanfang jeweils eine Sicherheitseinweisung. Ohne Teilnahme daran könnt ihr nicht mitbauen und wir können euch nicht mitversichern. Ich werde täglich jeweils um 10h00 und um 14h00 (bzw. 12h an Freitagen) eine Sicherheitseinweisung anbieten.

Falls ihr Sicherheitsschuhe ausleihen möchtet, meldet euch gern mit Schuhgröße und Mitbaudatum bei mir!
Falls ihr Höhenangst habt: es gibt fast dauerhaft auch sinnvolle und hilfreiche Bodenarbeiten!
Falls ihr die Mail weiterleiten wollt: gerne 🙂

Wir werden all das und noch viel mehr auch beim Infoabend am Freitag, den 6.Mai von 17h00 bis 19h00 erklären. Meldet euch gern über eure Eintragung im Dudel hierzu an, dann wissen wir, welchen Tisch wir reservieren müssen.
Bei dem Infoabend wird es ausschließlich um die Anlage auf dem Sandershaus gehen, nicht um Fragen zu privaten Anlagen. Ihr werdet aber sicher auch einiges über eure eigenen (potenziellen) Anlagen lernen können 😉

Ich freu mich auf Euch im und auf dem Sandershaus!

Benedikt

Stellenausschreibung Solarselbstbau / Lager / Finanzen

Wir brauchen wieder Verstärkung!

Solarselbstbau_Das Selbstbau-Team

Wir bei SoLocal Energy e.V. sind auf der Suche nach einem neuen Teammitglied – mit Perspektive auf langfristige Tätigkeit im Kollektiv.

Aktuell haben wir Bedarfe in folgenden Bereichen:

  • Solarselbstbau: Selbstbau-Interessierte und potentielle PV-Projekte aufspüren,
    Planung/Projektierung der PV-Anlagen, Anleitung & Durchführung von Dach-Montagearbeiten
    mit Laien, Bauleitung, Koordinierung verschiedener Bau-Gewerke, Anschluss von PV-Anlagen
    (hierfür wäre ein vorhandener TREI-Sachkundenachweis ideal)…
  • Lager & Material: Einkauf für die Bereiche Solarselbstbau und Balkonkraftwerke,
    Lagerorganisation…
  • Finanzen: Buchhaltung, Kontakt zum Steuerberater, Steuererklärungen, Controlling, Anträge zur
    Finanzierung von neuen Vereinsprojekten schreiben…

Alle weiteren Infos in der Stellenanzeige unten (und hier als pdf). Auch wenn du Fragen hast, meld dich sehr gerne!

Wir sind gespannt und freuen uns auf den Teamerweiterungsprozess!

Sonnige Grüße vom SoLocal Energy-Team
Anna, Anne, Arvid, Benny und Kerstin

2022-04_Stellenausschreibung-Solarselbstbau-Lager-Finanzen-001
2022-04_Stellenausschreibung-Solarselbstbau-Lager-Finanzen-002

Wenn du dich bewerben möchtest, schick bitte die pdf ausgefüllt an info@solocal-energy.de.

Leite die Ausschreibung auch gerne an Interessierte weiter!

Wir ziehen um!

Umzug in die Glaserei

Symbolbild des Glaserei-Gebäudes

Zweieinhalb Jahre hatten wir unser kleines, aber feines Büro im Inkubator der Uni Kassel – jetzt werden wir flügge und ziehen in ein tolles Nachnutzungsprojekt!

Die ehemalige Glaserei an der Weserspitze wird zu einem Kunst-Kultur-Kollektivort, der zukünftig vom Glasdach e.V. betrieben wird. Unsere Freund*innen von VELOAD sind ebenso an Board wie viele spannende Künstler*innen und Kulturschaffende aus Kassel.

Wer mehr über das Projekt, den Ort und die Nutzung erfahren möchte, kann hier schauen: http://www.glaserei.space/

Wir brauchen eure Unterstützung!

So ein Umzug bedeutet natürlich einiges an Aufwand für uns, aber wir sind super froh über die langfristige Perspektive dieses Ortes. Dafür müssen wir als SoLocal Energy u.a. eigene Büromöbel anschaffen.

Vielleicht habt ihr…?

  • Tische
  • Stühle
  • Regale
  • sonstiges Büromaterial, was bei euch übrig ist?

Direktkredite & Bürgschaften gesucht!

Vor allem braucht der Trägerverein, unser Glasdach e.V. finanzielle Unterstützung in Form von Direktkrediten und Bürgschaften, um die Übernahme der Gewerbehalle stemmen zu können.

Mit einem Direktkredit leihst du dem Projekt Geld zu festgelegten Konditionen. Mit den Direktkrediten finanzieren wir in erster Linie die Kautionszahlungen (7.500€, die auf einem Kautionskonto sicher verwahrt werden) und kleinere Anfangsinvestitionen in das Projekt. Diese Anfangsinvestitionen können wir nicht alleine stemmen, sondern sind auf die Unterstützung vieler Direktkreditgeber*innen angewiesen, die freie Kunst und Kultur in Kassel unterstützen möchten. Dabei leihst du uns für einen gewissen Zeitraum einen Betrag ab 500 €, anstatt es auf dem Sparbuch zu deponieren. Du hast natürlich ein Kündigungsrecht, um deinen Direktkredit innerhalb von maximal drei Monaten
zurück zu erhalten, wobei hier nach den gesetzlichen Bestimmungen der BaFin eine sogenannte „Rangrücktrittsklausel“ gilt (siehe Kreditvertrag). Mittelfristig werden alle in der Anfangsphase bereitgestellten Direktkredite über die monatlichen Zahlungen der Nutzer*innen zurückgezahlt.

Mehr Details im Direktkreditvertrag.

Eine Bürgschaft bedeutet eine Art Rückversicherung für die Vermieter*innen, um sich gegen potentielle Mietausfälle im ersten Mietjahr (April 2022- April 2023) abzusichern. Dass es zu einem Mietausfall im ersten Jahr kommt, halten wir für unwahrscheinlich, denn wir haben inzwischen zahlreiche Fördermittel u.a. vom Kulturamt Kassel und eine Städtebauförderung akquiriert, die einen guten Start in das Projekt ermöglichen. Leider dürfen wir diese jedoch nicht für die geforderte Bürgschaft einsetzen. Somit suchen wir nun möglichst viele Unterstützer*innen des
Projektes, die ihren Beitrag dazu leisten, gemeinsam den Gesamtbürgschaftsbetrag von 25.000€ aufzubringen. Zugleich könnt ihr mit einer zunächst kostenfreien Bürgschaftserklärung zeigen, dass ihr die Idee des Projektes unterstützt.
 

Die vorformulierte Bürgschaftserklärung könnt ihr hier einsehen.

Wenn ihr euch vorstellen könnt, einen Teil beizutragen, meldet euch sehr gerne zeitnah (schon bis Ende März!) bei Arvid: arvid.jasper@solocal-energy.de

Erste Solarselbstbaugemeinschaft gestartet!

3 Selbstbauprojekte werden im ersten Halbjahr gemeinschaftlich umgesetzt

Screenshot der Online-Bietrunde der Selbstbaugemeinschaft

Am 11.02.22 haben wir erfolgreich unsere Bietrunde über die Bühne gebracht – danke an die 3 tollen Menschen, die uns ihr Vertrauen entgegen bringen und die Bietrunde so geschmeidig gemacht haben. Wir sind super happy und stolz, nach der ganzen Vorbereitungsarbeit!

Auf dem Bauplanungstreffen am 22.02.22 (Glücksdatum) im Sandershaus haben wir uns dann im erweiterten Kreis mit allen Mitbau-Interessierten getroffen. Es war eine große Freude, mit so viel Elan gemeinsam die Baustellen zu planen. Wer noch mitbauen will: Schreibt uns gerne eine Nachricht!

Bauplanungstreffen der ersten Selbstbaugemeinschaft

Wer mehr zur Solarselbstbaugemeinschaft wissen möchte, kann sich auf unserer Website informieren oder diesen Podcast anhören.

Zwei Hände schlagen ein, Werkzeuge im Hintergrund.

Medienschau Januar – März 2022

SoLocal Energy in den Medien

Januar - März 2022

Foto des Handelsblatt-Porträts

Die letzten Wochen haben uns mit einigen Medienberichten verwöhnt – und das noch, bevor die Erneuerbare Energien als Verteidigungsstrategie angepriesen wurden.

Das Highlight war ein Porträt im Handelsblatt in der Kategorie „Unternehmer*innen des Tages“!

Im Freien Radio Kassel waren wir auch zu Gast, Anni und Arvid haben dort über die Balkonkraftwerke gesprochen.

Im Myzelium-Podcast waren Benny & Kerstin zu Gast und haben von der erfolgreichen Bietrunde der Solarselbstbaugemeinschaft berichtet.

Das Kinder-Umweltmagazin Ökoleo hat sich ein paar Bilder von uns ausgeliehen.

Zuletzt berichtete auch die lokale HNA über das jüngste Balkonkraftwerk in der Eschweger Waldkia.

Demo 5.3.: Mit Windkraft für Klimagerechtigkeit!

#WindStattGas – mit Sonne und Wind gegen die Klimakrise.

Plakat Winddemo mit rund 30 Logos

Start Fahrrad-Demo: 14:00 Uhr Friedrichsplatz Kassel (10 km, langsames Tempo auf gesperrten Straßen)
Kundgebung: 15:30 Windpark Söhrewald (Haltestelle Kiliansblick)
Shuttle-Busse: ab 13:30 regelmäßig vom Parkplatz Auestadion zum Windpark Söhrewald und danach dorthin wieder zurück

Mit einer großen Demonstration zum Windpark Söhrewald fordern wir den raschen Ausbau der Windenergie in Nordhessen. Denn angesichts der weltweiten Klimakrise muss die Energieversorgung auch in Deutschland so schnell wie möglich auf Erneuerbare Energien umgestellt werden. Wir wollen so das 1,5°-Limit einhalten und damit verhindern, dass zahlreiche Menschen ihr Zuhause wegen Überschwemmungen, Waldbränden oder vertrockneten Landschaften verlieren.

Daher setzen wir uns für entschiedenen Klimaschutz und den Bau der 18 Windräder im nördlichen Reinhardswald ein. Denn dieser Windpark wird alleine genügend Strom für 90% aller Haushalte des Landkreises Kassel erzeugen.

 Klar ist: Weniger Energieverbrauch ist dringend nötig! Doch werden wir für die Umstellung auf klimaneutralen Verkehr und Wärme mehr Strom brauchen als heute. Zum Glück haben wir in Nordhessen große Möglichkeiten für Energie aus Wind- und Sonnenkraft. Wir fordern daher, dass die Planung weiterer Windparks in Nordhessen vorangetrieben wird.

Der unvermeidliche Eingriff in die Natur wird so schonend wie möglich sein: Für den Windpark im Reinhardswald müssen kaum Bäume gefällt werden, denn die genutzten Flächen sind infolge des Klimawandels leider bereits weitgehend kahl. Alle Schutzgebiete und auch der „Urwald Sababurg“ mit seinen uralten Eichenbeständen werden vom Windpark nicht beeinträchtigt. Viele weitere Fakten zu Windkraft in Nordhessen und im Reinhardswald findet Ihr im Anhang.

Die Demo „Mehr Windkraft für Klimagerechtigkeit“ wird bereits von zahlreichen Umweltorganisationen, Parteien und Gewerkschaften unterstützt; wir freuen uns aber auch über weitere Organisationen.

Gemeinsam sehen wir uns am 5. März!

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 Aufruf unterzeichnet von:

Fridays for Future Kassel

Klimagerechtigkeit Kassel

Parents for Future Kassel

Architects for Future Kassel

Students for Future Kassel

Churches for Future Hessisch Lichtenau

BUND Kreisverband Kassel

Extinction Rebellion Kassel

Energiegenossenschaft Kaufunger Wald eG

Bürgerenergiegenossenschaft Kassel & Söhre eG

Waldhessische Energiegenossenschaft

Deine Energie in Niestetal eG

Bürgerenergiegenossenschaft Wolfhagen

Grünen Kreisverband Stadt Kassel

Grünen Kreisverband Landkreis Kassel

DIE LINKE Kreisverband Stadt Kassel

DIE LINKE Kreisverband Landkreis Kassel

Grüne Jugend Kassel

Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Kassel Land

Allgemeiner Deutscher Fahrradclub Kassel

Keine A44

SoLocal Energy e.V.

kassel kohlefrei

Radentscheid Kassel

Kassel muss handeln

sustainABLE e.V

GermanZero Kassel

Deutsche Gesellschaft für Sonnenergie Sektion Kassel / ASK

Ein gespendetes Balkonkraftwerk für Eure Einrichtung?

Kostenlos eigenen Strom produzieren

Hallo!

Ich bin Kerstin vom Kasseler SoLocal Energy e.V. – falls Ihr uns nicht kennt: Wir sind ein 4-köpfiges Kollektiv, das Menschen zusammenbringt für die lokale Klimawende. Konkret bauen wir kleine Balkonkraftwerke, große Solaranlagen mit Laien im Selbstbauprinzip und begleiten Menschen in den Quartieren mit Nachbarschaftskreisen Klimawende.

Vielleicht habt ihr davon gehört: In Kassel wird eine App für klimafreundliches Handeln und zum Monitoring des eigenen Pfades zur Klimaneutralität entwickelt, die klimo-App (https://www.house-of-energy.org/lessismore). Koordiniert wird das Projekt vom House of Energy, mit dabei ist u.a. auch die Uni Kassel, das deENet und das Fraunhofer IEE.

Was habt Ihr nun damit zu tun?

In der App soll es die Möglichkeit geben, per Crowdfunding in klimapositive Projekte zu investieren und so einen Beitrag zum lokalen Klimaschutz zu leisten. Und dafür werden jetzt Projekte gesucht!

Wir wurden angefragt, ob wir solche Projekte anbieten wollen. Ein Projekt, was sich gut eignen würde, wären Balkonkraftwerke für soziale Einrichtungen (im weitesten Sinne). Das hieße konkret:

Ihr macht eine kleine Crowdfunding-Kampagne über ca. 1.000€, unterstützt vom House of Energy, und wir bauen euch ein kleines Solarkraftwerk! Das geht nicht nur am Balkon, sondern auch auf der Terrasse, auf einer Garage/Carport, im Garten…überall wo Platz ist für 2 Solarmodule.

Also, habt ihr Lust auf ein solches Projekt? Ergänzt werden kann das Ganze noch durch ein pädagogisches Begleitprogramm, z.B. für Kinder, um „Hand anlegen für die Energiewende“ und „Technik erleben“ ganz praktisch zu machen.

Wenn ihr Interesse und/oder Rückfragen habt, meldet euch gerne!

Leitet diese Mail auch gerne weiter an Einrichtungen, die Interesse haben könnten!

Save the date: Am 9.2. um 16 Uhr wollen wir mit allen Interessierten einen Online-Infotermin machen, da können wir dann eure Fragen klären.

Bitte meldet euch bis zum 31.01.2022 an kerstin.lopau@solocal-energy.de zurück.

Herzlichen Dank!

Kerstin Lopau

Team-Erweiterung 🧡

Unser neues Kollektivmitglied Anni stellt sich vor!

Anna Schilling im SoLocal Energy - T-Shirt

Wir sind sehr froh, dass wir seit Mitte November Anni an Board haben, die uns seitdem tatkräftig im Bereich Balkonkraftwerke unterstützt. Willkommen im Team, Anni!

An dieser Stelle stellt sie sich selbst vor:

Ihr erreicht sie direkt unter anna.schilling@solocal-energy.de oder +49 561 4739 169-4 .

Kerstin, Arvid und Benedikt von SoLocal Energy
Benny, Arvid, Anni und Kerstin von SoLocal Energy

Aus 3 werden 4! Mehr zu unserem Team könnt hier lesen:

Rückblick 2021 und Vorschau 2022

Was war, was kommt?

Ein ereignisreiches Jahr 2021 liegt hinter uns und was alles in 2022 passieren wird, können wir jetzt noch gar nicht wissen. Hier trotzdem der Versuch eines Überblicks über Erreichtes und Geplantes.

2021

Balkonkraftwerke

Wir haben ca. 30 Balkonkraftwerke installiert, an den verschiedensten Orten: Ganz klassisch am Balkongeländer, an der Fassade, auf der Garage, im Garten… Ein paar Eindrücke findet ihr hier. Damit haben wir in dem Bereich 17 kWp Solarleistung installiert! Damit sparen die stolzen Solarpionier*innen jeweils ca. 2 Tonnen CO2 über 20 Jahre ein. Somit haben wir im Bereich Balkonkraftwerke also eine CO2-Einsparung von ca. 60 Tonnen CO2 in den nächsten 20 Jahren ermöglicht! Außerdem freuen wir uns sehr über den Teamzuwachs Anni, die seit Mitte November fleißig bei den Balkonkraftwerken unterstützt.

Auch der erste Nachbarschaftskreis Klimawende ist im Kasseler Stadtteil Unterneustadt an den Start gegangen. Aktuell bringt die Gruppe die ersten Projekte, wie einen Balkonkraftwerksworkshop und einen Fahrrad-Tag an den Start. Besonders erfreulich ist die Förderung des Workshops durch den Ortsbeirat Unterneustadt. Aktuelles ist hier zu lesen.

Nachbarschaftskreise Klimawende

Solarselbstbau

Im Bereich Solarselbstbau haben wir die ersten 3 Anlagen installiert, dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt und vor allem natürlich viel Spaß mit den Solarpionier*innen auf den Baustellen gehabt: Eine 3,9 kWp Garagen-Anlage, eine 13 kWp-Dach-Anlage und die Erweiterung einer bestehenden PV-Anlage um 5,2 kWp haben das Licht der Welt erblickt und produzieren jetzt fleißig Sonnenstrom. Ein ausführlicher Bericht sowie ein schickes Zeitraffer-Video finden sich hier.

Im Jahr 2021 haben wir 35 Veranstaltungen durchgeführt und damit ca. 680 Menschen erreicht! In einigen Webinaren durften wir über unsere Visonen und Praxisansätze für eine solidarische Bürgerenergiewende sprechen und viele Ehrenamtliche in Klimakommunikation schulen.

Events

Netzwerk

Aber wir waren nicht nur in Kassel & Umgebung aktiv, sondern auch überregional!

Ganz schön viel los! (Und das war nur eine Auswahl…)

2022

Was planen wir also für für 2022?

Natürliche viele weitere Workshops & Vorträge, denn wir glauben: Für eine gerechte Energiewende müssen wir alle mitnehmen und noch viel mehr Menschen außerhalb der „öko-Blase“ erreichen!

Vor allem werden wir aber uns weiter auf den Bau kleiner und großer Solaranlagen konzentrieren. Denn jedes kWp zählt und spart CO2-Emissionen!

Die erste Solarselbstbaugemeinschaft wird an den Start gehen, in dem wir gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften im Solarbereich etablieren wollen und mit nun 2 Balkonkraftwerks-Profis wollen wir die Fassaden mit geballter Power solarisieren. Dazu gehören auch Sammelbestellungen für das Kasseler Umland und eine Übergangslösung für Menschen mit Stromsperre sowie weitere Kooperationsprojekte mit der DGS und der cdw-Stiftung für KiTas.

Dank einer Förderung der Postcode Lotterie könenn wir die Nachbarschaftskreise professionalieren und in einen weiteren Stadtteil Kassels bringen.

Wir freuen uns auf viele weitere Fahrten mit unserem Lieblings-Lastenrad Solarla auf Kassels Straßen – und auf die Begegnungen mit Euch, unserer Community!

Unser Verein freut sich auch über eine breitere Basis – wenn Du noch nicht Mitglied bist, kannst du dies hier unkompliziert werden!

…und unser Vereinskonto freut sich jederzeit über euren Support in Form von Spenden 😉

Ihr habt Ideen für uns? Her damit, meldet euch gerne!

Auf in die solare Zukunft Kassels!

Balkonkraftwerk-Webinar online verfügbar!

Ausführliche Infos rund ums Thema Balkonsolar im Webinar mit Arvid

Eine Veranstaltung des Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum e.V. (kurz GUNZ) vom Mittwoch, den 10. November 2021, mit Hartmut Teichmann (Diplom-Physiker, Ratsherr Hann.Münden.) und Arvid Jasper (Experte für Balkon-Kraftwerke der Kassler Initiative „SoLocal Energy“), Moderation Ricarda Prüßner (GUNZ).

Gründung der Entrepreneurs4Future Kassel

Wir sind dabei! Klimapositiv Wirtschaften in Kassel

Logo Entrepreneurs4Future Kassel

Wir sind Kasseler Unternehmer:innen, die sich für Klimaschutz einsetzen. Wie in den lokalen Medien mehrfach seit Anfang November Thema, sind unsere Kammern (IHK und Handwerkskammer) sowie der Unternehmerverband Nordhessen aus dem Kasseler Klimaschutzrat ausgetreten.

Mit unserem Offenen Brief mit mehr als 30 Unternehmen als Erst-Unterzeichner:innen möchten wir unseren Unmut über diesen nicht nachvollziehbaren Austritt kundtun. Wir möchten deutlich machen, dass wir weitreichende Klimaschutzmaßnahmen und dafür auch einen gestärkten Klimaschutzrat als zentrales Klimaschutz-Dialogforum der Stadtgesellschaft für notwendig erachten.

Als neu gegründetes Netzwerk „Entrepreneurs for Future Kassel“ möchten wir eine starke Stimme für eine zukunftsfähige Wirtschaft sein. Laufend können weitere Unternehmer:innen unseren Offenen Brief unter Angabe der Kammer und der Branche per Mail an entrepreneurs4future-kassel@posteo.de unterzeichnen.

Vielfältige Stimmen innerhalb unserer Kammern setzen sich für mehr statt weniger Klimaschutz ein. Wir erwarten von unseren Funktionären in dieser Situation einen Einsatz für den Klimaschutz auf kommunaler wie regionaler Ebene, statt diesen zu torpedieren. Mit der IHK und der Handwerkskammer haben bereits erste Gespräche stattgefunden. Wir sehen allerdings weiterhin Gesprächsbedarf zur Klärung der Gesamtposition der Kasseler Wirtschaft.

Entrepreneurs4Future Kassel ist eine Regionalgruppe der bundesweiten Initiative Entrepreneurs For Future.

Wir sind nachhaltig!

Jetzt auch offiziell: Auszeichnung zum Projekt Nachhaltigkeit 2021!

Auszeichnung Projekt Nachhaltigkeit 2021
Kerstin und Arvid nehmen die Auszeichnung entgegen

Am 04.11.2021 war es endlich so weit: Arvid und Kerstin haben die Reise nach Oberhausen angetreten, um für unseren Verein SoLocal Energy die mit 1.000€ dotierte Auszeichnung als „Projekt Nachhaltigkeit 2021“ entgegenzunehmen.

Mit Balkonkraftwerken grünen Nachbarstrom für Alle produzieren – Nachbarschaftliche Energiewende, Kassel (Hessen)

Der gemeinnützige SoLocal Energy e.V. lebt urbane Energiewende ganz praktisch: Gemeinsam mit Menschen aus Nordhessen werden lokal Balkonkraftwerke installiert, kleine Stecker-Solaranlagen, die an jeden Balkon, an jede Fassade, in jeden Garten und auf jede Gartenhütte passen und bis zu 20% des jährl. Stromverbrauchs sparen. Zusätzlich werden in den Selbstbaugemeinschaften Laien angeleitet, auch größere Solaranlagen zu installieren, für noch mehr solaren Impact.

Projekt Nachhaltigkeit 2021

Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung für den Beitrag der Balkonkraftwerke zu einer gerechten Bürgersolarwende und blicken motiviert in die Zukunft – vor allem freuen wir uns auf viele weitere Solarprojekte mit engagierten Bürger*innen!

Gratulation auch an alle anderen, bundesweit insgesamt 40 Preisträger*innen!

Preisträger*innen Projekt Nachhaltigkeit 2021

Alle Fotos © RENN.west / Martin Magunia

Balkonkraftwerke für Hann. Münden!

Bürgersolarworkshop und Sammelbestellung

2 Solarmodule am Balkongeländer mit einer Person, die den Daumen in die Luft reckt.

Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen aus Hann. Münden für ein Balkonkraftwerk interessieren und möchten mit euch gemeinsam eine Sammelbestellung und einen Workshop planen!

Hiermit laden wir euch herzlich zum ersten Info-Abend am 23.02.2022 um 19 Uhr (online) ein. An diesem Abend wollen wir eure Fragen klären und mit euch z.B. über den allgemeinen Ablauf, Handwerkliches und Preise sprechen. Genauere Infos bekommt ihr in der Woche vor der Veranstaltung.

Sagt uns gerne kurz per Mail an info@solocal-energy.de Bescheid, ob ihr dabei sein wollt oder nicht.

Wir freuen uns auf euch!

PS: Wenn ihr euch vorab schonmal informieren wollt, könnt ihr auch dieses Webinar zu Balkonkraftwerken mit Arvid anschauen.

Neues vom Nachbarschaftskreis Klimawende Unterneustadt

Logo für den Nachbarschaftskreis + Projektauswahl

Logo Nachbarschaftskreis Klimawende Unterneustadt

Der Nachbarschaftskreis in der Unterneustadt hat seit Kurzem ein kleines Logo, um u.a. mit Stickern noch sichtbarer im Viertel zu werden.

Auch inhaltlich haben die Unterneustädter*innen weitergearbeitet und einige Projektideen ausgwählt, die bald in die Umsetzung starten!

Du bist aus der Unterneustadt und hast Lust, mitzumachen? Meld dich einfach bei Kerstin!

Mehr Infos zu den Nachbarschaftskreisen:
solocal-energy.de/nachbarschaftskreis-klimawende/

Auftakt Solarselbstbaugemeinschaft

1. motivierender Infoabend, 2. Infonachmittag und Folgetermin

Genug geredet? Endlich machen? Legt mit uns Hand an für die Energiewende!
 
Du willst aktiv werden für die Energiewende, etwas über Solartechnik lernen und in einer Gruppe Solaranlagen auf eure Dächer bauen?
 
Dann bist du richtig in der Solarselbstbaugemeinschaft von SoLocal Energy!
 
6 Monate – 6 Haushalte – 6 Dächer – 6 Solaranlagen!
 
Wir begleiten euch über ein halbes Jahr in einer Gruppe von 6 Menschen. Zusammen werdet ihr 6 Solaranlagen auf eure jeweiligen Dächer bauen. Wichtig ist uns, dass alle mitmachen können, die wollen, also unabhängig von Vorkenntnissen und finanziellen Mitteln. Deswegen organisieren wir den Solarselbstbau solidarisch, d.h. jede*r gibt das an Geld, was eben möglich ist.
 
Am 9.11. gab es einen ersten Online-Infoabend mit einigen motivierten Interessierten:
Starten wollen wir im Frühjahr 2022 – jetzt gehen die Vorbereitungen los:
Komm gerne zu unserem 2. (Online-)Infotreffen am Dienstag, den 30.11.2021, 15:30 Uhr. Dort wollen wir uns untereinander kennenlernen und es ist natürlich Raum für eure Fragen. Schick uns bis zum 29.11. eine kurze Nachricht an info@solocal-energy.de, damit wir dir die Zugangsdaten schicken können.
 
Im Anschluss findet dann ab 17 Uhr der Kennenlernabend für weitergehend Interessierte statt, wo wir über eure Dächer und tiefergehend über das Finanzierungskonzept sprechen werden.
 
Wir freuen uns auf eure gute Energie und sind voller Tatendrang, mit euch in die Bürgersolarwende in Kassel durchzustarten!
 
Benedikt und Kerstin
von SoLocal Energy e.V.
 

Balkonkraftwerke in aller Munde!

Video & beliebter Artikel zu Balkonsolar erschienen

Screenshot von Artikel-Empfehlung bei Pocket, Benny mit Fassadensolarkraftwerk

Das Thema Balkonkraftwerke reitet gerade wirklich auf einer sehr erfolgreichen medialen Welle: Einige von euch haben sogar Benny wiederentdeckt auf einem im Browser vorgeschlagenen Artikel der Deutschen Welle „Solarstrom selber machen: Wie gelingt das?. Wir wurden nämlich interviewt zum Thema Balkonkraftwerke und unsere Fotos waren auch sehr gefragt.

Im Sommer haben wir einen Tag in der Gemeinschaft „Fuchsmühle“ im nordhessichen Waldkappel verbracht und ein schickes Video-Tutorial über Balkonkraftwerke für die Solaroffensive des Umweltinstitut Münchens gedreht:

– schaut selbst und verteilt es gerne in euren Kreisen!

Viel los im SoLocal-Team

Alte und neue Teammitglieder im Kollektiv

Um die vielen Anfragen bewältigen zu können, die uns die ganze Zeit erreichen haben wir großartige Nachrichten: Bald werden wir ein neues Teammitglied bekommen, das Arvid im Bereich Balkonkraftwerke unterstützt! Wenn alles gut geht, wird die Person langfristig auch dem Kollektiv beitreten, was uns natürlich sehr viel bedeutet. Denn das zeigt: Unsere Projekte funktionieren! Es ist noch nichts spruchreif zu Redaktionsschluss, dazu aber auf jeden Fall mehr an dieser Stelle mehr im nächsten Newsletter!

Tim, Arvid, Kerstin und Benny von SoLocal Energy, im Hintergrund der Campusgarte
Tim, Arvid, Kerstin und Benny im Juni 2021 | Foto: Fiona Körner, UNIKAT

Außerdem haben wir unseren ersten Praktikanten, Tim, verabschiedet, der uns super unterstützt hat – an dieser Stelle noch einmal ein herzlichen Dank für deine Arbeit bei uns. Zum Abschied gab‘s eine Ehrenmitgliedschaft im SoLocal Energy e.V., sodass wir hoffentlich auch in Zukunft verbunden bleiben.

Besuch von Reform-Schüler*innen

Interview zu Klimakrise & Energiewende

4 Schüler*innen und Kerstin im Gespräch

Letzte Woche durften wir dann auch noch Erfahrungen an die jüngere Generation weitergeben. Wir haben Besuch bekommen von 4 Schüler*innen zwischen 12 und 15, die ihr „Außerschulisches Lernprojekt“ über Nachhaltigkeit im Energiesektor gemacht und uns dafür interviewt haben. Wir waren beeindruckt, wieviel die jungen Schüler*innen der Reformschule Kassel schon Klimakrise & Energiewende wussten – sicherlich mehr als wir mit 12!

Wir freuen uns auf das Plakat, das die Schüler*innen erstellen werden auf Basis unseres Gesprächs und unterstützen auch gerne weiter junge Menschen bei ihren Projekten zu Klimakrise und Energiewende.

Solarselbstbau ab Frühjahr in Kassel

Infoabend zur Solarselbstbaugemeinschaft am 9.11.

Genug geredet? Endlich machen? Legt mit uns Hand an für die Energiewende!

Aussicht vom First

Du willst aktiv werden für die Energiewende, etwas über Solartechnik lernen und in einer Gruppe Solaranlagen auf eure Dächer bauen?

Dann bist du richtig in der Solarselbstbaugemeinschaft von SoLocal Energy!

Zwei Hände schlagen ein, Werkzeuge im Hintergrund.

6 Monate – 6 Haushalte – 6 Dächer – 6 Solaranlagen!

Wir begleiten euch über ein halbes Jahr in einer Gruppe von 6 Menschen. Zusammen werdet ihr 6 Solaranlagen auf eure jeweiligen Dächer bauen. Wichtig ist uns, dass alle mitmachen können, die wollen, also unabhängig von Vorkenntnissen und finanziellen Mitteln. Deswegen organisieren wir den Solarselbstbau solidarisch, d.h. jede*r gibt das an Geld, was eben möglich ist.

Starten wollen wir im Frühjahr 2022 – jetzt gehen die Vorbereitungen los:

Komm gerne zu unserem Online-Infotreffen am Dienstag, den 9.11.2021, 19 Uhr per Zoom. Dort wollen wir uns untereinander kennenlernen und es ist natürlich Raum für eure Fragen. Schick uns eine kurze Nachricht an info@solocal-energy.de, damit wir dir die Zugangsdaten schicken können.

Wir freuen uns auf eure gute Energie und sind voller Tatendrang, mit euch in die Bürgersolarwende in Kassel durchzustarten!

Kerstin und Benedikt

Kerstin und Benedikt im Gespräch vorm Campusgarten

Foto: Fiona Körner, UNIKAT

GESUCHT: Begeisterte*r für Klimawende & Balkonkraftwerke

Verstärkung fürs Kollektiv gesucht! Bereich Balkonsolar

Vor 1,5 Jahren haben wir SoLocal Energy gegründet, das Kollektiv für nachbarschaftliche Klima- und Energiewende in Nordhessen.

Nun steht der nächste große Schritt bevor: Wir wollen uns vergrößern!

Wir haben so viel positive Resonanz bekommen in den letzten Monaten, dass wir mit den Anfragen gerade kaum noch hinterher kommen. Da es ja unser Ziel ist, die Klimawende in Kassel voranzubringen, suchen wir nun also eine Person, die Arvid bei den Balkonkraftwerken unterstützt.

Und ihr könnt uns jetzt unterstützen, in dem ihr die angehängte Stellenausschreibung weiterverteilt an potentiell Interessierte. Oder vielleicht seid ihr ja selbst interessiert…?

Herzlichen Dank euch! Liebe Grüße

Arvid, Benny und Kerstin

Produktionsbedingungen in der Solarindustrie

Online-Veranstaltung „Schattenseiten der Sonnenenergie - Chinesische Modulhersteller und uigurische Zwangsarbeit"

28.9.2021 18 bis 19:30 Uhr, online

Solarenergie ist neben der Windkraft die bedeutendste Säule zukunftsfähiger Energieversorgung. Wegen der anhaltenden Klimakrise möchten immer mehr Akteure von fossilen Brennstoffen unabhängig werden.
Besonders die Photovoltaik ist dabei die zentrale Energieform einer bürgernahen Energiewende. Leider zeigt sich bei den Lieferketten, was wir bereits von Baumwolle, Kakao, aber auch von Kohle, Öl und Gas
kennen: Ausbeutung und Sklaverei sind eher die Regel als die Ausnahme.

Im Photovoltaik-Bereich dominiert dabei China seit einigen Jahren den Weltmarkt für Solarmodule und Wechselrichter. Was diese Entwicklung mit der Unterdrückung muslimischer Minderheiten in Nordwestchina zu tun hat, ob das neue Lieferkettengesetz die Menschenrechtssituation entlang der Produktion verbessern kann und was wir in Deutschland gegen solche Ausbeutung tun können, erfahrt Ihr in dieser Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet mit der Videokonferenz-Software Zoom statt.  Hier geht es zur Anmeldung:
https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIuc-2sqTkvHNTcQDA8VC-CohwiSXlvT5b7

Wir danken für die Förderung durch die EWS Schönau , die BINGO! Umweltlotterie und die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau der Freien Hansestadt Bremen. Die Veranstaltung wird vom Bremer SolidarStrom organisiert und findet in Kooperation mit SoLocal Energy, der Gesellschaft für bedrohte Völker,
den Naturfreunden und der Bremischen Evangelischen Kirche statt.

Link zum Facebook-Event.

Neue Termine Klimakommunikation

Die nächsten Workshoptermine für gute Klimakommunikation

Symboldbild Klimakommunikation

Die neuen öffentlichen Termine für 2021:

So, 12.09., 16 – 18 Uhr, Präsenz in Kassel, mit Kerstin:
Einführung in die Klimakommunikation auf dem Klimacamp Kassel
[keine Anmeldung erforderlich]

Mo, 20. + Mi, 22.09., jew. 17:30 – 20:30 Uhr, online,  mit Kerstin:
In Kooperation mit Heinrich-Böll-Stiftung Hessen & BUND Hessen

Sa, 23.10., 10 – 17 Uhr, Präsenz in Kassel, mit Kerstin & Chris Gutsche:
In Kooperation mit Heinrich-Böll-Stiftung Hessen & BUND Hessen

Sa, 20.11., 10 – 17 Uhr, online, mit Kerstin & Chris Gutsche:
In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt
[Anmeldungen über diesen Link und nur noch für Teilnehmende aus Sachsen-Anhalt möglich]

Mi, 24.11. + 01.12., jew. 18 – 21 Uhr, online, mit Kerstin & Chris Gutsche:
In Kooperation mit Heinrich-Böll-Stiftung Hessen & BUND Hessen

Anmeldungen sind ab sofort offen! (s.u.)

Die Veranstaltungen sind auch auf unsere Facebook-Seite zu finden.

Mehr Infos:
Wie geht gute Klimakommunikation? – Ein interaktiver Online-Workshop

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Mehr und mehr Menschen wollen etwas für‘s Klima tun. Die Schwierigkeiten treten oft dann auf, wenn es darum geht, ein Projekt konkret umzusetzen. Oft hängt es an der Akzeptanz oder Begeisterung der Beteiligten. Hier setzt gute Klimakommunikation an: Wie kann man klimafreundliche Projekte und die Kommunikation darüber so gestalten, dass es Menschen Lust macht, zu handeln?

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert & fühlt sich (überwiegend) gut an, sie ist authentisch & einfühlsam, ziel- & zielgruppenspezifisch. Sie zeigt Handlungsmöglichkeiten auf & benennt Vorteile klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Alltagswelt und unseren Werte an.

Klima-Coach Dr. Christian Gutsche und Kerstin Lopau von SoLocal Energy gestalten die Reise in die Welt der Klimakommunikation mit knackigen Infos, zahlreichen Beispielen und Übungen. Eigene Beispiele, Fragen und Themen sind ausdrücklich erwünscht und können im Workshop bearbeitet werden.

Der interaktive Workshop teilt sich in vier thematische Blöcke mit Input und Übungen auf.

1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation

2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen

3. Fakten: Welche sind wichtig und wie kann ich die gut vermitteln?

4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Umgang damit

Für die Anmeldungen: Bitte meldet euch zeitnah an info@solocal-energy.de an, jedoch spätestens 2 Tage vor Workshop-Start! Schreibt gerne etwas über Euren Hintergrund und Eure Erwartungen an den Workshop. Vor dem Workshop erhaltet Ihr weitere Informationen und die Zugangsdaten per E-Mail.

We proudly present: Solarselbstbau-Anlage No. 2!

1,5 Tage x 4 Menschen = 13 kWp Solaranlage!

Der Weg:

Unsere zweite Solarselbstbau-Anlage ist in einem kleinen Dorf bei Fulda entstanden. In eineinhalb Tagen haben wir mit 5 Menschen das Dach mit PV-Modulen vollgemacht. Die Anlage ist Ost-West ausgerichtet und hat eine Leistung von knapp 13kWp. Langfristig soll damit auch eine Wärmepumpe betrieben werden.

Danke an Lea & ihre Familie für das Vertrauen und die Unterstützung während der Bauphase. Ab jetzt fließt dort Solarstrom!

Das Ergebnis:

Auch Interesse am Solarselbstbau?

Wir warten nur auf euch!
Infos & Kontakt: https://www.solocal-energy.de/selbstbaugemeinschaft/

Benny & Kerstin freuen sich auf die nächsten Selbstbaustellen mit euch!

DANKE für eure Unterstützung!

Spendenkampagne erfolgreich, tolle Community, wunderbare Taufe!

Liebe Freund:in von SoLocal Energy,

keine anderthalb Wochen ist es nun her, dass wir unser Schwerlastenrad offiziell „getauft“ haben. 15 Mitglieder und Freund:innen des Vereins waren dabei, als die Korken flogen und wir „SolarLa“ stolz präsentieren konnten. Die ersten Mitglieder sind auch direkt probegefahren.

Vielen Dank, dass du uns das zusammen mit den anderen 110 Spender:innen möglich gemacht hast!

Testfahrt mit SolarLa auf der Taufe

Bei den ersten Installationsfahrten hat sich gezeigt: dieses Schwerlastenrad von VELOAD kann richtig was! Mit 250 kg und 2 m³ Zuladung können wir problemlos vier Photovoltaik-Module und all unser Werkzeug transportieren. Damit setzen wir überall ein deutlich sichtbares Zeichen für die Mobilitätswende. Regelmäßig kommen wir mit Passant:innen ins Gespräch und streuen so die Begeisterung für eine neue Mobilitätskultur.

Falls du eine Steuererklärung für 2021 machst, kannst du die Spende an uns als gemeinnützigen Verein als „Sonderausgabe“  (Anlage Sonderausgaben ab Zeile 5) absetzen. Bei Einzelspenden bis einschließlich 300€ reicht es für das Finanzamt, den Paypal-Zahlungsbeleg bzw. Kontoauszug aufzubewahren (der Beleg muss nur auf Nachfrage zusammen mit unserem Gemeinnützigkeitsbescheid vorgelegt werden). Eine offizielle Spendenquittung braucht es erst bei Spenden über 300 €. Mehr allgemeine Infos dazu hier.

Du willst auch mal schwere Lasten hier in Kassel transportieren? Wir wollen das Schwerlastenrad möglichst viel nutzbar machen – auf dass möglichst viele sehen und erleben können, was „heutzutage“ alles möglich ist. Das Schwerlastenrad ist daher für alle Mitglieder kostenfrei ausleihbar. Du bist noch kein Mitglied? Hier findest du alle Infos und auch den Mitgliedsantrag: https://www.solocal-energy.de/ueber-uns/verein/

[Wir suchen noch 1-2 Mitglieder, die zentral gelegen einen weiteren Schlüssel betreuen und abends / wochenends Schlüsselübergaben machen können. Meldet euch dafür gern bei uns!]

Mit SoLocal Energy wirbeln wir auf jeden Fall viel, um die nachbarschaftliche Klimawende Realität werden zu lassen. Bleib gern auf dem Laufenden und abonniere unseren etwa dreimonatigen Newsletter!

Sonnige Grüße
Kerstin, Benedikt und Arvid
 
PS: Die alte Spendenseite ist in aktualisierter Form noch hier zu finden. Dort könnt ihr auch weiterhin unser Kampagnenvideo anschauen. Zum neuen Spendentool geht’s hier!

Taufe des Schwerlastenrades am 27.07.!

Die Spendenkampagne war erfolgreich! 🎉 Jetzt geben wir dem Schwerlastenrad einen Namen und weihen es feierlich ein!

VELOAD von hinten

Ihr seid herzlich eingeladen...

…unser neues Fahrzeug feierlich zu begießen, zu begutachten und natürlich auch zu testen!

Für Getränke (mit & ohne Alkohol) ist gesorgt.

Wann? Di, 27.7., ab 18 Uhr

Wo? Königstor, Anfahrtsbeschreibung s.u.

PS: Es fehlen nur noch einige wenige Euros bis zum Spendenziel!!

Es gelten die aktuellen Corono-Regeln (min. AHA, gerne getestet kommen!).

 

(Foto: Fiona Körner, UNIKAT)

Bis dahin: Namens-Voting

Wir haben euch nach Namensvorschlägen für’s VELOAD gefragt und das sind eure Ideen! Schreibt uns an info@solocal-energy.de, welchen ihr am besten findet – die Enthüllung findet dann am Abend statt!

Namensvorschläge VELOAD

Link zum Facebook-Event, gerne teilen!

Schwerlastenrad für die Klimawende: Kasseler Solar-Verein sammelt Spenden

Pressemitteilung: Kassel, 14.07.2021

Der Kasseler Verein SoLocal Energy e.V. tritt für die nachbarschaftliche Klima- und Energiewende ein. Dafür hat er sich ein hohes Ziel gesetzt: Kein einziges Gramm Treibhausgas soll durch das Handeln des Vereins entstehen. Daher suchen die Mitglieder jetzt nach Spenden, um ein Schwerlastenrad auch für ihre Installationsfahrten für kleine Solaranlagen anzuschaffen. Dafür wurden sie gestern mit dem Preis „Projekt Nachhaltigkeit 2021“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

„Wir sind begeistert, wie viele Menschen unsere Ziele teilen und diesem Projekt mit etwas Geld unter die Arme greifen,“ freut sich die Vorständin Kerstin Lopau über die von hundert Personen bislang gespendeten 8.200 €. Bis zum 27. Juli soll nun die fehlenden 1.800 € für die Fertigstellung gesammelt werden. Denn dann soll das Schwerlastenrad an den Verein übergeben und offiziell „getauft“ werden. Alle Spender:innen können dafür Namensvorschläge einreichen.

Mit dem Schwerlastenrad der jungen Kasseler Lastenradmanufaktur VELOAD können bis zu 400 kg transportiert werden. Obwohl ein leistungsstarker Akku das Treten auch an steilen Hängen wie der Querallee gut unterstützt, verbraucht der Motor pro Kilometer nur etwa ein Zehntel des Stroms üblicher Elektroautos. „Eine reine Antriebswende hin zu E-Autos greift viel zu kurz,“ stellt Lopau klar. Daher will der Verein ein Leuchtturm sein für einen kulturellen Wandel hin zu mehr freundlicher Kommunikation im Straßenverkehr statt getönter Autoscheiben. So wollen sie Lust auf leise und erholsame Mobilität machen, die ohne Autos auskommt.

Wenn in den nächsten Jahren auf Kassels Straßen zunehmend Handwerksbetriebe und Lieferdienste auf Schwerlastenrädern angerollt kommen, wird das auch auf die Arbeit des Vereins zurückzuführen sein. Denn wenn die Mitglieder des Vereins wieder einmal Solarstromanlagen für den Balkon oder Schuppen zu ihrem Einsatzort bringen, führen sie regelmäßig Gespräche mit Passant:innen und interessierten Autofahrer:innen. Damit das Rad in diesem Sinne möglichst viel genutzt wird, können alle Vereinsmitglieder das Lastenrad kostenfrei ausleihen.

Informationen zur Spendenkampagne finden sich unter www.solocal-energy.de/veload

Vortragsfolien: Balkonkraftwerke für Alle!

Gestern haben wir zusammen mit der Klima-Initiative Taucha (bei Leipzig) ein Webinar zu Balkonkraftwerken gestaltet. Von den über 30 Teilnehmenden waren etliche hellauf begeistert und haben sich direkt daran gemacht, selbst den Sonnenstrom zu nutzen.

Bald gibt es entsprechende Veranstaltungen auch für Kassel, Hann. Münden und Baunatal. Stay tuned in unserem Newsletter!

Wer lieber liest, kann gern schon jetzt in die ausführliche Präsentation reinschauen.

Meet the team!

Lern die Menschen hinter SoLocal Energy & VELOAD kennen!

Seit Anfang Juni läuft bei SoLocal Energy eine Spendenkampagne zur Finanzierung eines eigenen Schwerlastenrades, damit wir noch schneller bei unseren Solarpionier*innen Balkonkraftwerke und Solarselbstbauanlagen installieren können.

Das Lastenrad wir von unseren Freund*innen bei VELOAD ganz lokal in Kassel gebaut.

Zu dieser Gelegenheit wollen wir euch die Möglichkeit geben, die Menschen hinter den Projekten kennenzulernen – und natürlich alle Fragen an uns loszuwerden, die euch in Bezug auf die Bürgersolarprojekte und das tolle Lastenrad beschäftigen.

Wir sehen uns am Dienstag, den 29.06.2021 um 18 Uhr für ein Stündchen bei Zoom – Kerstin & Benny von SoLocal Energy sowie Pauline von VELOAD freuen sich auf euch!

Hier geht’s zum Event auf Facebook – teilt es gerne!

Zum Lesen

Ein spannender Artikel + ein Artikel über uns!

Solarpanel_mit_Ausblick

Einen Artikel wollen wir euch besonders ans Herz legen – denn Solarzellen sind ansteckend! Ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Columbia University hat herausgefunden: Wie viele Solarpaneele wie weit weg vom eignen Haus sind – das bestimmt die Wahrscheinlichkeit, ob man selbst ebenfalls eine solche Anlage auf dem Dach hat.

Zu einem Artikel im CSR-Magazin durften wir selbst beitragen: Hier geht es um „Radikal neu gedachte Geschäftsmodelle“ & CSX!

Aus dem Netzwerk

Mitgliedschaften & Wettbewerb

Vernetzung ist super wichtig – das merken wir in unserer täglichen Arbeit immer wieder. Deswegen sind wir gerne in verschiedenen Netzwerken aktiv. Jüngst sind wir dem deENet, dem Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien in Nordhessen und SEND, dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland beigetreten und freuen uns dort über fruchtbaren Austausch.

Außerdem gab es noch erfreuliche Nachrichten: Im Businessplan-Wettbewerb promotion Nordhessen wurden wir von der Jury unter die Top 10 der Innovative Gründungen ausgewählt!

Lauter Jubiläen

1 Jahr SoLocal Energy e.V.!

Mitgliederversammlung SoLocal Energy e.V. 10.06.2021
Mitgliederversammlung SoLocal Energy e.V. 10.06.2021

Uns gibt es zwar schon seit Anfang 2020, aber im Juni 2020 wurde es dann ernst: Am 23.6. hielten wir unsere Gründungsversammlung ab und am 24.6. waren wir beim Notar zur offiziellen Eintragung unseres Vereins. Unser eigenes Balkonkraftwerk hatte übrigens schon seinen ersten Geburtstag: Seit dem 16.4.2020 hat es schon über 200 kWh Sonnenstrom für unseren Haushalt produziert!

Somit hatten wir vor Kurzem auch unsere erste reguläre Mitgliederversammlung – eine schöne Gelegenheit, mal kompakt zu berichten. Und wir haben uns sehr über die Wertschätzung für unsere Arbeit gefreut.

Ihr wollt mit uns feiern? Dazu gibt es am 27.07. ab 18 Uhr den perfekten Anlass: Die Taufe unseres VELOAD-Lastenrads! Wir suchen aktuell nach einem schönen Namen für unser Lastenrad und wollen dessen Lieferung dann freudig begießen. Noch besser: Das Ganze wird an unserem neuen Lager im Königstor stattfinden, dort haben wir seit Kurzem nämlich eine Garage angemietet, wie sich das für ein ordentliches Start-Up gehört 😉

(Wir gehen jetzt mal davon aus, dass die Corona-Situation uns ein bisschen feiern erlaubt – weiterhin gelten natürlich alle Vorschriften, wie Abstand halten etc.)

Start des Nachbarschaftskreises Klimawende in der Unterneustadt

Klimaschutz konkret – Start in der Unterneustadt

Nachbarschaft schließt sich zusammen für Klimaschutz im Quartier

Im Juni ging es endlich los mit dem Nachbarschaftskreis Klimawende in der Unterneustadt!
 
Eine Gruppe von ca. 10 Menschen hat sich gemeinsam für konkrete Klimaschutz-Projekte im Quartier auf den Weg gemacht. In den nächsten Monaten werden Pläne geschmiedet und nach den Sommerferien startet dann die Umsetzung der Projekte.
Nachbarschaftskreis Klimawende Unterneustadt

Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 16.06.2021, 19 Uhr am Hafentreff (Hafenstr. 17) statt, zu dem auch noch weitere Interessierte dazustoßen können. Wer bei der Klimawende in der Unterneustadt mitmachen oder ähnliche Projekte starten möchte, kann sich bei Kerstin Lopau melden: kerstin.lopau@solocal-energy.de

Mehr Informationen zu den Nachbarschaftskreisen Klimawende: www.solocal-energy.de/nachbarschaftskreis-klimawende/

Der Hafentreff ist Begegnungsort für alle Bewohnerinnen und Bewohner in der Unterneustadt mit Werkstatt, Gruppenküche, Sportraum sowie Gruppenräumen https://www.dw-region-kassel.de/migration-und-flucht/nachbarschaftszentrum-hafen-17

2-teiliger Online-Klimakommunikations-Workshop, April

Klimakommunikation im April

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert, handlungsorientiert und fühlt sich überwiegend gut an. Sie ist authentisch und empathisch, hat ein Ziel und ist zielgruppenspezifisch. Sie benennt Co-Benefits klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Lebensrealität an.

In dem interaktiven Workshop werden Leitlinien, Beispiele und Übungen zu guter Klimakommunikation angeboten. Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:
1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation
2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen
3. Fakten, ihre Relevanz & Vermittlung
4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Antworten im Umgang damit

Im Workshop ist Raum für eigene Projekte, die gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden weiterentwickelt werden.

Der 2-teilige Workshop findet an zwei Terminen statt, die aufeinander aufbauen:

Mittwoch, 14.04.2021, 17:00-20:00 Uhr

Mittwoch, 21.04.2021, 17:00-20:00 Uhr

Voraussetzung ist also, an beiden Terminen teilnehmen zu können. Bitte meldet Euch bis zum 11.04.2021 per E-Mail bei info@solocal-energy.de an. Schreibt gerne etwas über Euern Hintergrund und Eure Erwartungen an den Workshop. Wir schicken euch dann vor dem Workshop weitere Informationen und die Zugangsdaten zu.

Den Workshop gestalten gemeinsam Kerstin Lopau von SoLocal Energy und der Bremer Klima-Coach Dr. Christian Gutsche. Er engagiert sich seit 15 Jahren für Klimaschutz, Energiewende und Solidarische Ökonomie. Neben Workshops und Beratung zu Klimakommunikation baut er gerade den sozial-ökologischen, gemeinschaftsbasierten Coworking Space „CoLab“ und eine Solar-Selbstbau-Kooperative in Bremen auf.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich Böll-Stiftung Hessen und dem BUND Hessen statt. Dank unserer Kooperationspartner*innen fallen keine Teilnahmegebühren für den Workshop an.

Hier ist der Link zur Facebook-Veranstaltung!

Gerne weitersagen!

Auftakt für die Klimawende in der Unterneustadt

Klimaschutz konkret – Auftakt in der Unterneustadt

Nachbarschaften schließen sich zusammen für Klimaschutz im Quartier

Kassel, den 15.03.2021. Nicht nur in der Lokalpolitik bewegt sich was in Sachen Klimaschutz – auch die Anwohner*innen aus der Unterneustadt gehen voran für ihr Quartier. Am Montagabend fand ein erstes Kennenlernen im digitalen Raum statt. Ca. 15 Nachbar*innen sammelten gemeinsam konkrete Ideen für lokalen Klimaschutz in Kassels Osten. Die Vielfalt der Projekte reicht von Solaranlagen auf Schuldächern über Ladeinfrastruktur für E-Bikes bis hin zur Wärmeversorgung über eine Wärmepumpe in der Fulda.

Initiiert wurde das Treffen vom gemeinnützigen Verein SoLocal Energy, der nachbarschaftlichen Klimaschutz und eine Bürgerenergiewende in Kassel und Nordhessen vorantreibt, zusammen mit dem Nachbarschaftstreff Hafentreff des Diakonischen Werk Region Kassel.

Die Ortsvorsteherin der Unterneustadt Kerstin Linne hält fest: „Ich bin begeistert, wie viele kreative und konkrete Ideen bei diesem ersten Treffen schon aufgekommen sind – und überzeugt, dass wir mit diesen Projekten unsere Nachbarschaft schöner UND klimafreundlicher machen! Gern nimmt der Ortsbeirat weiterhin Ideen und Anregungen der Bürger*innen auf und unterstützt sie. Gemeinsam schaffen wir die Klimawende vor Ort!

Miriam Abele betreut den Hafentreff und freut sich über die neue Kooperation mit dem SoLocal Energy e.V.: „Wir sind froh, dass wir das Thema Klimaschutz nun mit den Anwohner*innenaus der Unterneustadt gestalten können. Dabei wird auch der Zusammenhalt hier im Quartier gestärkt.“

Die Gruppe sucht nun nach weiteren Mitstreiter*innen – um dann über ein Jahr in monatlichen Treffen die Ideen weiterzuentwickeln und zu realisieren. Sobald die Corona-Lage es zulässt, finden die Treffen im oder am Hafentreff in der Hafenstraße statt. Nach erfolgreicher Umsetzung werden die entstandenen Projekte auf einem Nachbarschaftsfest vorgestellt und gefeiert. Kerstin Lopau vom SoLocal Energy e.V. endete beim digitalen Kennenlernen: „Wir freuen uns auf viele engagierte Bürger*innen aus der Unterneustadt und sind gespannt, welche Projekte umgesetzt werden wollen!“

Das nächste Treffen zur Konkretisierung findet am Dienstag, den 20.04.2021, 18 Uhr (wieder online) statt, zu dem auch noch weitere Interessierte dazustoßen können. Wer bei der Klimawende in der Unterneustadt mitmachen oder ähnliche Projekte starten möchte, kann sich bei Kerstin Lopau melden: kerstin.lopau@solocal-energy.de

SoLocal Energy ist Ansprechpartner für nachbarschaftliche Solar– und Klimawendeprojekte aus der Region Nordhessen: www.solocal-energy.de/

Mehr Informationen speziell zu den Nachbarschaftskreisen Klimawende: www.solocal-energy.de/nachbarschaftskreis-klimawende/

Der Hafentreff ist Begegnungsort für alle Bewohnerinnen und Bewohner in der Unterneustadt mit Werkstatt, Gruppenküche, Sportraum sowie Gruppenräumen https://www.dw-region-kassel.de/migration-und-flucht/nachbarschaftszentrum-hafen-17

Online-Klimakommunikations-Workshop im Mai

Online-Workshop für gute Klimakommunikation im Mai

Samstag, 22.05.2021, 10 – 17 Uhr via zoom.

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert, handlungsorientiert und fühlt sich überwiegend gut an. Sie ist authentisch und empathisch, hat ein Ziel und ist zielgruppenspezifisch. Sie benennt Co-Benefits klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Lebensrealität an.

In dem interaktiven Workshop werden Leitlinien, Beispiele und Übungen zu guter Klimakommunikation angeboten. Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:
1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation
2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen
3. Fakten, ihre Relevanz & Vermittlung
4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Antworten im Umgang damit

Im Workshop ist Raum für eigene Projekte, die gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden weiterentwickelt werden.

Bitte meldet Euch bis zum 19.5. per E-Mail bei info@solocal-energy.de an. Schreibt gerne etwas über Euern Hintergrund und Eure Erwartungen an den Workshop. Wir schicken euch dann vor dem Workshop weitere Informationen und die Zugangsdaten zu.
 
Den Workshop gestalten gemeinsam Kerstin Lopau von SoLocal Energy und der Bremer Klima-Coach Dr. Christian Gutsche. Er engagiert sich seit 15 Jahren für Klimaschutz, Energiewende und Solidarische Ökonomie. Neben Workshops und Beratung zu Klimakommunikation baut er gerade den sozial-ökologischen, gemeinschaftsbasierten Coworking Space „CoLab“ und eine Solar-Selbstbau-Kooperative in Bremen auf.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich Böll-Stiftung Hessen und dem BUND Hessen statt. Dank unserer Kooperationspartner*innen fallen keine Teilnahmegebühren für den Workshop an.

Der Workshop ist Teil der Veranstaltungsreihe 21 Tage Klima-Zukunft Nordhessen, initiiert von Energie 2000 e.V., an der Schnittstelle zwischen Klimabildung und Energieberatung.

Hier ist der Link zur Facebook-Veranstaltung!

Gerne weitersagen!

2-teiliger Online-Klimakommunikations-Workshop, März

Neue Ausgabe des beliebten Workshops für gute Klimakommunikation

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert, handlungsorientiert und fühlt sich überwiegend gut an. Sie ist authentisch und empathisch, hat ein Ziel und ist zielgruppenspezifisch. Sie benennt Co-Benefits klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Lebensrealität an.

In dem interaktiven Workshop werden Leitlinien, Beispiele und Übungen zu guter Klimakommunikation angeboten. Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:
1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation
2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen
3. Fakten, ihre Relevanz & Vermittlung
4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Antworten im Umgang damit

Der 2-teilige Workshop findet an zwei Terminen statt, die aufeinander aufbauen:

Donnerstag, 25.03.2021, 17:00-20:00 Uhr

Mittwoch, 31.03.2021, 17:00-20:00 Uhr

Voraussetzung ist also, an beiden Terminen teilnehmen zu können. Bitte meldet Euch bis zum 22.03.2021 per E-Mail bei info@solocal-energy.de an. Schreibt gerne etwas über Euern Hintergrund und Eure Erwartungen an den Workshop. Wir schicken euch dann vor dem Workshop weitere Informationen und die Zugangsdaten zu.

Den Workshop gestalten gemeinsam Kerstin Lopau von SoLocal Energy und der Bremer Klima-Coach Dr. Christian Gutsche. Er engagiert sich seit 15 Jahren für Klimaschutz, Energiewende und Solidarische Ökonomie. Neben Workshops und Beratung zu Klimakommunikation baut er gerade den sozial-ökologischen, gemeinschaftsbasierten Coworking Space „CoLab“ und eine Solar-Selbstbau-Kooperative in Bremen auf.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich Böll-Stiftung Hessen und dem BUND Hessen statt. Dank unserer Kooperationspartner*innen fallen keine Teilnahmegebühren für den Workshop an.

Hier ist der Link zur Facebook-Veranstaltung!

Gerne weitersagen!

Infotreffen Klimawende in der Unterneustadt

Nachbarschaftskreis Klimawende in der Unterneustadt

Infotreffen am Montag, 15.03.2021, 18 Uhr

Warum geht es nicht voran mit der Energiewende? Und warum hat nicht jedes Haus eine Solaranlage auf dem Dach? Statt Dich das zu fragen, kannst Du einfach selber starten, zusammen mit den Menschen in Deiner Nachbarschaft!

Für uns sind die Nachbarschaften eine enorm wichtige Keimzelle der lokalen Bürgerenergiewende. Wir wollen Eure Nachbarschaften gemeinsam mit Euch genau dazu machen – zu einer Nachbarschaft, die in der Klimawende vorangeht.

Du möchtest etwas bewegen in Deiner Nachbarschaft? Wir unterstützen Dich dabei!

Zusammen können wir viele verschiedene Projekte umsetzen, wie zum Beispiel:

  • Anschaffung einer PV-Anlage zur gemeinschaftlichen Nutzung auf dem Dach vom Supermarkt um die Ecke

  • Sammelbestellung für Balkonkraftwerke um auch in der Mietwohnung zur Prosument*in zu werden (Produzent*in + Konsument*in = Prosument*in)

  • Anschaffung eines gemeinsamen E-Lastenrads

  • Teilregal

  • Deine Idee!

Die Möglichkeiten sind vielfältig und was sich erträumen lässt, lässt sich auch umsetzen. Wir bauen gemeinsame eine Gemeinschaft aus Klimawende-Nachbar*innen auf und begleiten Euch über ein Jahr bei der Umsetzung Eurer Projekte.

Beim Infotreffen wird das Programm näher vorgestellt und Interessent*innen können sich kennenlernen. Die Veranstaltung wird angeboten vom Hafentreff in Kooperation mit dem SoLocal Energy e.V.

Weitere Infos: https://www.solocal-energy.de/nachbarschaftskreis-klimawende/

Zeit & Ort:

Wir treffen uns von 18 bis 19 Uhr über Zoom:

https://us02web.zoom.us/j/84754427392?pwd=SVc0S0dzTWlPWWFhMFlhc1o3WEw5dz09

Meeting-ID: 847 5442 7392

Kenncode: 036732

Kontakt:

Miriam Abele, Diakonisches Werk Region Kassel, Hafentreff: 0561-50699951 | Miriam.Abele@dw-region-kassel.de

Kerstin Lopau, SoLocal Energy e.V.: 0561-47391692 | kerstin.lopau@solocal-energy.de

 

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Balkonkraftwerke für nordhessische Kitas

Pressemitteilung
Kassel, 06.01.2021.

Die Energiewende im Kleinen und mit den Kleinen gestalten.

Dies haben sich drei Kindergärten und ein Hort in und um Kassel vorgenommen. Zusammen mit der Kasseler Sektion der deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) sowie dem jungen Kasseler Verein SoLocal Energy e.V. wurden kurz vor Jahresende Solarstrom-Anlagen auf den Dächern, Fassaden und in den Gärten der Einrichtungen Kinderladen Fontanestraße, Kinderhort Bossebande, Naturkindergarten Oberrieden und bald auch der Montessori-Naturgruppe Elfenwald installiert.

Begleitet werden die Installationen durch Bildungsangebote der DGS. Finanziert wird das Angebot durch die Kasseler cdw Stiftung. „Wir planen im Frühjahr kleine Infoveranstaltungen, um die Erzieher:innen in den Einrichtungen für die Thematik zu sensibilisieren und didaktische Hilfsmittel zur Hand zu geben, um die Solarenergie begreifbar und erlebbar zu machen“, so Peter Ritter von der DGS. „Unser Ziel ist es, Kolleg:innen, Eltern und Kinder die Solarenergie als umweltfreundliche Alltagsenergiequelle nahe zu bringen, so dass sie motiviert werden, selber zuhause Anlagen zu errichten. Mit einer Welle solcher Anlagen schaffen wir Sichtbarkeit und die Umsetzung von Bausteinen zur Energiewende in der Region.“ Seit zwei Jahren dürfen solche sogenannten„Stecker-Solaranlagen“ bis zu 600W Leistung legal angeschlossen und vereinfacht beim Netzbetreiber angemeldet werden. So kann jeder die Energiewende auch in der eigenen Wohnung in die Hand nehmen. Ob am Balkon, an der Fassade, im Garten oder auf dem Dach: ein Ort zur Installation findet sich fast immer.

„Die zwei Photovoltaik-Module sind nur jeweils 1 mal 1,7 Meter groß,“ erklärt Arvid Jasper von SoLocal Energy nach den Installationen. „Zusammen können sie trotzdem bis zu einem Fünftel des vor Ort verbrauchten Stroms erzeugen. So sparen die Kitas weit über 20 Jahre lang an ihren Stromkosten. Aber vor allem macht es nicht nur den Kindern Spaß, direkt zu sehen, woher der Strom kommt: nämlich von der Sonne!“.

Die Initiative zu der Installation von Balkonmodulen ging von dem Kinderladen Fontanestraße in der Kasseler Nordstadt aus. „Die Idee zu dem Projekt entstand schon vor mehr als einem Jahr“, erklärt Felix Pag, ehrenamtlicher Vorstand des Kinderladens, „aber nicht zuletzt die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie haben es immer wieder verzögert.“ Dankbar zeigt er sich über die Kooperation zwischen der DGS, der cdw Stiftung und SoLocal Energy. Das Engagement des Kinderladens hebt Thomas Flügge, Geschäftsführer der cdw Stiftung gGmbH, hervor: „Die Energiewende ist der wichtigste Baustein, unsere ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen. Die gut sichtbaren Anlagen sind ein wunderbarer Aufhänger, um Technik und Nutzen erfahrbar zu machen.“

Alle Infos zu Balkonkraftwerken / Steckersolargeräten finden Sie bei der DGS: www.pvplug.de. Kontakt zur DGS Sektion Kassel: hessen@dgs.de

SoLocal Energy berät und übernimmt auch die Installation und Anmeldung solcher Kleinanlagen in und um Kassel: info@solocal-energy.de

Foto: Bastian Ludwig

Online-Klimakommunikations-Workshop

Neue Ausgabe des beliebten Workshops für gute Klimakommunikation

Klimakommunikationsworkshop 02.06.2021

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert, handlungsorientiert und fühlt sich überwiegend gut an. Sie ist authentisch und empathisch, hat ein Ziel und ist zielgruppenspezifisch. Sie benennt Co-Benefits klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Lebensrealität an.

In dem interaktiven Workshop werden Leitlinien, Beispiele und Übungen zu guter Klimakommunikation angeboten. Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:
1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation
2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen
3. Fakten, ihre Relevanz & Vermittlung
4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Antworten im Umgang damit

Bitte meldet Euch bis zum 5.2. per E-Mail bei info@solocal-energy.de an. Schreibt gerne etwas über Euern Hintergrund und Eure Erwartungen an den Workshop. Wir schicken euch dann vor dem Workshop weitere Informationen und die Zugangsdaten zu.
 

Mit dem Workshop gehen wir in die dritte Runde, nach einer abgespeckten Online-Version im Frühjahr und einem Ganztages-Workshop als Präsenzformat im Sommer.

Kerstin Lopau von SoLocal Energy hat den Bremer Klima-Coach Dr. Christian Gutsche als Referent gewinnen können. Er engagiert sich seit 15 Jahren für Klimaschutz, Energiewende und Solidarische Ökonomie. Neben Workshops und Beratung zu Klimakommunikation baut er gerade den sozial-ökologischen, gemeinschaftsbasierten Coworking Space „CoLab“ und eine Solar-Selbstbau-Kooperative in Bremen auf.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich Böll-Stiftung Hessen und dem BUND Hessen statt. Dank unserer Kooperationspartner*innen fallen keine Teilnahmegebühren für den Workshop an.

Hier ist der Link zur Facebook-Veranstaltung!

Gerne weitersagen!

Advents-Newsletter!

Newsletter #3 erschienen

Anfang Dezember ist unser neuer Newsletter erschienen! Es gibt wieder viel zu berichten. Schaut weiter hier unter Aktuelles oder direkt in den kompletten Newsletter.

Die Themen:

  1. Balkonkraftwerke in die Stadt!

  2. Balkonkraftwerk zu Weihnachten

  3. Mitmachen bei den Nachbarschaftskreisen Klimawende

  4. Klimakommunikationsworkshops

  5. Mitglied werden im SoLocal Energy e.V.

  6. Was sonst so war

  7. CSX-Netzwerk e.V. + Newsletter

  8. Der gute Klick des Tages

Viel Spaß beim Lesen und – falls noch nicht geschehen – abonnieren nicht vergessen!

Sanierungskreis

Energetische Sanierung gemeinsam angehen

Dein Haus, das deiner Eltern oder deines Betriebs ist kaum gedämmt?
Die Heizung noch aus dem letzten Jahrtausend?
Du denkst, da ließe sich doch bestimmt was machen?

Wir alle kennen das: Häufig bleibt es leider bei diesen Gedanken. Um die richtigen Schritte zu machen und unsere Häuser fit für die Klimawende zu machen, fehlt es uns häufig an Motivation, Wissen, den richtigen Kontakten und nicht zuletzt an Geld.

Doch es geht auch anders! Im Frühjahr 2021 wollen wir einen Sanierungskreis starten. Dort kommen Menschen aus Kassel & Umgebung zusammen, um sich Wissen anzueignen, sich auszutauschen und gemeinsam ihre Sanierungen anzugehen.

In monatlichen Abend- oder Samstags-Treffen berichten wir alle kurz über unseren aktuellen Stand. Anschließend tauschen wir uns über jeweils ein Thema intensiv aus. Bei manchen Themen bringen wir alle unsere jeweils eigene Expertise ein. Teils laden die Moderator*innen von SoLocal Energy Themen-Expert*innen ein.

Der vielleicht wichtigste Teil folgt aber am Ende des jeweiligen Treffens: der persönliche Austausch untereinander. So kann der Erfahrungsaustausch vertieft werden, aber auch Helfer*innen für einen Arbeitseinsatz wie für eine neue Fußbodenheizung gefunden werden. Nicht zuletzt können so auch neue Freundschaften entstehen.

Folgende Themen sind für die Veranstaltungen vorgesehen:

  • ökologische Dämmung
    • Fassade
    • Dächer und oberste Geschossdecke
    • Keller
  • Energieberatung
  • Heizungssanierung
  • Wärmepumpe als zukunftsträchtige Heizung
  • Solarthermie
  • Photovoltaik
  • Fördermöglichkeiten KfW, BAFA & Co.

Welche weiteren Themen brennen euch unter den Nägeln? Schreibt uns, was ihr spannend fändet!

Meldet euch gern per Telefon oder E-Mail an info@solocal-energy.de, wenn ihr Interesse an einem solchen Sanierungskreis habt. Das gilt auch, falls ihr weitergehende oder andere Ideen zur Ausgestaltung habt.

Wir freuen uns auf die Gestaltung des Sanierungskreises mit euch!

SoLocal Energy goes Public Climate School

Workshop im Rahmen der Public Climate School 2020

Vortrag am Mittwoch, 25.11.2020, 15 - 16 Uhr

Viele fragen sich angesichts der komplexen Herausforderung, was sie zum Klimaschutz beitragen können. Der Energiesektor spielt dabei eine wichtige Rolle.

Die Mission von SoLocal Energy e.V. ist es, mit lokalen Ansätze wirksamen Klimaschutz in Nachbarschaften und Quartieren in Kassel voranzubringen.

Wir stellen euch vor, was sich im Energiebereich deutschland- und EU-Weit gerade tut. Darüber hinaus geben wir einen Überblick, welche Akteure sonst so in Nordhessen in Sachen Bürgerenergiewende unterwegs sind.

Außerdem seid IHR gefragt – mit euren Ideen fürs Quartier!

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Public Climate School (PCS) der Students for Future. Dozierende der Uni Kassel haben ihre Veranstaltungen Klimathemen gewidmet und öffnen diese für die Öffentlichkeit. Vom 23.11. bis 27.11. könnt ihr euch spannende Vorträge aus unterschiedlichen Fachbereichen zur Klimakrise, Klimaschutz, Klimagerechtigkeit etc. online anschauen. Eine Demo-Critical Mass am 27.11. ist auch in Planung! Programm zur PCS findet ihr unter https://sffkassel.de/pcs/

Hier geht’s zur Veranstaltung im offiziellen „Stundenplan“: https://studentsforfuture.info/events/energiewende-von-unten-fuer-kassel

Bei Facebook findet ihr das Event auch.

Der Zugang erfolgt über die Video-Konferenz-Software Zoom: https://us02web.zoom.us/j/81511687690

Lokal wirksamer Klimaschutz für Kassel

Mit Balkonkraftwerken, Nachbarschaftskreisen und Selbstbaugemeinschaft für eine nachbarschaftliche Bürgerenergiewende von unten!

SoLocal Energy @ Ev. Forum, 17.11.

Das Evangelische Forum hat SoLocal Energy eingeladen, um ihre lokalen Ansätze für wirksamen Klimaschutz in Nachbarschaften und Quartieren in Kassel vorzustellen. Viele fragen sich angesichts der komplexen Herausforderung, was sie zum Klimaschutz beitragen können.

Wir haben drei Bausteine entwickelt, wie wir als Bürger*innen ganz einfach teilhaben können und ganz nebenbei noch die nachbarschaftliche Solidarität stärken. So können alle mitwirken und die Klimawende voranbringen!
Für eine Teilnahme bitte kurze Anmeldung an ev.forum.kassel@ekkw.de, dann werden die Zugangsdaten für die Videokonferenz-Software Zoom per Mail zugeschickt. Für alle, die noch nicht mit Zoom gearbeitet haben, gibt es um 18:45 Uhr eine kleine Technik-Einführung.
Weitere Veranstaltungen im Evangelischen Forum Kassel im Programmheft.

Gemeinschaftsgetragen: Aus dem CSX-Netzwerk & Anti-Kohle-Camp

Die neue Website vom CSX-Netzwerk ist online, schaut doch mal vorbei! Dort wird anschaulich erklärt, welchen Prinzipien gemeinschaftsgetragenes Wirtschaften (community supported economy) folgt – einige Beispiele aus der Praxis sind auch dort zu finden, unter anderem wir 🙂 Vielleicht kommt Ihr dabei ja auch auf neue Ideen…

gemeinschaftsgetragen.de

Ihr habt Lust, Expert*innen für Solare Autarke Stromversorgung zu werden und gleichzeitig das Klima schützen (bis unsere Selbstbaugemeinschaft an den Start geht)? Vom 21. bis 28. September diesen Jahres stellt KligK (Klimagerechtigkeit Kassel) ein Camp im Rahmen der Prostesttage im Rheinland während Ende Gelände 2020. Dieses Camp will autark mit Solarstrom versorgt werden. Dafür braucht es natürlich auch Menschen, die das mit ihrem Wissen und ihrer Humanpower am Laufen halten. Im Orgateam gibt es Menschen mit diesem Know-How, es werden aber noch Menschen gesucht, die diese Gelegenheit nutzen wollen, sich Wissen über Stromautarkie anzueignen und anzuwenden.
Kontakt: [wurde entfernt nach Abbau des Camps]

Infotreffen Nachbarschaftskreise Klimawende

Infotreffen Nachbarschaftskreise Klimawende

Symbolbild Nachbarschaftskreise Klimawende

Warum geht es nicht voran mit der Energiewende? Und warum hat nicht jedes Haus eine Solaranlage auf dem Dach? Statt dich das zu fragen kannst du einfach selber starten, zusammen mit den Menschen in deiner Nachbarschaft!

Für uns sind die Nachbarschaften eine enorm wichtige Keimzelle der lokalen Bürgerenergiewende. Wir wollen Eure Nachbarschaften gemeinsam mit Euch genau dazu machen – zu einer Nachbarschaft, die in der Klimawende vorangeht.

Du möchtest etwas bewegen in deiner Nachbarschaft? Wir unterstützen Dich dabei! Wir bauen gemeinsame eine Gemeinschaft aus Klimawende-Nachbar*innen auf und begleiten euch über ein Jahr bei der Umsetzung eurer Projekte.

Zu diesen Terminen kannst du dich über das Angebot informieren:

Mehr Infos: https://www.solocal-energy.de/nachbarschaftskreis-klimawende/

Balkonkraftwerke: Erstes Projekt realisiert!

Pünktlich zum September haben wir es endlich geschafft und sind mächtig stolz: Arvid hat unser erstes „œoffizielles“ Balkonkraftwerk installiert! Bei uns zuhause hatten wir ja bereits einen Probelauf durchgeführt, ab jetzt geht es auch für unsere Kund*innen los. Wir freuen uns sehr auf die nächsten Projekte, die bereits anstehen und dass unsere Arbeit endlich sichtbar wird.

Ein kleines, spaßiges Unboxing-Video von unserer ersten Solarmodul-Lieferung könnt ihr hier anschauen.

Wenn ihr jetzt selbst Lust bekommen habt auf so ein schickes Teil, schaut auf unserer Website vorbei und bestellt euch direkt euer eigenes Balkonkraftwerk!

Webinar „Nachbarschaftliche Bürgerenergiewende in Kassel mit SoLocal Energy“

Wir berichten von unseren Aktivitäten: 23.09.2020, 17-18 Uhr, ONLINE

Das Ökosystem rund um SoLocal Energy

Warum geht es eigentlich bei mir ganz direkt vor Ort nicht voran mit der Energiewende? Warum ist keine Solaranlage auf dem Dach? Wir wollen die Nachbarschaften als wichtige Keimzelle der lokalen Bürgerenergiewende auf ihrem Weg zu Klimawendeprojekten unterstützen.

Klimawende von unten – Solidarisches Energiesystem!

SoLocal Energy ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um Bürgerenergie und nachbarschaftliche Klimawende in Nordhessen.

Mit verschiedenen Bausteinen bieten wir Formate für die Umsetzung von Bürgerenergieprojekten und leisten so einen Beitrag zu einer Klimawende von unten. Wir verbinden Menschen aus Kassel und Nordhessen, um in großem Maßstab und solidarisch Balkonkraftwerke einzukaufen und installieren. So gehen wir den ersten Schritt in Richtung weitreichender Energiegemeinschaften. So können sich Nachbarschaftskreise für die Klimawende herausbilden, die mit unserer Begleitung Klimawende-Projekte im eigenen Haus oder der eigenen Straße anstoßen. Langfristig legen wir in unserem Solarsyndikat selbst Hand an und bauen große Dach-Solaranlagen im Selbstbauprinzip. Diese drei Bausteine ergeben zusammen SoLocal Energy, welches von einer Gemeinschaft visionärer Energiewender*innen getragen wird.

In diesem Webinar berichten wir von unseren ersten erfolgreichen Projekten, wie den Balkonkraftwerken, sowie Angebote, die in Kürze an den Start gehen, wie der erste Nachbarschaftskreis Klimawende.

Einwahldaten:
https://us02web.zoom.us/j/89410244086?pwd=Q3M5UENpSWpnZTcwQVA0d3BMTXhldz09
Meeting-ID: 894 1024 4086
Kenncode: 524861

Wir werden flügge – Hessen Ideen Stipendium erfolgreich abgeschlossen

Für uns geht eine intensive und behütete Zeit als Hessen Ideen Stipendiat*innen vorbei. Dank Corona haben wir sogar noch zwei Monate Verlängerung bekommen, aber ab sofort stehen wir auf eigenen Füßen. Das bedeutet natürlich noch mehr Zeit für unsere Arbeit, aber auch mehr Verantwortung, seit wir das ‚Nest‘ der Coaches und Mit-Stipendiat*innen verlassen haben. Wir sind bereit!

Auch im zweiten Durchgang sind wieder spannende Teams dabei, unter anderem unsere Freund*innen von veload, die ein pedalgetriebenes Lastenrad entwickeln. Viel Erfolg euch!

Foto: Science Park Kassel GmbH

Workshop „Wie geht gute Klimakommunikation?“

Klimakommunikationsworkshop, 19.09.2020, 10-17 Uhr

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert, handlungsorientiert und fühlt sich überwiegend gut an. Sie ist authentisch und empathisch, hat ein Ziel und ist zielgruppenspezifisch. Sie benennt Co-Benefits klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Lebensrealität an.

In dem interaktiven Workshop werden Leitlinien, Beispiele und Übungen zu guter Klimakommunikation angeboten. Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:
1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation
2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen
3. Fakten, ihre Relevanz & Vermittlung
4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Antworten im Umgang damit

Bitte meldet Euch bis zum 17.9. per E-Mail bei info@solocal-energy.de an. Schreibt gerne etwas über Euern Hintergrund und Eure Erwartungen an das Workshop.
 
Nach der erfolgreichen Durchführung einer abgespeckten Online-Version des Workshops im Juni wollen wir die Veranstaltung noch einmal im intensiveren Format in Kassel nachholen.
 

Kerstin Lopau von SoLocal Energy hat den Bremer Klima-Coach Dr. Christian Gutsche als Referent gewinnen können. Er engagiert sich seit 15 Jahren für Klimaschutz, Energiewende und Solidarische Ökonomie. Neben Workshops und Beratung zu Klimakommunikation baut er gerade den sozial-ökologischen, gemeinschaftsbasierten Coworking Space „CoLab“ und eine Solar-Selbstbau-Kooperative in Bremen auf.

Im Workshop gibt es zudem auch die Möglichkeit, sich über die Nachbarschaftskreise Klimawende zu informieren, die ab Herbst in Kassel starten werden. Weitere Informationen: https://www.solocal-energy.de/nachbarschaftskreis-klimawende/

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BUND Kassel und der Heinrich Böll-Stiftung Hessen statt. Dank unserer Kooperationspartner*innen können wir den Workshop kostenlos für euch anbieten, werden euch aber am Ende der Veranstaltung um eine Spende bitten.

Ort: Evangelisches Forum, Lutherstraße 11, Kassel (barrierefrei)

Event auf Facebook

Wir haben gegründet! Unser Verein SoLocal Energy e.V. geht an den Start

Gestern haben wir endlich unseren gemeinnützigen Verein SoLocal Energy gegründet. Mit dem Verein wollen wir die Basis für unsere Aktivitäten für eine nachbarschaftliche Energiewende in Nordhessen schaffen.

Die zehn Gründungsmitglieder haben – teils auch per Videokonferenz dazugeschaltet –
Benedikt Breuer, Kerstin Lopau und Arvid Jasper in den Vorstand gewählt.

Bei frischen Erdbeeren aus dem Garten sind wir unsere Satzung und den Haushaltsplan durchgegangen, weil wir von Anfang unsere Werte der Transparenz, Mitbestimmung, Solidarität und Nachhaltigkeit leben wollen. Nach intensiver Diskussion sind wir uns gut einig geworden und haben nun alles in trockenen Tüchern!

Danke an dieser Stelle an alle, die dabei waren und uns den Rücken stärken!

Versammlung mit den Gründungsmitgliedern
Danke für eure Unterstützung!
Arvid bei der Gründungsversammlung
Arvid stellt die Vereinssatzung vor
Erdbeeren auf dem Tisch
Fürs leibliche Wohl war gesorgt!
Benni, Arvid, Kerstin beim Notar
Benni, Arvid und Kerstin beim Notar

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Heute sind wir dann direkt gemeinsam zum Notar gegangen und haben den Verein ins Vereinsregister eintragen lassen – uns gibt es jetzt also auch hochoffiziell und wir freuen uns, dass wir nun eine formelle Grundlage für unsere Projekte haben! Jetzt kann es auch wirklich losgehen mit Grünem Nachbarstrom für Alle!

Wenn Ihr auch gerne Mitglied werden wollt, meldet Euch unter
info@solocal-energy.de. In Kürze werden wir hierfür auch einen Bereich auf unserer Website
schaffen. Wir freuen uns auch über Fördermitglieder, die vielleicht gar nicht in Kassel leben oder sich nicht mit ihrer Zeit, aber finanziell im Verein einbringen wollen.

Hier geht’s zur Pressemitteilung über unsere Gründung.

Webinar „Wie geht gute Klimakommunikation?“​

Samstag, 27.6.2020 von 10 bis 15 Uhr

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert, handlungsorientiert und fühlt sich überwiegend gut an. Sie ist authentisch und empathisch, hat ein Ziel und ist zielgruppenspezifisch. Sie benennt Co-Benefits klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Lebensrealität an.

In dem interaktiven Webinar werden Leitlinien, Beispiele und Übungen zu guter Klimakommunikation angeboten. Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:

  1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation

  2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen

  3. Fakten, ihre Relevanz & Vermittlung

  4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Antworten im Umgang damit

Im Webinar wird es Übungen in Kleingruppen geben. Eine davon wird die Webinar-Inhalte auf die nachbarschaftliche Klimawende in Kassel beziehen. Wer Lust hat, mehr darüber zu erfahren und gemeinsam die Klimawende in Kassel voran zu bringen, ist hier genau richtig. Weitere Informationen: https://www.solocal-energy.de/nachbarschaftskreis-klimawende/

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden zur Finanzierung unserer Arbeit. Bitte meldet Euch bis zum 25.6. per E-Mail bei info@solocal-energy.de  an. Schreibt gerne etwas über Euern Hintergrund und Eure Erwartungen an das Webinar.

Die Gastgeberin ist Kerstin Lopau von SoLocal Energy. SoLocal Energy bringt mit Balkonkraftwerken, gemeinschaftlichen Solaranlagen-Selbstbau und Nachbarschaftskreisen die Klimawende in Kassel voran. Kerstin hat den Bremer Klima-Coach Dr. Christian Gutsche als Referent eingeladen. Er engagiert sich seit 15 Jahren für Klimaschutz, Energiewende und Solidarische Ökonomie. Neben Workshops und Beratung zu Klimakommunikation baut er gerade den sozial-ökologischen, gemeinschaftsbasierten Coworking Space „CoLab“ und eine Solar-Selbstbau-Kooperative in Bremen auf. Moderiert wird der Workshop von Meret Nehe aus Bremen, die als Prozessbegleiterin zu Themen des nachhaltigen Wandels tätig ist.

Hier geht‘s zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/602678757028670/

Videodreh für den Hubitation Startup Contest

Bei unserem ersten Videodreh hatten wir besonders viel Spaß, alle Details des Rundumsorglospaketes zu zeigen und auch ein Balkonkraftwerk mit dem Lastenrad auszuliefern – aber seht selbst:

 

Das Video haben wir als Bewerbung für den Hubitation Startup Contest produziert, freuen uns aber natürlich auch es jetzt aller Welt zu zeigen und hoffentlich viele motivierte Solarpionier*innen begeistern zu können! Wenn wir in dem Wettbewerb weiterkommen, haben wir die Chance auf ein Pilotprojekt mit den Nassauischen Wohnstätten – dann können wir ganze Wohnblöcke mit Balkonkraftwerken versorgen und so die nachbarschaftliche Solarwende in unsere Stadt tragen! Wir halten Euch an dieser Stelle auf dem Laufenden, wie es mit diesem Projekt weitergeht.

Wir bauen die erste Solaranlage selbst – und vernetzen uns!

Freitag, den 24. April waren wir zu Gast bei der Bürgerenergiegenossenschaft 58 aus Hagen. Gemeinsam haben knapp zehn Laien Hand angelegt und eine große Solaranlage (95 kWp) auf dem Dach einer Schule in Iserlohn-Letmathe zu bauen. An sechs Tagen erledigen die Bürgerenergiegenossen so das, was der beauftragte Solarteur mit seinem Team allein vielleicht in einem Monat noch nicht geschafft hätte. So muss er nur beaufsichtigen und die fertige Anlage am Ende durchchecken und abnehmen.

Da gibt es gleich mehrere Vorteile für alle Beteiligten:

  1. das gute Gefühl, gemeinsam die Klimawende voranzubringen
  2. ein handwerklicher Ausgleich für den drögen Alltag
  3. ein Gemeinschaftserlebnis für die Mitbauer*innen
  4. Kostenersparnis für die Genossenschaft
  5. weniger Arbeit und mehr Aufträge für den Solarteur

In Deutschland sind aktuell in Berlin, Bremen, Freiburg und eben mit uns in Kassel vier weitere Selbstbaugemeinschaften dabei, sich zu bilden. Wir stehen in engem Austausch, um unser Wissen untereinander zu teilen und so bei uns jeweils vor Ort der Energie- und Klimawende wieder ordentlich frischen Wind zu verleihen.

Erfolgreicher Ko-Kreations-Workshop!

Gestern fand unser Ko-Kreations-Workshop mit 8 Pilot-Energienachbar*innen – natürlich online – statt. Danke für die rege Teilnahme!

Gemeinsam konnten wir so die bestehenden Pfade weiterentwickeln. Euer Feedback ist enorm wichtig, denn nur gemeinsam können wir wirklich Angebote schaffen, die Eure Bedürfnisse für die nachbarschaftliche Klimawende aufnimmt. Auch wer nicht dabei war: kommt gern mit uns in Kontakt, wenn ihr Kritik, Ideen oder Anregungen habt!

Ansonsten freuen wir uns jetzt auf den Start gleich mehrerer Pilotprojekte… gemeinsam machen wir uns auf den Weg in eine solidarische Energiezukunft!