Als Beauftragte für Klimaschutz in Kommunen geht es darum, den Wandel vor Ort zu gestalten. Während einige Themen wie von selbst laufen, gibt es in anderen Bereichen Unklarheiten oder Widerstände. Diese können sich im Gespräch mit interessierten Laien am Infostand, in einer Veranstaltung, Beratung oder im informellen Gespräch zeigen. Sie können aber auch innerhalb von Institutionen wie Firmen, der Verwaltung, der Politik mehr oder weniger sichtbar zu Tage treten.
Häufig scheitern (Klimaschutz-)Projekte nicht auf der Sachebene, sondern aufgrund mangelnder Motivation, Akzeptanz oder aufgrund anderer Widerstände. Um diese herauszufinden und ihnen gut zu begegnen, hilft Klimakommunikation.
Wir alle wissen: „Der Ton macht die Musik.“. Aber wie genau geht gute Klimakommunikation?
Gute Klimakommunikation ist vor allem zielgruppenspezifisch. Sie beinhaltet smart gesetzte Ziele und eine fragende, zuhörende, wertschätzende Haltung. Sie zeigt Handlungsmöglichkeiten auf & benennt Vorteile klimafreundlichen Verhaltens. Sie schafft politische Verbindlichkeit und gesellschaftliche Verbindung. Und sie dockt an unserer Alltagswelt und unseren Werten an.
Die Klimakommunikations-Trainer*innen Kerstin Lopau und Dr. Christian Gutsche stellen in der Fortbildung im Rahmen von interaktiven Inputs verschiedene Aspekte guter Klimakommunikation vor und begleiten mit ihrer Erfahrung praktische Übungsphasen:
Tag 1: 25.2. von 9 bis 13 Uhr
Interaktive Inputs mit Übungsphasen zu
1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation
2. Die Rolle von Emotionen und was motiviert, ins Handeln zu kommen
3. Klimakommunikation in der Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung
4. Resilienz
Tag 2: 26.2. von 9 bis 13 Uhr
3. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Umgang damit
4. Wirksame Klimagespräche führen
Diese Aspekte werden in Übungen an eigenen Beispielen angewendet und vertieft.
Zielgruppe:
Klimaschutzmanager*innen und Umweltberater*innen in Kommunen und anderen Institutionen. Klimanetzwerker sowie Mitarbeitende von Beratungsorganisationen. Auch Klimaanpassungs-Manger*innen sind willkommen.
Nachweis:
Teilnahmebescheinigung des BVKS
(Die Fortbildungsmaterialien, wie Folien und Handout, werden im Nachgang zur Verfügung gestellt.)
Anmeldebedingungen:
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Dort enthalten ist die Aufforderung zur Zahlung des Teilnahmebeitrags, der spätestens 2 Wochen vor Fortbildungsbeginn (11.2.2025) beim SoLocal Energy e.V. eingetroffen sein muss. Ihre Anmeldung ist verbindlich.
Die Anmeldegebühren betragen 150€/Person für BVKS-Mitglieder (zum Zeitpunkt der Anmeldung) und 250€/Person für Nicht-Mitglieder.
Die Anmeldefrist ist 2 Wochen vor Fortbildungsbeginn, also am 11.2.2025
Die Zugangsdaten und weitere Vorab-Informationen werden einige Tage vor der Fortbildung an alle angemeldeten Personen verschickt, die ihren Teilnahmebeitrag rechtzeitig überwiesen haben.
Rücktritt: Für Abmeldungen durch die Teilnehmenden nach dem 11.2.2025 wird der vollständige Teilnehmendenbeitrag fällig.
Falls die Fortbildung ausgebucht ist, führen wir eine Warteliste.
Ansprechperson für Nachfragen: Kerstin Lopau (kerstin.lopau@solocal-energy.de)
